DSDS 2013: Jammern und Textprobleme

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Die ersten zwei Kandidatinnen wurden bereits nach Hause geschickt, jetzt sind noch 34 Teilnehmer beim Recall von DSDS auf Curacao mit dabei.
Das erste Mal wird mit einer Liveband gesungen, es ist der zweite Tag:

Piero Lama, Simone Mangiapane, Thomas Bobert und Kevin Dukes sollen einen Gutelaunesong performen. „Sag mir quando, sag mir wann“, Schlager ist angesagt. Die Jungs sind begeistert, von dem Song und auch von sich selbst. Vor dem Auftritt war von ihnen auch noch zu hören gewesen, wie einfach der Text sei. So hatten sie sich wohl auch deshalb entschlossen, zweisprachig zu singen. Von Thomas war keiner der Juroren wirklich angetan, auch Kevin konnte nicht richtig überzeugen. Im Gegensatz zu Simone, den Dieter Bohlen zwar ein wenig comedymäßig empfand, „aber es kommt was rüber!“ Piero, er ist die Nummer 1 dieser Gruppe, die Nummer kann man kaum besser singen, lobt Dieter Bohlen.

Lisa Wohlgemuth, Talina Domeyer und Dyana Hensel haben anscheinend miteinander Probleme, Lisa fühlt sich ausgegrenzt. Sie kannte den Song nicht, wollte ihn sich erst einmal allein durchlesen und während dessen hatten ihre Partnerinnen den Song aufgeteilt. Nur zur Zeit- und Arbeitsersparnis, argumentieren Talina und Dyana. Sie wollten nur helfen, meinen sie. „If you had my love“ (Jennifer Lopez) wurde ihnen als Song zugeteilt. Mateo findet, Talina hat eine ganz gute Leistung abgeliefert. Tom Kaulitz denkt, Dyanas Leistung war auch ordentlich. Es tut ihm leid, dass Lisa leidet und traurig ist, beginnt Dieter Bohlen, das kleine Mädchen, das keck und lustig ist, das gäbe es nicht mehr. Und Bill Kaulitz ist der Auffassung, dass man Lisa wahrscheinlich keinen Gefallen tun würde, wenn sie bleiben würde. Sie selbst denkt, dass es zu viel Stress ist, weint Lisa.

Keine Probleme bei der Zusammenarbeit gab es bei Björn Bussler, Bojan Odjakov, Micha Markgraf und Ricardo Schwarz. Mateo grinst nach ihrem Song, sie seien alle vier „Bewegungsmutanten“. Bei Ricardo wird mangelndes Selbstbewusstsein kritisiert, Bojan käme zwar „verstrahlt“ rüber und „zu honigkuchenpferdmäßig“, aber nett, meinte Dieter Bohlen. Lob und ein Kompliment von ihm für Björn, auch Mateo meint über ihn, er war der Beste der Gruppe. Und Micha bekommt die Empfehlung authentisch zu sein, er müsse sich nicht verstellen.

Susan Albers, Jennifer Warren und Lara Qualo singen „Don´t get me wrong“. Und auch bei ihnen gibt es Textprobleme. Susan hat aber die beiden anderen in Grund und Boden gesungen, meint Mateo und Bill Kaulitz sieht sie sogar als eine der besten Kandidatinnen insgesamt. Der liebe Gott hat ihr das Talent gegeben, eine geile Stimme zu haben, aber…..ansonsten sei sie eine „Vollpfeife“, empört sich Dieter Bohlen über Jennifer. Und Lara? So langsam wird es schwer für sie, befürchtet nicht nur Tom Kaulitz.

So gar keine Einigkeit herrscht zwischen Wincent Weiß, Erwin Kintop, Denis Roland Martin und Timo Tiggeler.
Besonders Erwin scheint genervt zu sein von Denis und seiner mangelnden Bereitschaft zu gemeinsamen Proben. Denis erklärt, er hätte in seinem Zimmer den Song via Stöpsel gehört und man hätte ihn ja schließlich zu den Proben holen können.
Für ihn war dieser Auftritt im Prinzip die beste Leistung des Abends, beginnt Mateo „Wenn nicht Denis gewesen wäre!“. Mit diesem hat Dieter Bohlen fast Mitleid, obwohl er ihn anfangs ein wenig veräppelt hatte. Wincent hätte bisher nur gezeigt, was er nicht kann und Timo dagegen hat heute richtig abgeliefert. Für Bill ist Erwin stimmlich der Beste gewesen, aber es war heute nicht SEINE beste Leistung.

„I swear“, ganz kurz vor dem Auftritt verlassen Nora Ferjani die Nerven, sie singt diesen Song im Duo mit Tim David Weller. Sie ist heiser und Tim erklärt, dass bei ihm der Text weg ist. Zu Recht, gleich zu Anfang verlässt ihn der Text. Dieter Bohlen bricht ab, so geht das nicht, meint er und startet den Song neu. Viel besser wird es nicht bei Tim, Nora kämpft tapfer, bei ihr sitzt der Text. „Ein perfektes Beispiel dafür, wie eine selbstbewusste Frau einem harten Rocker total die Hosen auszieht“, meint Mateo. Tim sei total ängstlich gewesen, „fast ein Komplettausfall“. Mehr kann man die Nummer nicht verka..en, amüsiert sich Tom Kaulitz. Tim wäre einer der heißen Kandidaten gewesen, sagt Dieter Bohlen, mit diesem Auftritt hat er sich das aber versaut. Lob für die Performance von Nora und Dieter Bohlen will sie mindestens in den Mottoshows sehen.

Daniel Abazzi, Ricardo Bielecki, Rene Müller und Kevin Jenewein kommen als nächste.
Daniel vertraut statt auf Textsicherheit auf Show. Zu einem Song von „No Mercy“ zieht er Leggins in Stars and Stripes Design an, ein Schlabber- Shirt mit Löchern und schminkt ein Auge in pinkglitzer. Als erstes verpatzt er seinen Einsatz und hätte gern ein Zeichen, wann er anfangen soll, denn er könnte keine Takte zählen. Beim zweiten Versuch regt er sich auf, dass ihm eine Gitarrenpassage fehlt. Der dritte Anlauf zu: „Where do you go?“, Bill Kaulitz sagt anschließend, er hat sich geschämt. Mateo ist abgetörnt von Daniel und Dieter Bohlen ist genervt. Rene sei nicht aufgefallen und würde eher den anderen beim Arbeiten zusehen. Auf diese beiden könnte man verzichten, meint Tom Kaulitz. Ganz vorne sieht Dieter Bohlen vor allem Ricardo, allerdings nicht vom Outfit her.

Sarah Joelie Jahnel, Laura Kleinas, Fairuz Fussi und Aline Bachmann sind am Jammern:
Laura findet alles zu stressig, sie wüsste nicht, ob sie weitermachen soll. Aline hat ihre Schuhe vergessen, außerdem ist sie krank, Sarah zweifelt an sich und an allem und zu allem Überfluss regnet es noch bei ihrer Performance. Bill ist genervt von den Mädels, die sehr schlecht gelaunt und genervt rüberkommen. Aline hat einen Zettel dabei und liest den Text ab. „And I miss you“, fast scheint es, als ob Laura Tom ansingt. Vielleicht kommt einem das auch nur durch die Kameraführung so vor……
„Das war eine Katastrophe!“ setzt Dieter Bohlen an. Bei Laura hätte er eine kleine Maus gehört, die um ihr Leben kämpft, bei Aline das war gar nichts, bei Fairuz auch nicht viel mehr und bei Sarah sei das eine Komplettverweigerung gewesen. Eigentlich müsste man alle vier rausschmeißen, regt er sich auf.

Es folgt die Entscheidung. „Heute fallen nicht doppelt so viele raus, sondern dreimal so viel!“ kündigt Dieter Bohlen an. Tom erklärt, sie hätten so viele Wackelkandidaten, dass sie gar nicht wüssten, wer als erstes gehen muss…..
Susan, Piero, Timo und Ricardo werden zuerst aufgerufen, da ihre Leistung herausragend gewesen ist. Zur Belohnung gibt es ein Abendessen mit Dieter Bohlen in seiner Villa.

Danach folgt ein Massenaufruf:
Lara Qualo muss gehen, für Tim David Weller gibt es noch eine Chance.
Bill Kaulitz spricht Laura Kleinas an, ihm fällt es schwer das zu sagen, meint er und er sei wirklich in sie verliebt, aber…..“wir müssen uns von dir verabschieden…….“
Aline Bachmann fliegt nach Hause, Thomas Bobert auch. Daniel und Denis Roland Martin haben es nach Meinung der Jury nicht wirklich verdient weiter zu kommen. Denis bekommt das Ticket nach Hause, bedankt sich aber ganz lieb für die schöne Zeit. Und bei Daniel sei es zwar so ähnlich, aber aufgrund der Klangfarbe seiner Stimme darf er sich noch einmal beweisen, heißt es.
„Riskiert mehr, es lohnt sich!“ fordert der Poptitan von den andern.

Lohnend ist sicher schon einmal der Besuch der vorerst besten vier beim Poptitan, es wird sogar ein wenig privat, Dieter Bohlen plaudert aus seinem Leben. Singen kann er nicht, gesteht er, aber zum Mitsingen hätte es immer gereicht, deshalb auch „Modern Talking“. In seiner Studienzeit hat er in verschiedenen Bands gespielt und es gäbe ganz wenig deutsche Stars, die er noch nicht produziert hätte. Gute Ratschläge hält er natürlich auch bereit, zum Beispiel, dass man nicht immer auf Nummer sicher gehen kann und soll.

Am dritten Tag wartet bereits die nächste Herausforderung.
Maurice Glover, Timo Tiggeler, Tim David Weller und Kevin
Tim erscheint mit einem Textzettel in der Hand, er hat Angst, wieder den Text zu vergessen, gern würde ihm Dieter Bohlen helfen. „Drops of Jupiter“ (Train), was passiert? Keinerlei stark auffällige Texthänger, Lob für alle vier und nichts zu meckern! Von Dieter Bohlen jedenfalls. Bill Kaulitz dagegen erklärt, dass er richtig schlechte Laune hätte. Der Text hätte nicht gestimmt, das Timing zum Teil nicht gepasst und bei einigem hätte man gar nichts verstanden, teilweise sei es eine Phantasiesprache gewesen. „Scheißegal“, denkt Dieter Bohlen. So langsam würde ihm die ganze Textdiskutiererei auf die Nerven gehen und die meisten Stars hätten im Studio sowieso ihren Textzettel.

Piero Lama, Micha Markgraf und Björn Bussler singen „She believes (in me)“ von Ronan Keating. Micha erklärt, dass es ihm nicht wirklich gut geht, denn seine schwangere Freundin vermisst ihn, auch er hat einen Textzettel dabei. „Wenn man vom Zettel ablesen muss, ist das schon Scheiße!“ kritisiert Mateo und findet, Micha müsste entscheiden, ob er bleiben will oder zu seiner Freundin nach Hause fliegen. Er kann nicht gewinnen, wenn für ihn nicht klar sei, was wichtig ist, meint auch Dieter Bohlen. Die Performance von Piero hat Dieter Bohlen supergut gefallen, und viel besser bräuchte es Björn nicht machen.

Natürlich wird auch beim nächsten Mal nicht nur gesungen, sondern auch gejammert. Dieses Mal von Sarah Joelie Jahnel, sie hat ihren Schminkkoffer vergessen, sie hat sich weh getan, ihre Extensions sind im Hotel , sie geht Ricardo Bielecki an den Start. Bei dem superkurzen, superengen Kleid von ihr meint Mateo etwas hervorblitzen zu sehen.
„Imagine“ (John Lennon), Sarah hat sich mit der Kopfstimme durchgepiepst, kritisiert Dieter Bohlen, dagegen kam bei Bill Kaulitz stimmlich durchaus etwas an. Sie hat nicht versagt, räumt der Poptitan ein und das Duett insgesamt fand er wirklich schön. Komplett einig ist sich die Jury über die Leistung von Ricardo, großes Lob für ihn.

Er hat Probleme mit dem Druck bei DSDS, keinen Spaß mehr am Singen und überlegt nach Hause zu fahren: Ricardo Schwarz. Er singt zusammen mit Sergen Horoz, Lucas Lehnert und Simone Magiapane „Forever love“.
Nach dem Song steht Dieter Bohlen auf, geht zu den Kandidaten und erklärt Ricardo, dass das heute wieder nichts war, er ihn von dem Druck befreien will und Ricardo nach Hause fahren kann. Gar nicht gefallen hat die gesamte Performance Bill Kaulitz, es war langweilig, er sei fast eingeschlafen, aber Simone hätte die beste Stimme der Gruppe gehabt. Dieter Bohlen lobt dagegen Lucas und schien ein wenig enttäuscht von Simone gewesen zu sein.

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