Big Brother 10: Anne mischt alle auf
Big Brother 10 vom 9.Juni 2010
Er wird es so machen wie immer und nicht zum Putzteufel mutieren, beschließt René und macht Front gegen die neue Bewohnerin, die 65jährige Rentnerin Anne.
Morgens steht sie als erste auf und findet viele Steine des Anstoßes. René macht den fatalen Fehler, ihr gleich nach dem Aufstehen in die Finger zu laufen. Gleich nach dem „Guten Morgen“ gibt es einen Vortrag über Mülltrennung, so geht er lieber wieder ins Bett. „Wir können uns richtig frisch machen“ motzt er, „irgendwann dürfen wir keinen Witz mehr machen“. – „Die wird uns schön die Windeln anziehen“ prophezeit er.
Wenn die Bewohner aus 135 Einzelteilen eine riesige Fahne nähen, geht die Kohlsuppendiät an ihnen vorbei. Und auch hier dirigiert und delegiert Oma Anne, aber sie näht auch eifrig, ebenso wie Klaus. Am Sonntag um 14.00 Uhr muss die Fahne fertig sein und auf dem Matchfield ausgebreitet werden.
Klaus bemängelt, dass Sabrina falsch genäht hat, der falsche Stich, alles schief. „Immer dasselbe“ meckert Robert „Ich kann alles, ich weiß alles…..doof wie Brot!“ Auch Anne stimmt ein, während Sabrina ihr Missgeschick schon im Sprechzimmer gebeichtet hat und sich Rat geholt hat, so muss sie nur ein wenig nacharbeiten.
„Über eins müssen wir uns im Klaren sein, noch mehr Fehler und wir kriegen das nicht auf die Reihe“, stellt Anne fest. Und schon gibt es einen Schnellnähkurs für Sabrina.
Anne doziert im Garten, man muss die eigene Befindlichkeit zurück stecken, wenn man einen Fehler gemacht hat. „Lieber einmal mehr zuhören!“ Sabrina soll nicht böse sein, was sie selbstverständlich auch nicht ist.
6,5 Stunden Nähen am Tag pro Bewohner ist eingeplant. „Schlawiner“ René will Anne sich schnappen, wenn man sich auf dumm stellen würde, bräuchte man nichts zu tun, denkt sie.
Ganz unsympathisch findet Kristina den lieben René, Sabrina zieht mit. Klaus kommt auch nicht gut davon bei den beiden, ebenso wenig wie Robert. „Big Brother hat es so eingeteilt: Die ersten 20 – gesund“, meint Sabrina.
Robert dagegen nimmt Kristina den Nominierungsgrund, dass er keine Manieren hätte, sehr übel. Manieren seien seine Maxime, das A und O, ansonsten wäre er im Leben nicht so weit gekommen.
Zu Katrin sagt er, dass er es sich viel leichter bei Big Brother vorgestellt hatte. Früher war es zwar viel, viel schlimmer, jetzt seien nur noch drei seiner Meinung nach drin, die nicht hierher gehören.
Schade nur, findet er, dass er den Anfang machen muss, gegen sie anzutreten. Kristina ist für ihn hinterhältig, darstellungssüchtig und würde nur ihren Hintern platt sitzen. „Ständiges Getuschel und Gelästere mit Null Intelligenz dahinter“.
„Putz mal bitte weg, ich rutsche sonst aus mit meinen Schuhen“ weist Anne in der Küche René an, während sie den ihr zugeteilten Titel „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ einübt.
Während Daniel das (bis jetzt) gut und lustig findet, sind die anderen zum Teil schon angenervt.
Männergespräche zwischen Timo, René und Robert. Schwerpunkt ist die Beziehung zwischen Daniel und Kristina und die Optik von Kristina. Das Gesamtpaket Katrin ist für alle das Beste im Haus.
Timo gibt René weise Ratschläge: Am Besten wäre es, alles positiv zu sehen.
Es gibt die Belohnung für die Butler-Aufgabe der Mädels. Power-Shopping innerhalb des Hauses. Angesichts der gefüllten Kleiderständer ist höherer Kreischalarm, als bei Teenies angesichts einer Boyband. „Jetzt ist Sabrina glücklich“, freut sie sich und anschließend zeigen die Mädels ihre „Beute“.
Das Kleid, das Katrin ausgesucht hat, passt nicht, besonders an der Oberweite. Jenny hat es gleich gesagt, und für Timo „sehen sie in die Enge getrieben aus“. Robert meint, das sieht nicht so prall aus und verbessert sich, nicht so gut. So schickt Timo Neubewohnerin Anne zur Hilfe, die sich angesichts dessen, dass das Kleid fast platzt, halb totlacht.
Ungerechtigkeit und Witze, die zu hart an der Grenze sind, verträgt sie nicht, sagt Anne, nachdem René sich vorsorglich entschuldigt hatte, falls seine Scherze nicht so gut bei ihr angekommen sind. Timo dachte, schon er sei schlimm, aber gegen René sei er ein „Käsekuchen“.
Sein Leben war immer Sex und Frauen, Big Brother ist seine größte Prüfung überhaupt und das sei schon extrem. So habe Essen an Priorität zugenommen, stellt er im Gespräch mit Anne fest. Wo sieht er sich beruflich in 20 Jahren? fragt sie. Normal arbeiten gehen wird er nicht mehr…..blickt Klaus in die Zukunft.
Nach nur kurzer Anne-Zeit ist René schon an seiner Grenze und will mal eine Ansage machen. Man darf ihr nicht über den Weg trauen, sie sammelt die Leute an ihrer Seite, auf Dauer könne er sich so einen „Ringeltanz“ nicht antun.
Klaus, Robert und Katrin nähen nachts und unterhalten sich. Die nächste auf der Liste sei Kristina, glaubt Klaus. Für Katrin ist sie zurzeit nur schwer auszuhalten
Wer muss am Montag das Haus verlassen? Rechts in unserer Sidebar kann abgestimmt werden.
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