Rauchfrei auf der Wiesn – schon dieses Jahr
Anfang Juli wurde in Bayern per Volksentscheid fürs Nichtrauchen gestimmt. 61 Prozent derer, die zur Volksabstimmung zum NIchtraucherschutz gegangen waren, hatten sich gegen das Rauchen entschieden.
Das bedeutet, dass es in gastronomischen Betrieben ohne Ausnahme rauchfrei bleiben soll und per Gesetz geregelt auch bleiben muss..
Allerdings – eine Ausnahme sollte gemacht werden und in diesem Jahr das Rauchen in den Festzelten auf dem Münchener Oktoberfest gestattet werden.
Dagegen haben sich aber jetzt die Wirte auf der Wiesn entschieden. Schon dieses Jahr wird demzufolge rauchfrei, berichtet die sueddeutsche.de.
Es werden Hinweise auf das Rauchverbot angebracht werden, die Servicekräfte weisen auf das Rauchverbot hin und im Zweifelsfall soll an Uneinsichtige kein Bier ausgeschenkt werden.
So wird das dieses Jahr quasi der straffreie Probelauf für 2011.
Da die Plätze in den Festzelten sehr begehrt sind, könnte es schwierig werden, will ein Raucher nach draußen gehen und seine vorherigen Platz wieder einnehmen.
Ob es zur Belastungsprobe für alle wird oder völlig problemlos, das wird die Praxis zeigen.
Ebenso, ob es extreme Umsatzeinbußen gibt und ob im nächsten Jahr nach teuren und aufwendigen Lösungen gesucht werden muss, um die rauchenden Gäste nicht zu verlieren.
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Hallo Milchmädchen,
die Rechnung ist richtig, nur die Schlußfolgerung nicht ganz. Treffend bemerkt, haben nur knapp 60% ihren Willen für oder gegen bekundet, den anderen ist es aber egal, weil sie nicht gewählt haben.
LG
Astera
boh in allen Foren der selbe Textbaustein..
Rechnen Sie mal aus:
Wahlbeteiligung Landtagswahl Bayern 2008 = 57,9%
CDU 43,4% real um die 25%
FDP 8% real um die knapp 5% also RAUS
und jetzt regieren also rund 25% die 75% Mehrheit, die diese Partei eigentlich gar nicht wollten.
Wollten Sie uns das mit Ihrem Beitrag sagen?
DEMOKRATIE
In einer Demokratie wählen wir unsere Vertreter. Diese Vertreter unterstützt von ihren eigenen unabhängigen wissenschaftlichen Instituten versuchen im Parlament einen Konsensus zu erreichen. Eine Volksbefragung hat nichts aber dann auch nichts mit Demokratie zu tun. Za. 9,4 Wahlberechtigten, fast 38% hat gewählt, wovon knapp 61% mit ja. Das heisst also, dass gut 22% der Bevölkerung in Bayern bestimmt was die Rest machen soll. Nochmals das hat also mit Demokratie nichts zu tun. Übrigens wenn nur 25% von der Bevölkerung raucht, hätten die sowieso keine Chance bei dieser Volksabstimmung. Und bedenken Sie dabei, das es hier hauptsächlich geht um Fälle, wobei Menschen die ihre Kneipe, ihren Stammtisch wie ein zweites Zuhause betrachten, verboten wird, obwohl auch der Inhaber, sein Personal und 90% der Kundschaft raucht, zu rauchen. Ich finde es unbegreiflich das in einer Demokratie eine kleine Mehrheit eine kleine Minderheit so meint Regieren zu können, obwohl es sehr gute Alternative gibt.”.