Das Supertalent

Das Supertalent 2011: Da kann Dieter Bohlen nicht nein sagen

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Das Supertalent 2011 vom 17.9.2011

„True Fame“, das sind Kevin, Pierre und Salem, Fame, Glamour und Gaga ist ihr Motto
Die Jungs tanzen eine Mischung aus Jazz, Ballett und Hip Hop – auf Highheels und mit Federboa.
Kaum sind sie auf der Bühne, buzzert Dieter Bohlen schon, ohne dass sie irgendetwas gemacht haben. „Spaß“ meint er und fürchtet, dass er es wieder mit Friseuren zu tun hat, was ja wenigstens zum Teil stimmt.
Außergewöhnlich, ein wenig skurril, denkt Motsi Mabuse. Mehr Glamour geht nicht, meint Sylvie van der Vaart, sehr unterhaltsam – aber sie glaubt nicht, dass die Performance zum Supertalent passt. „Pierre, heiß war´s“ grinst Dieter Bohlen, von ihm gibt es ein Ja (besonders wegen des Auftritts und der Ausstrahlung von Pierre), ebenso wie von Motsi Mabuse.

Das besondere Talent von SOS & Victoria Petrosyan und ist es, die Kostüme zu wechseln. Er ist Zauberkünstler, sie wechselt die Kostüme im Sekundentakt, als Höhepunkt innerhalb eines Glitzerregens. „Eine gute Leistung, aber das war es auch“ kritisiert Motsi Mabuse, das hat sie schon schneller und besser gesehen. Ganz im Gegensatz zu Sylvie van der Vaart, die völlig begeistert ist und wissen will, sie das geht. Auch Dieter Bohlen sagt, er fand das nicht gut – sondern absolute Weltklasse. Es gibt aber ein einstimmiges Ja der Jury.

Erst fünf Jahre alt ist Ricky aus der Schweiz. Bereits mit zweieinhalb Jahren hat er begonnen, Klavier zu spielen. Sein Stoffaffe ist mit dabei und wird von dem Jungen liebevoll auf das Klavier gesetzt, bevor der Kleine anfängt, den „Türkischen Marsch“ zu spielen.
Nach dem Auftritt sind Motsi und Sylvie restlos begeistert, bezeichnen Ricky als Wunderkind, auch Dieter Bohlen freut sich, ihm ein dreifaches Ja verkünden zu können.

Mark hat sich an Modern Talking orientiert, er ist sein halbes Leben lang einer der größten Fans, Thomas Anders ist für ihn der größte Sänger überhaupt. Und wenn es einen Gott in der Musikwelt gäbe, wäre das Dieter Bohlen, sagt er vorher. Auf der Bühne bedankt er sich, dass er Dieter Bohlen sehen darf, er ist so glücklich, dass er weinen könnte. Sein größter Traum wäre es, vom Poptitan einen Titel geschrieben zu bekommen. Mark ist so aufgeregt, dass er kaum sein richtiges Alter nennen kann, freut sich, strahlt und erklärt, er liebt alle Menschen auf der Welt. Nach „Tango in the Night“ – und „Dieter I love you so much!“ folgt “You are not alone” und die Ankündigung “Eine neue Ära fängt an!”
Dieter Bohlen hört keinen Unterschied zwischen Marks Stimme und der von Thomas Anders, er kann nicht Nein sagen. „Wenn es einen Gott gibt, dann sitzt er dort“ freut sich Mark und zeigt zum Jurytisch, wo auch die Damen ein Ja geben. Er ist weiter.

Er arbeitet mit Luft und allem was schweben kann, erklärt Daniel aus New York. Mit Ventilatoren lässt er Tücher schweben, tanzen, fliegen zu „Arms of an angel“, bei Motsi Mabuse und im Publikum fließen Tränen en gros. Sylvie van der Vaart fand es wunderschön, weiß aber nicht, ob sie das noch einmal sehen muss, Motsi ist sehr inspiriert und Dieter Bohlen hat besonders gefallen, dass es immer wieder Sachen gibt, die man noch nie gesehen hat. So kommt auch Daniel eine Runde weiter.

Sein Talent sei, dass er das größte lebende Büfett ist, erklärt Sebastian, der mit seiner Ehefrau Michaela beim Supertalent antritt. Sebastian kommt mit einem großen Topf, im weißen Bademantel und auf weißen Socken auf die Bühne. Er entledigt sich seines Bademantels, legt sich auf einen Tisch und wird von seiner Frau mit den Spaghetti bedeckt. Sie verschränkt die Arme hinter dem Rücken, Dieter Bohlen buzzert. Michaela fängt an zu speisen, Sebastian stöhnt und Sylvie van der Vaart lacht sich kaputt, bis auch sie buzzert. „Ach du Scheiße man!“, regt sich Motsi Mabuse auf. Sie liebt Pasta, wird aber jetzt für den Rest ihres Lebens Alpträume haben. Ein neuer Tiefpunkt für Sylvie, Dieter Bohlen will wissen, was das sollte. Eine Liebeserklärung, meint Sebastian, denn seine Michaela wird die einzige Frau in seinem Leben sein, die von seinem Bauch isst.

Suhrete ist alleinerziehende Mama von drei Kindern, das erste bekam sie mit 17 Jahren, ihre eigene, leibliche Mutter hat sie nie kennen gelernt. Als Kind wurde sie misshandelt, ihre Mama fehlt ihr und für sie singt sie beim Supertalent. Ihr und allen Frauen, die stark sind, kämpfen und an sich glauben widmet sie „Hero“.
Motsi Mabuse möchte Suhrete noch öfter sehen, Sylvie fand es sehr emotional und hofft, dass sie weiterkommt, auch wenn ein paar Töne daneben waren. Ihre Tochter, die hinter der Bühne gewartet hat, ist ihr größter Fan meint Dieter Bohlen und so ein kleines Mädchen würde man niemals enttäuschen, deshalb dreimal Ja.

Er kann Kerzen mit Milch auspusten, verkündet Selwyn. Das funktioniert so: Er nimmt die Milch in den Mund, schafft es irgendwie, sie aus seinen Augen heraus zu pressen und mit dem Strahl eine Kerzenflamme zu löschen. Während Sylvie das „echt fies“ fand, meint Dieter Bohlen, das war die hübscheste Kuh, die er je gesehen hat. Dennoch – für ihn geht es nicht weiter.

„Das Amerikanische Todesrad“ ist das Talent von Marco und Raffael – „Los Nablos“. Eine akrobatische Höchstleistung, ohne Sicherung, ohne Netz. Zwischendurch hatte es fast den Anschein, als ob einer der beiden hoch oben ins Straucheln kommt. Zum Schluss erhöhen sich Dramatik und Spannung noch, als die Augen der Artisten verbunden werden. Kurz vor Ende der Darbietung buzzert eine entnervte Sylvie van der Vaart, das Publikum steht auf und applaudiert. Spannend und spektakulär fand Motsi Mabuse das, aber zu gefährlich, soll das noch getoppt werden. Auch Sylvie bekommt Angst und Kopfschmerzen bei der Darbietung. Ganz ehrlich möchte Dieter Bohlen wissen, ob das Danebentreten auf dem Rad zur Show gehört und er bekommt das auch bestätigt. Es geht weiter für die beiden.

Die große Leidenschaft von Desiree aus Italien ist das Singen, sie studiert Musik, will Opernsängerin werden. Motsi Mabuse kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Die Kandidatin ist ein Geschenk für die Augen und für die Ohren, erklärt Sylvie van der Vaart. Und Dieter Bohlen meint, die Italiener müssen bescheuert sein, so jemanden nicht zu entdecken. Desiree gehört für ihn ins Finale, denn er glaubt, das Publikum hat gespürt, was die Sängerin sagen wollte.

Auch ein Talent? will Aische demonstrieren: Sie wandelt bekannte Werke in Porno-Poesie um und hat auf Lehramt studiert. Die Diplomarbeit hat sie nicht abgegeben und heute moderiert sie, ist Erotik-Model, „macht Webcam“ und was macht sie beim Supertalent? „Ich stöhne Poesie“, sie beginnt mit dem Erlkönig, öffnet die Haare, den Ausschnitt, das Kleid. Passt den Text an, untermalt ihren „Vortrag“ mit entsprechenden Gesten, zieht sich weiter aus…… „Alles für die Lyrik“.
„Man kann immer was lernen“, ist Motsis Meinung dazu, Dieter Bohlen klärt auf: „Was Männer nicht wollen, ist langes Gequatsche“. Ein Kompliment von Sylvie dafür, dass Aische den langen Text gelernt hat, ansonsten sei das „sehr speziell“, Dieter Bohlen ist ehrlich, er habe sich schon mehr gelangweilt. Aische bringt Dieter Bohlen dazu, ihre Highheels anzuziehen und reicht ihm beim Aufstehen ihre Hand. Während er seinen Catwalk absolviert, wartet Aische nur bekleidet mit einem Strumpfband, einem Tanga und Paisleys. Von den Damen der Jury bekommt sie ein Nein, ein Ja ist auch nicht schlecht, argumentiert Dieter Bohlen.

Einer der spektakulärsten Auftritte ist der von Robin: „I´m a shooting Star“ kündigt sie an, Jury und Publikum bilden eine Gasse im Theater. Als lebende Kanonenkugel lässt sie sich 21 Meter durch die Luft schießen. Wohlbehalten landet sie auf einem riesigen Luftkissen. Traumhaft fand das Motsi, Sylvie meint, es war unglaublich spannend. Außergewöhnlich, einzigartig. Ganz toll und überraschend, sagt auch Dieter Bohlen, aber was soll im Halbfinale kommen? „Sie hat geflogen“ strahlt Sylvie und wer fliegt, bekommt ein Ja, auch Motsi wollte Robin wiedersehen und so muss sich Dieter Bohlen gar nicht mehr entscheiden.

 


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