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DSDS 2012: Katastrophenalarm bei den Castings

 

DSDS vom 14.1.2012 – Die Castings – Das 3. Casting
 
Der 18jährige Joey Heindle kompensiert seine persönlichen Probleme durch das Singen. Er ist sicher, dass er singen kann, sein Ziel ist es, unter die Top 10 zu kommen und er denkt, dass Dieter Bohlen auch nur ein Mensch ist. Nachdem er seinen ersten Song begonnen hat, bricht Dieter Bohlen ab, ebenso beim zweiten und dritten. Langweilig findet er das. Extra für Bruce Darnell will Joey noch ein Lied singen: „Und wenn ein Lied…“ auch hier wird er unterbrochen – durch sein eigenes Handy, das klingelt und irgendwie kommt es dazu, dass Bruce mit Joeys Mama telefoniert.
Der junge Mann legt noch nach „Ich kann auch tanzen!“, danach ist er erschöpft. Dieter Bohlen fordert als Zugabe Liegestütze und Joey gibt alles. „Ihr habt mich fertig gemacht, aber ich hab´s gern gemacht!“ Von Bruce ein Ja, Natalie gibt ein Nein und der Poptitan? Zögert und überlegt, bis er sagt: „Na komm, dann hol dir den Scheißzettel!“
 
Auszubildende Silvia meint, sie ist anders als andere, denn sie raucht nicht, trinkt nicht, geht nicht aus und hatte noch nie einen Freund. Im Prinzip findet sie Dieter Bohlen super, aber manchmal könnte dieser seine Meinung für sich behalten, meint sie. Als erstes tanzt sie und Bruce zeigt sich durchaus beeindruckt. Dann geht es ans Singen – „Billionaire“ versucht sie – und schätzt anschließend selbst ein, dass das Tanzen ihr eigentliches Talent ist. Dieter Bohlen siedelt ihr Talent (großzügig gesehen) bei Null an, „ein Gesangstsunami der ersten Klasse“.
 
Aus Köln kommt Hamed Anousheh, der versucht, von seiner Musik zu leben. Als Dieter Bohlen hört, dass Hamed einen Song von Coldplay singen will, schaut er skeptisch. Hinterher meint er jedoch „Hammerstimme“, Natalie und Bruce kämpfen mit den Tränen und es gibt ein dreistimmiges Ja.
 
Wir kennen Shole aus dem letzten Jahr. Am meisten hängen geblieben ist bei den Zuschauern wohl ihre extreme Bräune und ihr hochglänzendes Gesicht, ihre Stimme wird wahrscheinlich nicht ganz so in Erinnerung sein („Du triffst keinen Ton!“ hatte Dieter Bohlen gesagt). Jetzt kommt sie wieder, hat Gesangsunterricht genommen und ist sicher, dass sie Talent hat. Ebenso meint sie gefühlt zu haben, dass Dieter Bohlen in ihr etwas Besonderes sieht und auch im letzten Jahr gesehen hat. Mit wesentlich weniger Schminke und nach einer schriftlichen Sympathieerklärung an Dieter Bohlen singt sie. Als sie endet, sagt Natalie Horter „Danke, dass du fertig bist“ und so bekommt sie von Shole eine Ansage. Diese ist überzeugt, dass sie gut ist, Bruce Darnell dagegen nicht. Schließlich habe sie sich auf ihrem Handy aufgenommen und das würde sich gut anhören, sehr gut sogar. Als auch Dieter Bohlen ablehnt, meint sie, sie würde dann nach Amerika gehen, auf die Jury sei geschi…. und sie würde garantiert nicht wiederkommen!
 
Auch Claudia ist sicher, dass sie gut singen und performen kann, sie glaubt, dass sie Superstar werden kann. Sie findet die Jury, ebenso deren Emotionen, die sie ausstrahlen und überhaupt alles. Sie liebt tanzen, erklärt sie, aber bei ihrer Darbietung schaut die Jury skeptisch und Dieter Bohlen meint, man würde auf alle Fälle sehen, dass sie Spaß hat……
Gesangstechnisch hat sie „Titanic“ vorbereitet, ihren Lieblingssong. „Gesanglich reicht es nicht wirklich“ verpackt es Natalie Horter sehr nett. Sein Katastrophenbedarf für heute ist gedeckt, sagt Dieter Bohlen. Außerdem sei es mit einem Sprachfehler (Claudia lispelt) unmöglich, eine Gesangskarriere zu starten. Viele, viele Tränen bei dem Mädchen, das schluchzend den Raum verlässt.
 
2008 war Vanessa Krasniqi mit 14 Jahren im Finale bei „Das Supertalent“, heute versucht sie ihr Glück noch einmal bei DSDS. Bruce Darnell erinnert sich im Gegensatz zu Dieter Bohlen sofort an sie. Nach ihrem Auftritt, meint Dieter Bohlen „Da können sich die anderen aber warm anziehen“, von den weiblichen Teilnehmern sei sie eine der besten. Auch Natalie Horter und Bruce Darnell sind begeistert, also ab in den Recall.
 
Sunny geht noch zur Schule und erzählt, dass er nicht hochdeutsch reden kann. Er erzählt, dass er seit seinem 6ten Lebensjahr übt wie Michael Jackson zu tanzen. Man muss schließlich einiges dafür tun, wenn man Superstar werden will, meint er. Das Tanzen war ein wenig steif, urteilt die Jury. Zum Singen steckt sich Sunny erst einmal den Stöpsel seines MPs-Players ins Ohr. Bruce versucht ernsthaft zu schauen und Natalie bekommt einen Lachanfall. Dieter Bohlen findet ihn „ein wenig schwach auf der Brust“ – dreimal Nein.


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