Big Brother 11: Neue Wochenaufgabe sorgt für Streit
Gina-Lisas Aufgabe ist es, mit den Bewohner Cat-Walk-Training zu machen. Auf Highheels – mit ALLEN. Also kommen wir in den Genuss, auch die Herren auf hohen Absätzen zu sehen.
Nach Meinung von Leon ist Ingrid undankbar und bekommt den Hals nicht voll. Sie hatte gefragt, ob es außer dem Titel Miss Big Brother noch ein Geschenk gibt. Das ist für ihn, als ob immer mehr gefordert von ihr wird, es ist nie genug. Sie ist eben so, erklärt Ingrid. Dann muss er das so hinnehmen, denkt Leon und sie muss ihn hinnehmen, dass er manchmal komisch sei, kontert Ingrid. Aber sie nennt auch einen Grund für ihr Verhalten: Wenn sie im echten Leben nicht fordern würde, würde sie auch nichts bekommen.
Für Gina-Lisa ist es Zeit, das Haus wieder zu verlassen.
Gestern war Steve mehr als verärgert gewesen. Durch den „Schlüssel der Versuchung“ ist Jaquelina jetzt vor der Nominierung geschützt und die musste einen anderen Bewohner wählen. Sie setzte Steve auf die Liste, wonach dieser richtig sauer wurde.
Auch Benny ist nominiert, dadurch dass er verraten hatte, dass er der Maulwurf ist.
Ingrid fühlt sich wie ein gieriges Monster und Jaquelina wie eine nervige Tusse, die Schuld daran trägt Leon. Er ist auch der Meinung, dass es im Haus jemanden gibt der eine Rolle spielt und dadurch zur Lachnummer werden könnte. Unvorstellbar für ihn, dass manche Leute im Haus wirklich so sind, wie sie sich geben.
Gestern hatte Steve noch Rache geschworen, heute sucht er ein klärendes Gespräch mit Jaquelina. „Zeig dein Gesicht“ sei das Motto von Big Brother und hätte er gestern anders reagiert, hätte er sich verstellt. Heute ist er der Ansicht, dass der Nominierungsschutz richtig ist für Jaquelina, denn sie würde ihn wohl am meisten brauchen. Für ihn ist es schlimm, zu realisieren, dass sein Traum zu gewinnen in Gefahr ist. „Ein Champion zeigt sich dann, wenn er auch in der Niederlage Größe zeigt“, meint Steve, das was Jaquelina gemacht hat, sei ausgleichende Gerechtigkeit gewesen. „Verstehst du, was ich meine?“
„Ihr seid wie Kinder für mich“, sagt Cosimo, als er wieder einmal in der Küche steht. Eigentlich wollte er immer Kinder haben, aber bisher seien seine Freundinnen komisch gewesen. Sechs Kinder hätte er gern, die haben dann nämlich immer jemand zum Reden und spielen.
Für Jaquelina und Leon heißt es nach einem verlorenen Match für unbestimmte Zeit in den Strafbereich zu ziehen, Rayo hatte sich als freiwilliger zur Verfügung gestellt.
Jaqui sichtet den Essensvorrat im Strafbereich, das meiste mag sie nicht, sie wird verhungern, befürchtet sie.
Die neue Wochenaufgabe: In zwei Teams – die gegeneinander antreten – muss ein Baumstamm mit Feilen in Späne zerlegt werden. Die Verlierer erwartet eine Konservenwoche. Ingrid und Jaquelina dürfen ihre Teams zusammenstellen mit dem Ergebnis:
Ingrid, Daggy, Benny und Rayo
Jaqulina, Steve, Cosimo und Leon
Ingrid hatte gedacht, Hauptsache Benny und Daggy sind bei ihr in der Gruppe, damit sie gut essen können. Dass diese Zusammenstellung für die Wochenaufgabe nicht optimal ist, meint sie jetzt zu erkennen. Jedes Team hat eine Seite des Baumstamms und darf solange arbeiten, wie sie möchte. Ingrid und Jaquelina hatten es gern, dass die Teams immer gleichzeitig arbeiten, was der Meinung von Cosimo, Leon und Steve widerspricht.
„Die kotzen jetzt schon voll ab“, lästert Leon über das gegnerische Team und Ingrid steigt voll darauf ein. Sie ist ein Negativdenker, meint Leon und Ingrid versteht nicht „warum man immer sticheln muss“. Daggy ist auch nicht begeistert, weil Benny und Ingrid nicht wirklich hinter der Arbeit der Wochenaufgabe stehen. Bei der Wahl der Teammitglieder hatte sich Ingrid von ihrem Gefühl leiten lassen und ein weiteres Gefühl ist, dass sie Leon am Liebsten das Zungenpiercing heraus reißen würde, sagt sie. Soviel Aggressionen wie gerade gegen Leon hätte sie schon lange nicht mehr gehabt.
„Süß und nett sagen andere und dahinter steckt eine Nullnummer, so ein verwöhntes Miststück“ regt sich Leon über Ingrid auf. Und weiter: Wie kann es sein, dass man bei Big Brother genommen wird und dann nur den ganzen Tag am Nörgeln ist? Und: Wenn man nichts kann und nicht gut aussieht, wie kann man sich dann soviel einbilden? Sie hätte schlechte Haut, sei dick und das Gesicht sei künstlich.
Soll nachts an der Wochenaufgabe gearbeitet werden? Vor allem – ist es in Ordnung, wenn einige tätig sind und andere nicht wollen? Darüber wird abgestimmt und es scheint auf Nachtruhe hinaus zu laufen. „Das macht den Wettstreit kaputt“, wirft Leon ein und auch Rayo meint, das sollte jedem selbst überlassen bleiben. Benny will das Gruppengefühl ganz oben sehen und Einigkeit. Das ist doch kein Urlaub, regt sich Leon auf, so hat er auch keine Lust.
„Wir sind das Team, wir alle zusammen, wir alle sind Big Brother 11“ will Benny klarstellen. „Dann alle Späne auf einen Haufen kippen und Dose für alle“, ist zu hören.
Ingrid jedenfalls hat Spaß: „Daggy war so süß, wie sie gerubbelt hat!“, sie und Benny denken, warum soll man es sich unnötig schwer machen? Für Ingrid ist es keine Herausforderung, nachts „das Ding zu rubbeln“, man kann es sich doch einfacher machen. Leon und Rayo würden durchaus auch nachts arbeiten und Steve will sich der Mehrheit anschließen….
Es ist ungerecht, denkt Ingrid, die anderen seien die stärkere Mannschaft und könnten doch mal Rücksicht nehmen. Für Daggy beinhaltet die Aufgabe auch, sich als Team zu beweisen. Und Cosimo bietet an, bei ihnen mitzuhelfen, die Nachtruhe aber einzuhalten. Diejenigen, die nachts arbeiten, würden das höchstens zwei Nächte lang durchhalten, prophezeit er.
Ungeachtet dessen bearbeiten Rayo und Steve auch nachts den Baumstamm.
Morgen gibt es rege Diskussionen zwischen Daggy und Leon – wir werden berichten.
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