Das Supertalent 2012: Die Auftritte im Finale

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Es sind 10 Kandidaten im Finale und es geht um 100.000,– Euro, nämlich die Summe die der oder die Gewinnerin erhalten wird.

Den Anfang macht die 16jährige Laura Pinski, sie ist Schülerin und singt heute „Diamonds“ von Rihanna. Wie hat der Auftritt der Jury gefallen? Laura hat geglänzt wie ein Diamant, lobt Thomas Gottschalk und betont, dass er sie bewundert. Egal wie sie heute geht, sie wird als Gewinnerin gehen, meint er. Michelle Hunziger ist begeistert, wie sehr Laura sich gesteigert hat und Dieter Bohlen ist mehr als angetan „Mensch, hast du das toll gesungen!“

Ein Vogel ist auch im Finale, genau gesagt Papagei Jacko mit seinen Trainerinnen Heike und Janina. Im Halbfinale hatte er alle mit seinem „Hänschen klein“ unterhalten. Das bringt er heute auch wieder zum Besten, ebenso sein „Baby Baby balla“ und sein Lachen. Aber…eigentlich sollte anscheinend heute noch etwas Neues kommen. „Theo wir fahren nach…..“ versucht seine Trainerin den Papageien zu animieren. Aber Jacko macht sein eigenes Ding. Und eigentlich, eigentlich hätte es auch als Überraschung „Cherry, cherry Lady“ geben sollen. „Was macht ein Papagei mit 100.000,– Euro?“ will Thomas Gottschalk wissen. Das Geld würd in eine neue Voliere, den Papageienpark Bochum und eins soziales Projekt fließen. Ein Spaßvogel, eine Rampensau und fast ein alter Showhase, das ist Jacko für Michelle Hunziger. Gewinnt der Vogel, will sie einen Besen fressen. Dreimal dasselbe….vielleicht sollte man einen anderen Weg gehen, überlegt Dieter Bohlen.

Bei Juliette Schoppmann hatte Dieter Bohlen im Halbfinale beanstandet, dass sie in ihrer Ausstrahlung vielleicht etwas natürlicher sein könnte, aber gesanglich sei sie grandios. Juliette will sich heute so zeigen, wie sie ist und das mit „Natural woman“ (Aretha Franklin).
Man merkt ihr an, mit wie viel Disziplin sie das macht, meint Thomas Gottschalk, aber ist das noch Talent? fragt er. Für Michelle Hunziger ist Jeanette die beste Sängerin der Staffel, aber sie empfiehlt ihr, auf die Ratschläge von „Onkel Dieter“ zu hören. Juliette hat jeden Ton getroffen, für sie gäbe es kein Risiko, alles sei vorhersehbar. Und: Es hat ihn nicht getroffen, er hatte keine Gänsehaut.

Er ist 47 Jahre alt, 119 cm groß und Seifenblasenkünstler: Hammou Bensalah. Wasser, Seife und Zigarettenrauch, das ist sein Equipment. Beim Halbfinale hatte einiges nicht wirklich geklappt. Und heute? Er zaubert eine viereckige Seifenblase, Regenbogenseifenblasen. Mehrere Blasen ineinander, aneinander und übereinander. Es gibt Applaus, Daniel Hartwich dankt artig dem Publikum, aber Hammou protestiert. Noch ist er nicht fertig, er muss noch einige riesige Seifenblasen zaubern, einen Seifenblasenbogen und zum Schluss einen wahren Seifenblasenregen. Danach verteilt er Pingpongschläger an die Jury, sie sollen mit Seifenblasen spielen. Nur bei Dieter Bohlen gelingt das, zumindest ansatzweise. Als Höhepunkt seines Auftritts will Hammou 71 Kinder auf der Bühne in eine riesige Seifenblase einhüllen. Er selbst und Michelle Hunziger sind bei den Kids, leider funktioniert die Aktion auch beim zweiten Anlauf nicht.
Vieles würde im wahrsten Sinne des Wortes platzen, beanstandet Thomas Gottschalk. Für Michelle Hunziger war der Auftritt zu lang und sie hat keine Steigerung gesehen. Auch Dieter Bohlen ist nicht wirklich begeistert.

„Megahammergeil“, war von Dieter Bohlen zu Christian Bakotessa zu hören, dem Sänger, der aus dem Publikum auf die Bühne gekommen war. Heute steht dieser mit „If you don´t me by now“ (Simply Red) vor dem Publikum. Thomas Gottschalk sagt, ihm geht das Herz auf. Michelle strahlt, zu dieser Jahreszeit braucht man so eine warme Stimme, eine Stimme die heiß macht?!, überlegt Michelle Für den Poptitan ist die Stimme von Christian eine der besten Stimme, die man jemals bei „Das Supertalent“ gehört hat.

Als nächste kommen „TABEA“ auf die Bühne, fünf 14- und 15jährige Mädchen, die heute die Zuschauer wieder mit auf die Reise ihrer Tanzperformance nehmen. Thomas Gottschalk hat großen Respekt, ist aber auch froh, dass sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen hatten. Bewunderung auch von Michelle Hunziger, ihr hat aber ein wenig die Akrobatik gefehlt. Von der Anmutigkeit her war es für Dieter Bohlen heute der beste Auftritt der Tanzgruppe.

Risiko, das sieht Dieter Bohlen in der Aktion von Jean-Michael Aweh. Und er meint, dass es dem 20jährigen nicht um den Gewinn geht, sondern darum, seine eigene Musik zu präsentieren. Denn Michael macht etwas, was es bei „Das Supertalent“ noch nie gegeben hat: Er singt im Finale einen eigenen Song, der völlig unbekannt ist. Aber es ist nicht nur Risiko, sondern auch eine Riesenchance. „Raus aus dem Nebel“ heißt sein Lied, das er getextet und komponiert hat. „Ich bin ruhig, aber innerlich laut“ heißt es im Song, für den es Standing Ovations gibt.
Thomas Gottschalk hatte die ganzen Diskussionen über die Präsentation eines eigenen Songs nicht verstanden. Heute hat er zum ersten Mal Jean Michel gesehen….“Respekt!“ Michelle Hunziger findet ihn fantastisch und hofft, dass Jean-Michels Weg direkt zum Titel fühlt. Dieter Bohlen ist beeindruckt und voll des Lobes. Er glaubt, dem jungen Sänger gehört die Zukunft.

Jemand der permanent Nummern von Whitney Houston singt, bei dem entstände schnell der Eindruck eines Abziehbildes, das hatte Dieter Bohlen bei Deidra Jones kritisiert. Auch Michelle Hunziger würde die 42jährige gern einmal mit etwas anderem sehen und hören. Deidra hat sich das zu Herzen genommen und möchte heute eine andere Seite zeigen. Und zwar mit „I will survive“ (Gloria Gaynor).
Dass sie eine großartige Performerin ist, das wüsste man, erklärt Thomas Gottschalk. Aber er überlegt, ob sie heute ihr Talent optimal präsentiert hat? Das muss das Publikum entscheiden. Sie freut sich über das Partygefühl, dass Deidra heute in die Show gebracht hat, sagt Michelle. „Völlig daneben“ fand er die Titelauswahl, das war coverbandmäßig – wie bei einer Betriebsfeier. Karaoke, das war nix!

Emil Kusmirek kommt aus Polen. Dieter Bohlen hatte dem Tänzer eine besondere Aura bescheinigt und er findet sein Tanzen toll. Ein Vulkan der Emotionen war er im Halbfinale für Michelle Hunziger. Nach seinem Auftritt ist der Applaus sehr verhalten, Thomas Gottschalk aber ist überzeugt. Er ist ein Kämpfer, das bescheinigt Michelle Hunziger. Bei den Castings hatte Dieter Bohlen das Gefühl gehabt, dass Emil eine Geschichte erzählt. Heute aber ist er ein wenig traurig, weil ihn der Auftritt nicht gepackt hat. Er fand, das war mehr eine Aneinanderreihung der Dinge, die Emil kann.

Den Abschluss des Finales bestreitet Dan Sperry – Magier, Zauberkünstler und Illusionist. Manchmal würden die Leute sagen, Magie sei Kunst, erklärt Dan. Und weil er keine großen Künstler sei, bräuchte er Hilfe. Die Hilfe von Dieter Bohlen. Dieser soll einen Fisch auf einen kleinen Zettel malen. Das macht der Poptitan, den Zettel setzt der Magier kurz einer Feuerzeugflamme aus. Um dann aus diesem Zettel eine kleinen lebendigen Fisch zu „zaubern“.
Michelle Hunziger muss auf die Bühne und für einen Vodoo-Zauber mit einer Puppe benötigt Dan Sperry ein Haar von ihr. Und sie? Sie scheint den Nadelstich zu fühlen, den Dan der Puppe versetzt. Der Nächste bitte – Dieter Bohlen setzt sich auf den gleichen Stuhl wie zuvor seine Mitjurorin, Michelle soll ihre Vodoo-Kräfte an der Puppe probieren. Aber bei Dieter Bohlen kommt nichts an. Dan schreibt etwas auf einen Zettel und faltet diesen zusammen. Michelle muss den Zettel in eine Box legen, die auf einem Tisch auf der Bühne steht. Dann muss Michelle einen Zettel ziehen….aus einer Auswahl, auf denen verschiedene Ängste und Phobien stehen. Auf ihrem Zettel steht „Rats“ (Ratten) und sie soll nachsehen, was auf seinem Zettel in der Box steht. Und? In der Box befindet sich eine Ratte.
Dan Sperry spielt noch ein wenig „Russisch Roulette“ mit Thomas Gottschalk, bevor er vermeindlich die Ratte verspeist. Ein großer Performer, aber mehr Las Vegas als Köln, das meint Thomas Gottschalk zu dem Auftritt. Für Michelle müsste der Magier „fast gewinnen“. Ein wenig zu lang fand Dieter Bohlen die letzte Nummer.

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