Big Brother 10: Timos Stunde der Wahrheit
Big Brother vom 5. August 2010
Nachdem Anne Bewohnerin des Tages war und ihre „Stunde der Wahrheit“ hatte, ist heute Timo an der Reihe.
Wie bei Anne liegt seine erste Aufgabe darin, sich um das seelische und körperliche Wohl seiner Mitbewohner zu kümmern. Sie braucht von ihm nichts gekocht bekommen, das macht sie alleine, beschließt Oma Anne. Sie will nichts von ihm
Heute bekommt Timo von Kathrin einen Brief, die sich sicher ist, dass sie das Stück des Lebensweges, das sie im Haus begonnen haben, auch draußen fortsetzen werden. Und: „Man sieht nur mit dem Herzen gut!“
Mittags fragt er dann Anne, was sie essen möchte, sie will wich etwas überlegen: Zwiebelsuppe, zweierlei Salat, Putengeschnetzeltes mit Nudeln und ein schöner Obstsalat mit geschlagener Sahne, das wäre nicht schlecht. Timo gesteht, dass er nicht einmal die Zwiebelsuppe hinbekommt und die Rentnerin hatte auch nichts anderes erwartet.
“Was willste mit einem Menschen, der nicht ehrlich ist und auf den man sich nicht verlassen kann“, fragt sie. „Da kann der noch so schön sein.“
“Was willste mit einem Menschen, der nicht ehrlich ist und auf den man sich nicht verlassen kann“, fragt sie. „Da kann der noch so schön sein.“
Auch Marc muss alte Sachen aufwärmen, hatte doch Natascha erst gesagt, sie legt sich neben keinen Mann und „schwuppdiwupp war sie neben Timo.“
Koch Timo hat alles gegeben und Annes Wunschmenü gekocht, „ums verrecken esse ich das nicht“, mault Marc im Schlafzimmer vor sich hin.
Recht konnte Timo es der Rentnerin natürlich nicht machen, „auf die Zwiebelsuppe gehört ein Toast mit Käse und dann ab in die Microwelle“.- „Meckern kannste aber“, stellt Timo fest und erzählt, dass er von Katrin einen Brief bekommen hat. „Das ist nicht dein Ernst?“ fragt Anne nach. Schlichtweg hat es ihr nicht geschmeckt und sie könne aus ihrem Herzen keine Mördergruppe machen, meint Anne m Sprechzimmer.
Da Marc gerate beim Aufwärmen alter Storys ist, schnappt er sich Natascha, die einmal im Scherz zu ihm „Verräter“ gesagt hatte. Was hat sie denn nun damit gemeint, will er wissen.
Nicht einmal im Spaß würde er so etwas sagen, und deshalb hatte er sich von ihr „abgeneigt“.
Das musste er noch einmal gesagt haben!
Sie muss ihn aber auch sein Verhalten nach dem Anruf erinnern, den sie von zuhause bekommen hatte. Ihr ging es richtig schlecht und er hatte nicht einmal gefragt, wie es ihr geht. Neenee, er war gekränkt und da konnte er keine gute Miene zum bösen Spiel machen, erklärt der Schattenmann sein Verhalten.
Auch Timo muss seinen schönsten Moment bei BB schildern. Für ihn war es der Augenblick, als er das Finalticket erhalten hatte.
Auch von dem, was Timo über die anderen gesagt hatte werden sie mit Zusammenschnitten in Kenntnis gesetzt. Hier ein wenig davon auszugsweise:
Zu Marc: Er ist Tomatenmark, Marc in eine Tube gepresst, er hat keine eigene Meinung und ist mit Klaus immer einer Meinung gewesen. Viel zu wenig von sich und viel zu viel Klaus, die beiden laufen rum wie ein Pärchen. Wenig Eigenprofil und Charakter, der muss raus.
Zu Klaus: Zuerst hatte er sich gut mit Klaus verstanden. Man ist Klausfan oder –gegner. Die Klaustruppe fühlt sich immer sicherer, Klaus hat kein Freund, behandelt die letzten, die gekommen sind, auch als die letzten. Menschlich gesehen absolut unterste Schublade.
Manuela: Die braucht er nicht ernst nehmen, sie versteht sich am Besten mit den Hühnern, aber es kommt auch positives
Anne: Mit Anne würde er draußen nichts zu tun haben wollen, aber mit 65 Jahren würde sie sich mitunter sehr unreif verhalten
Natascha: ……………..
Manuela hatte gelacht, Anne hatte gemeint „wie kann man sich so zum Vollpfosten machen?“ Timo fragt alle, ob da etwas dabei gewesen wäre, was sie noch nicht gewusst hätten.
Es gibt Leute die leiden unter Profilierungsneurose, sagt die Lästerrentnerin. Timo möchte das erklärt haben und bekommt die Empfehlung, er soll doch mal im Duden nachschlagen. Er soll sich von Natascha erklären lassen, was eine Neurose ist, die weiß es berufsmäßig. Und gnädigerweise meint sie:Das würde bedeuten, dass man sich krankhaft profilieren will.
Als Timo weiter reden will, hinterfragen und diskutieren will, fragt sie warum er sich so echauffiert, er soll mal auf Stopp drücken und er soll es nicht so hinstellen, dass es sein Verdienst sei, dass er noch hier ist. „Glück, nichts anderes, nur Glück“, meint die Rentnerin. Es kommt dann zwischen ihm, Marc und Anne zu einer leichten Klausdiskussion.
Im Grunde seines Herzens würde er vielleicht so sein wollen wie Klaus, der ihm den Rang abgelaufen hätte, und erklärt Marc, dass in die Denkstruktur von Timo das Wort Glück nicht gepasst hätte und er deshalb soeben ausgerastet sei. Er zeigt sein wahres Geicht, bestätigt Marc mal wieder und Anne ist stolz: Sie hätte Timo so gekitzelt, dass er ausgerastet ist!? und das wollte sie auch so.
Warum Timo denn verärgert ist, fragt Anne, sie hat doch „nur ein Wort gesagt“. Ist die Frau ekelhaft, stellt Natascha anschließend fest. Timo denkt, Anne war gar nicht so schlimm, eigentlich normal.
Das Wort Vollpfosten und Annes Art und Weise lassen Natascha und Manuela nicht los. „Ist das Frustration, was dahinter steckt“, überlegt Manuela.
Jeder der ihr in die Quere kommen, muss eliminiert werden und sie hat Spaß daran andere zu quälen, glaubt sie.
Jeder der ihr in die Quere kommen, muss eliminiert werden und sie hat Spaß daran andere zu quälen, glaubt sie.
Ebenso kommt für die Timo der Moment, wo er anderen seine Meinung ins Gesicht sagen soll/darf. (Der jeweilige „Bewohner des Tages“ darf sich dazu vorab Notizen machen.)
Über Marc Timo denkt, dass dieser sich nach zwei Tagen in die Richtung von Klaus orientiert hatte, er hat ordentlich rausgehauen, wie halt die Klappe, niveaumäßig ist alles geschehen. Ein Rat: „Bleib so wie du draußen bist!“
Über Anne: Sie ist knallhart, es wurde immer mehr von ihr hintenrum geredet, sie ist fies und hinterhältig. Lästern ist ihr Hobby, sie hat gern jeden Respekt entgegen genommen, aber nicht entgegen gebracht. Ein Tipp: nicht sie hat immer Recht.
Über Manuela: Sie ist voller Energie, warmherzig, aber: sie soll ihre Meinung sagen und nicht zu allem „Ja und Amen“.
Über Natascha: Er findet sie so ganz süß vom Optischen, mit ihr kann man gut lachen, sie hat sich Haus gut verhalten. „Bleib so wie du bist“.
Anne applaudiert hinterher: „Bravo Timo, großes Kino“, sie hätte Besseres erwartet. Er hätte Manuela ein großes Armutszeugnis ausgestellt, er hätte ein Riesentrauma und das hieße „Klaus“.
Noch einmal Beifall von ihr: „großartig!“, das hat ihr sehr gut gefallen.
So stürzt sich Marc auf Timos Notizen, der seiner Meinung nach wie eine Schallplatte alles abgespielt hätte, er selbst könne mit Kritik umgehen. Aber er ist ja auch noch dran, verspricht er.
„Mittelmäßige Provinztheater, da gehört es sich, dass man den Darstellern Beifall zollt“ erklärt Anne.
Allein und im Vertrauen tauschen sich Anne und Marc aus, der meint gesehen zu haben, dass Timo allein über ihn 1,5 Seiten geschrieben hatte und er fragt die Rentnerin: Es war doch so, dass Klaus sich von Timo abgewandt hatte oder nicht. Sie weiß es: Ja sicher – Klaus hatte ihr das so gesagt und sie glaubt ihm.
Marc schließt, wer so jemanden wie Timo zum Freund hätte, der bräuchte keine Feinde mehr.
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