DSDS Castings vom 16.01.2010
16. Januar 2010 | Von Uschi | Kategorie: DSDSUnd ab in die nächste Folge der Auszüge aus den Castings. So langsam hoffe ich auf ein paar mehr richtig gute Kandidaten, die es doch auch irgendwo gegeben haben muss.
Den Auftakt machte heute Julia, die sich mutig mit Britney Spears verglich und als übermäßig talentiert bezeichnete. Ihre Schamgrenzen halten sich in Grenzen, propagierte sie. Auf das nein der Jury kam dann: „Passt schon!“
Simon mit Tanzerfahrung und einem quietschgelben T-Shirt mit dem Aufdruck „Funky lovers“ sagte gleich zu Anfang, dass sein Gesangstalent sich auf einem niedrigen Level bewegt, was die Jury (und ich auch) komplett anders sah, also kam er weiter. Den Ratschlag abzunehmen, schlug er aber in den Wind.
Richtig gruselig wurde es mit Benjamin, der anfangs Traum mit Trauma verwechselte. Kann ja mal vorkommen. Er hatte aber davon geträumt, weiter zu kommen, was sich schon bei den ersten Tönen zerschlug. Gesanglich die Jury anzubrüllen, das bringt´s eben auch nicht.
Auszubildende Ina gab zum Besten, dass sie nicht nur unter die ersten Drei kommen, sondern als zweite Frau Superstar bei DSDS werden will. Sie redete und redete und redete, bevor sie anfing zu singen. Dieter meinte, sie singt ganz gut, Nina und Volker stimmten zu und so gab es ein „Ja“.
Übrigens, die nur 1,57 große Nina war schon bei Popstars und hat sich da sehr tapfer geschlagen.
Nelson sah umwerfend aus, konnte sich phantastisch bewegen und sehr gefühlvoll singen. Natürlich bekam er den begehrten Zettel. Hatte er vorher noch erzählt, dass er Single ist, so kann man schon fast davon ausgehen, dass sich das nach der Ausstrahlung ändern wird.
„Du musst das machen, was Du wirklich kannst“ sagte Katja. Und dazu gehöre das Singen und sie würde es auf alle Fälle unter die ersten 10 schaffen. Sie wollte vor der Jury richtig aus sich heraus gehen und stand ganz, ganz still und schüchtern da. Nach dreimal Nein empfand sie die Jury als nicht sympathisch und hochnäsig.
Einen zweiten Start in die Staffel wollte Kim hinlegen. Ihr Markenzeichen: Sie braucht vor der Schule zwei Stunden zum Schminken, weshalb sie manche als Tuschkasten bezeichnen würden. Vielleicht wegen des Gesangsunterrichts, den sie während des letzten Jahres genommen hatte, kam sie mit einem Christina Aguilera Song in den Recall.
Norman wollte durch „das Gesang“ an sein Ziel kommen, als freier Christ die Menschen zu erreichen. Ein Glas Wasser von Volker sollte ihm dabei auf die Sprünge helfen, was nicht wirklich etwas genutzt hat. Wieder ein durchgefallener Kandidat mehr.
Lady Gaga ist das Vorbild von Stefanie, wobei Dieter das auch gern optisch umgesetzt gesehen hätte. Sie versuchte sich an Rosenstolz, weil ihr die Lady zu schwierig war (Weil zu englisch und zu langsam und zu schnell). Zuerst dachte ich, dass sie selbst bemerkt, dass das nichts war, aber dem war nicht so. Sie bekam den Titel „von allen heute die schlechteste“!
Strahlend trat Sri aus Bali vor Dieter, Nina und Volker und kündigte Guns´n Roses an. Durch ihre Art, ihr Lachen und ihre Ausstrahlung eroberte sie die Herzen im Sturm. Da auch ihre Darbietung in Ordnung war, wurde sie eine weitere Anwärterin für den Superstar.
Adam Leidenschaft ist die Musik. Und „bed of roses“ von Bon Jovi war leider mehr laut, als gefühlvoll. Nach dem einstimmigen „Nein“ brach der arme Kerl zusammen, konnte aber zum Glück wenig später wieder lachen und performte sogar ein zweites Lied. Respekt!!! Das meinte auch ein Teil der Jury und Adam konnte es gar nicht fassen, dass er nun doch in den Recall durfte. Dieter meinte anschließend: „Warum soll ich denn in Ohnmacht fallen – das macht doch keinen Sinn.
Der einzigartige Hakim wollte einfach nur eine Runde weiter kommen und die Ehre haben, Dieter Bohlen kennen zu lernen. Durch seine Mütze, Bart und eine Riesenbrille konnte man kaum etwas von seinem Gesicht sehen. Jedoch – als er anfing zu singen – er versuchte Stevie Wonder – irgend etwas kam einem bekannt vor – die Stimme – JA!
Menderes, der unermüdliche!
Zuerst zog er deprimiert von dannen, fasste sich aber schnell wieder: „Ich gebe nie auf –
Ich möchte das!“ Was mir schon so etwas wie Bewunderung abverlangt.
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