Loveparade: 20 Todesopfer und 510 Verletzte
Gestern wurde bestätigt, dass eine weitere junge Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen ist und sich die Zahl der Todesopfer damit auf 20 erhöht hat.
Während die meisten von uns fassungslos nach diesem Unglück sind und mit den Angehörigen und Freunden der Toten trauern, geht das Gerangel um die Verantwortung und die Zuständigkeiten weiter.
Die Kölnische Rundschau berichtet heute, dass die Genehmigung für die Loveparade erst am Morgen vor der Veranstaltung unterzeichnet worden ist, nachdem am Freitag noch über Sicherheitsbedenken diskutiert worden wäre.
(Das jedoch soll normal sein, da bei Großveranstaltungen die aktuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen).
Auf Spiegel.de ist zu lesen, dass gemäß Informationen von Radio Erft die Genehmigung aber erst am Sonntag der Polizei vorgelegen hätte.
Immer mehr Berichte kommen, dass aber schon weit im Vorlauf der Loveparade Sicherheitsbedenken geäußert worden sein sollen.
Und Fragen über Fragen sind bisher unbeantwortet.
Wieso war das Konzept so ausgelegt, dass sich die Wege der neu ankommenden Besucher mit denen, die die Veranstaltung verlassen wollten kreuzten? Warum war das Gelände umzäunt? Polizei und Berufsfeuerwehr haben wohl massive Sicherheitsbedenken geäußert – wieso wurde dennoch die Genehmigung erteilt?
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, sicher auch im Hinblick darauf, ob sich dieses Unglück hätte vermeiden lassen. Nach Beendigung der Aufklärungsarbeiten wird das Unglück auch Thema beim Innenauschuß des Bundestages werden.
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