DSDS 2013 – 1. Mottoshow – Nora Ferjani ist raus!

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Heute starten die Liveshows, durch diese werden Nazan Eckes und  Raúl Richter führen, die ihrerseits mit dem Harlem Shake starten. Acht der Kandidaten für die Shows und damit als Anwärter für den Titel  hatten die vier Juroren ausgesucht, sechs andere Kandidaten wurden zu Wackelkandidaten erklärt. Aus diesen Wackelkandidaten konnten die Zuschauer zwei auswählen, die ebenfalls um den Titel des Superstars kämpfen dürfen.  Bis heute wusste niemand, wer weiter kommen wird und wer gehen muss und so musste geprobt werden, als ob es einen Auftritt geben wird.

Mit dabei sind: Lisa Wohlgemuth und Simone Mangiapane. Überschattet wird der Erfolg der beiden von dem Zusammenbruch von Fairuz Fussi, die laut schluchzt, sich gar nicht beruhigen kann, diese Entscheidung anscheinend sehr persönlich nimmt und so wohl nicht damit gerechnet hatte.

Die Top Ten sind also
Susan Albers, Timo Tiggeler, Beatrice Egli, Maurice Glower, Erwin Kintop, Nora Ferjani, Ricardo Bielecki, Tim David Weller, Lisa Wohlgemuth und Simone Mangiapane

und schon heute wird einer von ihnen ausscheiden.

In der Kandidaten-Lounge wartet Olivia Jones auf sie, als Betreuerin, Bespaßerin, Beschützerin  und Motivatorin.

In dieser ersten Liveshow der 10ten Staffel von DSDS  dürfen die Kandidaten ihren Lieblingssong performen.

Susan Albers beschreibt sich selbst als musikalisches, bodenständiges Rasseweib. Sie ist seit fünf Jahren verheiratet, ihr Mann und ihre Familie stehen für sie an erster Stelle, sagt sie. „Aber ganz, ganz dicht gefolgt von der Musik!“ Sie singt „All by myself“ (Celine Dion) und begleitet sich anfangs selbst am Klavier.
Mateo: Susan hat den Song sehr gut gemeistert, findet er und dankt für die Gänsehaut, die sie beschert hat. Sie hätte mindestens so gut wie das Original gesungen.
Tom Kaulitz: Hammerauftritt, denkt er und bezeichnet sie als „die musikalische Bank“
Bill Kaulitz: Für ihn war das das perfekte Opening, sie hat alles richtig gemacht.
Dieter Bohlen: Im Leben könne alles ganz einfach sein…richtiger Titel, super gesungen, es klang ein wenig nach Finale…..

Timo Tiggeler ist zwar aufgeregt, hat aber richtig Bock, meint er. Dennoch bezeichnet er sich als unscheinbar, er studiert Mathematik und Theologie auf Lehramt und findet Halt in seinem Glauben. Er will nicht mehr „nur okay“ sein, sondern zeigen, dass er eine richtige Rampensau sein kann und zwar mit „Viva la vida“ (Coldplay).
Mateo: Timo hätte sich kontinuierlich gesteigert, aber er denkt, dieser hätte heute und hier seine Grenze erreicht. Sowohl stimmlich als auch als Performer.
Tom Kaulitz: Nach wie vor mag er die Natürlichkeit und findet den jungen Mann sympathisch. Für die erste Performance sei es eine solide Leistung gewesen.
Bill Kaulitz: Er mag Timo als Typen, man hätte aber gemerkt, wie aufgeregt er war. Die Songauswahl war wahrscheinlich nicht die beste, aber man könnte an allem arbeiten.
Dieter Bohlen: Das erste Gebot sei „Du sollst nicht Scheiße singen“ und das hätte Timo nicht gemacht, aber….es war nett, mehr nicht, keine überzeugende Leistung, „Musikalisches Sackhüpfen“. Der Poptitan fürchtet, es wird eng heute.

Aus der Schweiz kommt Beatrice Egli, die leidenschaftlich gern Deutschen Schlager singt und das Leben liebt. Englisch zu singen, das war auf Curacao eine Herausforderung für sie, sagt sie. Und sie ist schon extrem glücklich, einmal auf dieser Bühne zu stehen und will Vollgas geben mit „Ich liebe das Leben“  (Andrea Berg und davor Vicky Leandros).
Mateo:  Sie hat gut gesungen und alle Töne getroffen. Er findet aber, dass Schlagermusik in der heutigen Popmusik nichts zu suchen hätte, ganz viele würden das aber sicher anderes sehen, schränkt er ein.
Tom Kaulitz:  Beatrice würde es schaffen, Schlager authentisch zu performen und man merkt, dass ihr das Spaß machen würde.
Bill Kaulitz: „Es war richtig schön kitschig“ und er findet gut, dass Beatrice bei ihrem Ding bleibt. „Für das was es ist, hast du das super gemacht!“
Dieter Bohlen: Er ist begeistert, von dem Song, von Beatrice und sie solle auf Mateo nicht hören.  Es folgt ein Seitenhieb: Andrea Berg und Helene Fischer…..von den Verkaufszahlen würden andere träumen. Diese Nummer sei 30 oder 40 Jahre alt und sie wird nach Meinung des Poptitan auch in 30 Jahren noch bekannt sein. „Hammer“ würde da keiner mehr kennen.

Maurice Glower, er war besonders von Nora Ferjani kritisiert worden, sie hatte ihm unterstellt, andere zu manipulieren. Ihn hatte das sehr verletzt, meint er heute, aber extrem wichtig sei für ihn seine Familie. Sein Beruf als Zumba-Trainer bereitet ihm viel Freude, dennoch möchte er gern auf die große Bühne. Dort ist er heute das erste Mal mit "Whistle" von Flo Rida.
Mateo:  „Der Auftritt war absolut Hammer“, Maurice sei DAS Gesamtpaket: er sieht gut aus, singt und tanzt gut und seine Stimme ist auch gut.
Tom Kaulitz: Maurice hätte sich extrem gesteigert. „geile Performance“.
Bill Kaulitz: Die Wahl des Songs hat ihn überrascht, es war aber eine total runde Performance, ein schöner Einstieg. Stimmlich hätte er aber mehr erwartet.
Dieter Bohlen: Viele ständen auf der Bühne wie ein Bauschutt-Container. Maurice dagegen hätte sich gut bewegt, aber gesanglich sei das Scheiße gewesen.

Für Erwin Kintop ist Bewegung extrem wichtig, Dieter Bohlen ist vom Sound seiner Stimme begeistert. Er würde sehr darauf achten, dass er nicht arrogant rüberkommt, sagt der Kandidat nach einer entsprechenden Kritik und hofft, dass das Publikum ihn so lieben wird, wie er ist. Mit dem Song „Next To You" (Justin Bieber) will er allen danken, die ihn unterstützt haben.
Mateo: Die Stimme von Erwin sei einzigartig und hätte einen hohen Wiedererkennungswert. Aber RNB, damit sei er schlecht beraten und das sei nicht sein Style.
Tom Kaulitz: Er hätte heute mehr erwartet, auch gesanglich.
Bill Kaulitz:  Öhhmmmm……er hat eher das Gefühl, dass man das alles schon gesehen hätte und würde sich ab und an langweilen.
Dieter Bohlen: Musikalisches Geisterfahren war das, völlig auf der falschen Spur.
Nazan Eckes informiert noch, dass Erwins Stimme etwas „angekratzt“ ist und er krank sei. Und dann noch darüber, dass – wenn man per SMS angestimmt hätte – und eine falsche Antwort bekommen hätte, davon solle man sich nicht beeindrucken lassen, denn technisch sei alles richtig abgelaufen.

Nora Ferjani stammt aus einer arabischen, streng gläubigen Familie und hatte ihren Eltern erst verschwiegen, dass sie bei DSDS mitmacht. Diese stehen aber hinter völlig hinter ihr, feuern sie auch im Publikum an. Ihr Streit mit Maurice ist ihr peinlich, besonders ihre mehr als impulsive Art und dafür entschuldigt sie sich auch bei ihm. „Back to Black"  (Amy Winehouse) ist heute ihr Song.
Mateo: Er sei großer Fan ihrer geilen, kratzigen, verrauchten Stimmfarbe“. Heute hätte sie es aber nicht geschafft, die großen Schuhe von Amy zu füllen.
Tom Kaulitz: Für die erste Mottoshow eine gute Leistung, wenn auch nicht perfekt.
Bill Kaulitz: Nora sieht nach Superstar aus, hat eine geile Ausstrahlung, den Familienzusammenhalt findet er toll. Er mag auch ihre Stimme, aber richtig viele Töne hätte sie heute nicht getroffen.
Dieter Bohlen: Den Papi von ihr findet er als erstes Hammer. Nora hat keinen Ton richtig sauber getroffen, kontinuierlich zu tief gesungen. „Das geht nicht!“

Für Ricardo Bielecki ist es die zweite Teilnahme bei DSDS, vor zwei Jahren war er „gegangen“ worden. Er bezeichnet sich heute selbst damals als unreif und sehr respektlos, war enttäuscht von sich selbst.  Der junge Mann lebt noch mit Mama, Oma und seinen Geschwistern zusammen. Im weißen Jackett setzt er sich an einen roten Flügel und singt: „Your Song" (Elton John).
Mateo: „Oh Mann“, es war der richtige Song, geile Stimme und geil Klavier gespielt. „Bravo“.
Tom Kaulitz: Der Song war super (ein Lob dafür, dass Ricardo mit dem Rauchen aufgehört hat, ebenso wie sein Bruder), alles gut! Richtige Einstellung, richtiger Song!
Bill Kaulitz: Allers richtig gemacht, perfekt, besser kann es nicht laufen.
Dieter Bohlen: Einmal in seiner Villa und schon läuft alles, meint er. Die Vergangenheit sollte man jetzt ruhen lassen. Ricardo könnte so etwas werden wie der neue George Michel, er gehöre zu den eisenharten Favoriten.

Tim David Weller, „Mama“ Olivia erzählt, dass sie probiert hätte, das Nervenkostüm des jungen Mannes etwas zu flicken, denn ihm hatte seine eigene Nervosität schon mehrfach im Weg gestanden. Sein großes Vorbild ist Dieter Bohlen, als Songwriter und auch dessen Ehrlichkeit, gern hätte er einen Vater, der einige Züge von ihm hätte. Seine Probleme mit seinem eigenen Vater versucht er mit der Musik zu kompensieren.  Zum ersten Mal singt er vor so vielen Menschen und hat sich dafür „Here Without You" (3 Doors Down) ausgesucht.
Mateo: Die Stimme von Tim sei Wahnsinn und er freut sich, dass es heute keine Texthänger gab. Wenn er noch die wenigen schiefen Töne beseitigen würde, würde es noch ganz weit für ihn gehen.
Tom Kaulitz: Jeder muss seinen Weg finden, mit der eigenen Nervosität umzugehen, das hätte Tim wohl geschafft, denn heute sei es eine seiner besten Performances gewesen.
Bill Kaulitz: Er ist total stolz auf Tim. Lobt dessen Stimmfarbe und gratuliert ihm insgesamt, Steigerung sei aber möglich.
Dieter Bohlen: Er scheint gerührt zu sein, denn er bietet an, Tim könne ihn jederzeit anrufen, wenn er Probleme hätte. Diese „megageile Rockerstimme“, damit könnte er ein ganz Großer werden.

Lisa Wohlgemuth kommt aus Sachsen wie man auch unschwer hören kann, sie hatte auf Curacao schon fast ihre Fröhlichkeit verloren, was besonders Dieter Bohlen leidgetan hatte. Mit „I’m like a Bird" (Nelly Furtado) geht sie heute ins Rennen.
Mateo: Ihm macht es Spaß, dass sie wieder strahlt und er denkt, die Performance war solide. Ganz sicher sei er nicht, wohin ihre Reise gehen wird.
Tom Kaulitz: Es sei ein wenig ein lalalala-Song gewesen, der aber zu ihrer positiven Ausstrahlung passen würde. Es war okay.
Bill Kaulitz: Es war alles lieb und niedlich, gesanglich okay, aber es müsse noch etwas dazu kommen.
Dieter Bohlen: Er hatte gedacht, die Jury hätte einen Fehler gemacht, sie nicht mitzunehmen. Denn sie sei eine der Frauen, die nicht so „verstrahlt“ seien. Lisa sei echt und viele würden das mögen. Seine Kritik auf der Insel tut ihm Leid, manchmal sei sie besser gewesen, als er gesagt hatte, fügt er hinzu.

Für Simone Mangiapane ist seine Familie wichtig und die italienische Lebensart, er singt auch bei seiner Arbeit als Staplerfahrer. Viel Gefühl möchte er transportieren und hat dazu  „End Of The Road" ( Boyz II Men) ausgewählt.
Mateo: Seiner Meinung nach war der Auftritt von Simone einer der vier besten des Abends. Er hat nichts zu meckern.
Tom Kaulitz: Er mag den Song nicht, aber Simone hätte ihn „Hammer“ gesungen. Alles gut.
Bill Kaulitz: Er mag Simone und dessen positive Ausstrahlung, stimmlich hätte dieser eine „krasse Range“ und sei sehr tonsicher.
Dieter Bohlen: Er fand es Scheiße…..das T-Shirt….Simone soll das machen, was er ganz im Ernst fühlt, die Nummern und das Outfit auch so aussuchen. Für seine Stimme gäbe es Tausende Songs.
Und für alle Kandidaten: „Wer hier was nicht fühlt….dann singt es nicht, verdammt nochmal!“

Fast von Anfang der Show heute konnten die Zuschauer für ihre Kandidaten anrufen und zum Ende der Show gibt es auch schon das Ergebnis.

Als nicht mehr angerufen werden darf, sollen die Juroren ihre Meinung kundtun.
Mateo möchte seinen Favoriten nicht verraten, Tom Kaulitz denkt, dass es Timo und Erwin schwer haben könnten. Timo oder Nora müssen gehen, darauf tippt Bill Kaulitz und Dieter Bohlen freut sich über alle!

Und das Publikum? Die Zuschauer haben entschieden, dass heute

Nora Ferjani

DSDS verlassen muss.

„Liebe ist….“ Das ist das Motto der nächsten Woche.

 

 

 

 

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