Das Supertalent 2014: Goldener Buzzer von Dieter Bohlen für Andreas Hruska

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Ein tanzender Eisbär (natürlich kein echter) ….kann das „Das Supertalent“ werden? Bruce Darnell jedenfalls bekommt einen Lachanfall als  der Bär die Bühne erobert, Guido Maria Kretschmer wischt sich (Lach)tränchen weg und man hört Zugabe-Rufe. Hinter dem Bären bzw. unter dem Kostüm des Ungetüms verbirgt sich der 28jährige Weißrusse Pavel Fadzeyeu und Bruce Darnell erkennt „Da wird Luft in ihm hinein geblasen!“ In das Bärenkostüm natürlich, denn in völliger Größe ist der Bär locker drei Meter hoch und sicher 1,5 Meter breit und Bruce wagt ein Tänzchen mit ihm.
Bruce Darnell: Er ist very glücklich.
Guido Maria Kretschmer freut sich, dass der Kandidat „den Knut“ wieder zurück gebracht hat.
Lena Gercke hätte den Bären nur zu gern geknuddelt.
Dieter Bohlen weist auf die enorme Höhe des Bären hin und ist durchaus angetan von dem Auftritt.
Viermal Ja

Zwei Mädels (Afra und Denise) stellen sich vor, sie wollen „so etwas wie Hip-Hop“ tanzen – als Dieter Bohlen die Mama sieht, möchte er auch deren Talent ergründen. Sie tanzt Freestyle sagt sie und erklärt, dass sie alles tanzen kann und so soll sie nach den Mädels auftreten, was ihrer Tochter so gar nicht zusagt. Denise und Afra geben ihr Bestes.
Bruce Darnell: Ihm hat das sehr gut gefallen und er möchte wissen, wer die Choreografie gemacht hat.
Guido Maria Kretschmer findet, es sind zwei sehr süße Mädels. Sie sind gut ambitioniert, aber sollten noch ein wenig üben.
Lena Gercke denkt, dass die beiden noch ein paar Jahre brauchen, um die Leute richtig mitzunehmen. Volles Verständnis hat sie dafür, dass die Tochter ihre Mama nicht auf der Bühne sehen will, denn es ist ihr Auftritt.
Dieter Bohlen: Seiner Meinung nach war das ein guter Anfang, er fand es zwar gut, aber nicht ausreichend für „Das Supertalent“.
Viermal Nein

Die Mama von Afra kommt auf die Bühne und bekommt ihre Chance……und jeweils einen roten Buzzer von Lena Gercke und einen von  Guido Maria Kretschmer. Töchterchen findet das Ganze peinlich und unglaublich, Lena Gercke erklärt, dass sie das auch nicht als Tochter gewollt hätte. Diese denkt, dass die Mama nicht tanzen kann und zerrt sie von der Bühne.
Dieter Bohlen sucht das Gespräch mit dem Mädchen, das hinter der Bühne in Tränen aufgelöst ist. Sie mag das nicht, wenn ihre Mutter SO tanzt, das sei total peinlich. Papa Bohlen klärt die Lage und möchte, dass sich die beiden vertragen.

Er macht alles, was ihm Spaß macht, ist 84 Jahre alt und will sich beim Supertalent als Sänger beweisen. Warum? Weil er hofft, dass er damit viele Mädels kennenlernen wird, die bei ihm ins Bett fallen. Seiner Meinung nach ist der beste Sport für einen Mann „Amore“, er selbst war noch nie krank, sagt er und das genau aus diesem Grund. Außerdem sei er sehr reich und würde heute gar nichts mehr machen……. Die Rede ist von Playboy Rolf Eden aus Berlin, der mit seinem Pianisten auftritt. Als Kind hatte er schon eine Band, erzählt er und mit Mitte 20 hatte er seine erste Diskothek aufgemacht. „Geld ist nicht wichtig, aber schön muss sie sein!“, gezielt singt er Lena Gercke an – Guido Maria Kretschmer buzzert.  Der Kandidat ist so gar nicht zu stoppen und Dieter Bohlen und Bruce Darnell haben sichtlich Spaß
Bruce Darnell: „Es war nicht schlecht…..aber was machen wir?“ Ihm hat das gut gefallen, alles war okay.
Guido Maria Kretschmer: Es sei toll, mit 84 hier auf der Bühne zu stehen, er fand es okay, aber als Supertalent sei Rolf Eden ein wenig spät dran.
Lena Gercke lobt, dass man in dem Alter Spaß hat und sich auf die Bühne stellt. Auch wenn sie ihn nicht kennen würde. „Leider“ bedauert Rolf Eden.
Dieter Bohlen: Er hat absoluten Respekt, musikalisch sei das lustig und toll, ihm hat das gut gefallen, allerdings sei das nicht das richtige Forum hier.
Ein Ja von Dieter Bohlen, dreimal nein von den anderen Juroren. Und Rolf Eden überlegt, was sich so entwickeln könnte, wenn er die Chance hätte, mit Lena Gercke auszugehen……….

Weiter geht es mit Hip-Hop bzw. Video-Clip-Dancing, Vanessa Kok & Kim Michelle Striepens sind an der Reihe.
Bruce Darnell „Es war wirklich gut, beide passen perfekt zusammen und müssen weiterkommen.
Guido Maria Kretschmer findet die beiden so heiß und sexy, dass es fast nicht zu ertragen sei.
Lena Gercke ist absolut begeistert, „Girlpower“ findet sie.
Dieter Bohlen: Für ihn sei es schwierig. Er kann sich nicht entscheiden…….ob er die dunkle oder die blonde will……sie waren gut. Aber ob das ein Supertalent ist?
Viermal ja
Es fließen ein paar Freudentränen, so gehen Bruce und Guido Maria trösten. „Da sind ja die zwei Richtigen auf der Bühne“ kommentiert Dieter Bohlen.

Sven Lohse (53) und Stefanie (16) lieben es, umherzureisen und neue Länder kennen zu lernen und sind schon oft umgezogen. Sie haben bisher unter anderem in Spanien, der USA, in Uruguay und Deutschland gelebt. „Wir wollen ein Lied zusammen singen und hoffen, dass es gefällt“ kündigt der Papa bescheiden an. Sie beginnen mit „Liebe ohne Leiden“ von Udo und Jenny Jürgens, nach dem ersten Refrain stoppt Dieter Bohlen das Duo. Er möchte gern Stefanie allein hören. Denkt, dass es sich bei Sven anhört wie „Fips Asmussen in den letzten Zügen!“ So singt Stefanie Lohse allein „In The Arms Of An Angel.“ Mit großem Erfolg, viele Menschen im Publikum stehen auf, Bruce Darnell strahlt und Guido Maria Kretschmer schaut verträumt.
Bruce Darnell: Stefanie hätte eine ganz tolle Stimme, dieser Song hat ihn bewegt.
Guido Maria Kretschmer lobt die wunderschöne Stimme der jungen Frau.
Lena Gercke freut sich mit Stefanie über die Reaktion des Publikums.
Dieter Bohlen: Er denkt, dass die Stimme unheimlich authentisch und fragil klingen würde. „Das war ein ganz toller Auftritt!“, in ihrer Stimme sei etwas, was berühren würde.
Viermal Ja

Lichtmalerei, das ist das Supertalent von Oleg Basanov. Das haben wir schon öfter  gesehen, ist die Erwartung von Guido Marie Kretschmer und er vermutet „Schattenspiel“. „The Arts of Light“ kündigt der Kandidat an, er will mit Licht malen. Es entstehen in der Dunkelheit auf einer weißen Leinwand bunte Farben, Ornamente, die wieder zum Teil  verblassen, zum Teil stehen bleiben. Das Portrait einer Frau entsteht, die Silhouette ihres Körpers, Hände die aus der Dunkelheit nach ihr zu greifen scheinen. Man kann es nicht wirklich erklären, ist einfach nur bezaubernd. „Let your face be bigger than your fear“,  ist zum Schluss zu lesen.
Bruce Darnell: Ihm hat es sehr gut gefallen, einfach wunderschön.
Guido Maria Kretschmer: Das sei eine wunderbare Metapher, die Vergänglichkeit des Lichts so ins Bild zu setzen.
Lena Gercke: Das war etwas völlig neues, genau so etwas wird bei „Das Supertalent“ gesucht.
Dieter Bohlen: Er ist überwältigt, das war seiner Meinung nach finalreif.
Viermal Ja

Manche Leute kennen anscheinend kein Erbarmen, schon zum dritten Mal trauen sich die Zwillinge Yven und Nice vor die Jury und zu „Das Supertalent“. Man kann ja auch die Meinung ändern, denken sie und hoffen, Dieter Bohlen überzeugen zu können mit einer Kombi aus Tanz, Gesang und Mode. „Sie werden begeistert sein“ kündigen sie dem Poptitan an. Das Lachen von Guido Maria Kretschmer klingt recht verzweifelt, als sie ihre selbst kreierte Mode vorstellen. Dieter Bohlen weist darauf hin, dass er und die Zwillinge eigentlich die Vereinbarung hätten, dass sie nicht wiederkommen. Verträge muss man schriftlich haben, finden die beiden und wollen loslegen. Sie dürfen beginnen und tun das  mit dem „Gesangsteil“, Es sind Pfiffe zu hören, Buhrufe und Guido Maria Kretschmer und Lena Gercke buzzern. Bruce Darnell möchte gern die Tanznummer sehen. Unbeeindruckt spulen die Zwillinge ihr Programm ab.  „Die sind ja der Albtraum!!!“ gruselt sich Guido Maria Kretschmer. Bruce möchte Spaß haben, Guido Maria Kretschmer findet es schrecklich und Lena Gercke animiert Dieter Bohlen zu buzzern. Irgendwann wird dann doch ein Ende gemacht. Jedenfalls solange bis Dieter Bohlen und Bruce Darnell die „Künstlerinnen“ imitieren.
Bruce Darnell „Sie wissen Bescheid, Sie dürfen nie wieder kommen!“ – „Ich fand es Sch…e!“
Guido Maria Kretschmer: „Ihr seid wirklich der Horror!“, er fand es schrecklich und braucht Erholung.
Lena Gercke möchte wissen, ob die Ladies verheiratet sind. Nein, sind sie nicht. Wie das wohl kommen mag?
Dieter Bohlen holt aus, um zu erklären, was Kunst sein kann und weist auf Boyce hin und sagt, er wird die Kandidatinnen nicht vergessen. „Von mir kriegt ihr heute ein ja…………..es ist 100prozentig in einer Weise Kunst…..“
Das ist nicht Kunst, das ist dusselig, korrigiert Guido Maria Kretschmer und Bohlen räumt ein „Das kann schon sein!“
Die Zwillinge sind anschließend geehrt, dass Dieter Bohlen ihre Kunst erkannt hat.

Jetzt kommt der 23jährige Akrobat Pavel Stankevich, er ist Handstand-Künstler. Als er mit nacktem Oberkörper auf die Bühne kommt, fühlt sich Dieter Bohlen ein wenig an Tom Cruise erinnert, „with Nippels“. Der junge Mann zeigt Körperbeherrschung pur und von Lena Gercke ist mehrfach zu hören „Ohhhhhh mein Gott!!!!!“ und auch Dieter Bohlen räumt ein „Mein lieber Jolly!“ Als Pavel auf dem Jury Tisch einen Handstand der besonderen Art zeigt, sind alle Juroren hin und weg. „Wenn du ihn da siehst vom Nahen, den könnte man abschlecken!“ begeistert sich Dieter Bohlen „So was Geiles!“ Es wird nicht viel diskutiert und debattiert – Pavel bekommt fast umgehend den Stern.

Tomasz Palasz (38) aus Polen zeigt Steppen, bringt auch der Jury ein wenig bei. Trotzdem dreimal Nein, nur von Lena ein Ja.

Er scheint selbst erstaunt zu sein, dass er bei „Das Supertalent“ mit dabei sein darf. Andreas Hruska hatte schon im Vorfeld von anderen Kandidaten Applaus bekommen, der junge Bayer hat großen Respekt vor Dieter Bohlen. Er schreibt und komponiert selbst und ist jetzt nach einem Unfall krankgeschrieben.  Heute singt er „Amoi seg ma uns wieder“ (Andreas Gabalier) und es wird sehr, sehr emotional. Wenn nicht alles täuscht, scheint sogar Dieter Bohlen eine Träne wegzublinzeln. Schnell lächelt er nach dem Lied wieder, klatscht und rennt los. Um den Goldenen Buzzer zu drücken und den Sänger zu umarmen. Somit ist Andreas im Finale und lacht und tanzt im Goldregen. Das Publikum möchte eine Zugabe, der Jury fehlen die Worte.
Dieter Bohlen möchte keine Zugabe hören, einfach um das soeben Erlebte nicht zu zerstören, sagt er. Jetzt sei er glücklich und würde glücklich nach Hause gehen.
Andreas ist auch überglücklich und realisiert erst jetzt, was passiert ist. Nämlich dass er schon jetzt im Finale ist.

Zum Schluss (leider) noch ein Kontrastauftritt. Stripper Jesse Fischer aus Saarbrücken ist auch nicht zum ersten Mal bei „Das Supertalent“. Er zeigt sich gerne und weiß auch dass er gut aussieht, sagt er. Frauen kommen und gehen, denkt er. Außerdem würden sie nur eines wollen: Ihn erobern, ihn und seinen Körper.
Auf der Bühne wird ein kleines Planschbecken aufgebaut, Jesse kommt mit Badekappe, Taucherbrille und Schwimmflossen und vergnügt sich im Planschbecken. Das Vergnügen scheinen die Juroren nicht zu teilen, denn es wird schnell gebuzzert.
Dieter Bohlen denkt, dass Jesse die Aufmerksamkeit braucht und ihm das den Besuch beim Psychiater erspart. Er soll ruhig wieder kommen – aber ein nein, von allen Juroren.
Gern will Jesse wiederkommen………..

 

 


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