Big Brother 11: Besuchs-Vorbereitungen
Kein Luxus mehr, auch warmes Duschen ist vorbei – geduscht wird im Freien und zwar kalt.
Ingrid ist im Strafbereich und sie will ja nicht hetzen, aber sie erzählt Cosimo, dass Leon etwas von den verbotenen Süßigkeiten essen will, um zu sehen wie die Gruppe reagiert, und sie mit hineinziehen möchte, damit er nicht allein schuldig ist. Cosimo soll nichts sagen, aber mal ein wenig schauen.
Der Aufenthalt im Strafbereich ist für Ingrid beendet „es war nicht so schlimm, aber schon sehr schlimm“, meint sie.
Als Benny wieder einmal vor sich hin trällert, regt sich Leon auf. Wenn Benny dieses Lied noch einmal singt, wird er ein Gummibärchen essen. Jeder hätte schon mal etwas im Haus gemacht, nur er nicht. Er braucht auch mal einen Schwächepunkt, damit man sich an ihn erinnert, meint er. Vielleicht hätte Leon das Gefühl, dass er gehen muss und will den anderen noch einen reindrücken, macht sich Ingrid lustig.
„Es kommt wie es kommen muss, wenn es sein muss, kämpfe ich bis zum Schluss“ singt Benny mit Verstärkung von Daggy. Jetzt will Leon Gummibärchen, auch wenn er fünf Wochen Dosen essen muss. Ingrid hat ein neues Wort für Leon „Unsere Mutter Theresa“, lacht sie lauthals. „Der war doch gut, oder?“ Sie ist so gespannt, wer am Montag gehen muss, Leon oder sie.
„Entweder mach ich die Dosenwoche mit oder lach mich zuhause halb tot“ hatte Leon gesagt und solch eine Aussage würde er nie treffen, sagt Rayo. Jaquelina erklärt, dass Leon nicht so Unrecht hätte, wenn er sagt, dass unterschiedliche Bewertungen getroffen werden, je nachdem, ob es sich um einen Ureinwohner handelt oder nicht. Sie selbst fühlt sich auch einsam in der Gruppe, was sie irgendwie bedauert. Leon fehlt einiges: Die, die ausgezogen sind, man kann keine schönen Gespräche führen, er findet vieles nicht witzig.
Ingrid wurde gestern als Hausvorstand gewählt und eine ihrer Aufgaben wäre es, die Kommunikation zwischen den Bewohnern und Big Brother wahr zu nehmen. Das machte heute Daggy und meint, das sei eigentlich Ingrids Aufgabe. Diese findet das aber nicht so toll und erklärt, sie hätte ja nicht gewusst, was mit diesem Amt auf sie zukommt.
„Die sind für mich dumm“, erklärt Leon Rayo. Das Gesinge geht ihm auf die Nerven, er sei eben anders: Erwachsen und bodenständig. Die Gesellschaft im Haus sei gerade nicht sein Niveau, er käme sich vor wie ihm Kindergarten. Aber er hätte wenig Gruppenerfahrung, besonders im Hinblick darauf, sich unterzuordnen. Zwei Charaktere, nämlich Cosimo und Ingrid, seien für ihn sehr schwierig, besonders wenn man 24 Stunden an der Backe hat.
Badezimmer und die Schlafzimmer sind zu putzen, Ingrid soll jemanden bestimmen. Eigentlich findet sie „voll doof“, dass sie „Hausvorständin“ ist, sie wählt sich selbst für die Aufgabe und Cosimo meldet sich freiwillig. Sie freut sich schon im Vorfeld und erwartet als Belohnung Besuch.
In gewisser Weise hat sie Recht, ab Montag zieht Nadja Abdel Farrag ins Haus.
Gründlich putzen ist das Allerwichtigste, da sind sich Cosimo und Ingrid einig, Cosimo putzt so gründlich, dass eine Glasplatte im Bad zu Bruch geht.
Langsam hat Leon sich beruhigt, seine Stärke sei es, sich zu beherrschen und das mit den Gummibärchen – das war sowieso nie eine Versuchung für ihn. Das hat er „nur so“ gesagt…..
Wozu jetzt die Putzaktion? Vielleicht kommen ja doch Besucher, die alles vorbildlich vorfinden sollen. Ingrid ist gefrustet und genervt, zum ersten Mal sei sie vor einer Nominierung richtig angespannt, gesteht sie Benny. Außerdem dachte sie in ihrer Funktion als Hausvorstand dürfe sie „richtig coole Big Brother Entscheidungen“ treffen, wie die neue Wochenaufgabe oder ähnliches.
„Bin ich jetzt wieder nicht wertschätzend?“ will Ingrid von Rayo wissen. Irgendwie hat sie das falsch verstanden, denkt Rayo und Daggy sieht, dass Ingrid sehr stolz auf sich sein kann, so lange durchgehalten zu haben und sie hätte im Haus den größten Sprung in Bezug darauf gemacht.
Um zwei Uhr nachts ertönt Match-Alarm. „Das Schraubeninferno“. Zehn Muttern sind möglichst schnell auf ein langes Gewinde zu drehen. (Daggy braucht aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen). Cosimo gewinnt, als Belohnung „darf“ er drei Bewohner bestimmen, die ihre Betten gegen Isomatten austauschen müssen. Er möchte Freiwillige: Rayo, Leon und Ingrid melden sich, woraufhin Cosimo ein schlechtes Gewissen hat und sich entschuldigt. „Alles gut“ versichert Rayo, für Ingrid wäre der Strafbereich schlimmer gewesen.
Jaquelina und Leon fühlen sich immer noch außen vor, was ihnen zunehmend schwerer fällt.
Morgen in der Liveshow wird sich entscheiden, wer gehen muss: Ingrid oder Leon und – es wird gleich wieder offen nominiert.
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