DSDS 2013: Viel Kritik und wenig Lob vom Poptitan

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Heute geht es zuerst um die letzten Tickets in die Karibik:
Amin Ezzahir, Marcello Held, Bojan Odjakov und Daniel Abazi bilden eine Gruppe und sollen einen Song von Ich + Ich „So soll es bleiben“ lernen und performen. Das gibt schon im Vorfeld Kritik der Kandidaten, denn zwei von ihnen kennen den Song überhaupt nicht. Die Proben mit den Vocalcoaches hören sich etwas chaotisch an, der Stresspegel ist bei allen hoch. Bei den Vieren scheint es zu heißen „Jeder gegen Jeden“, von einem Team ist zunächst nicht viel zu spüren. Marcello und Daniel sind sehr von sich überzeugt, Marcello kündigt an, über Leichen zu gehen, falls es darauf ankommt und er will Amin unterstützen. Bojan will alles geben, schließlich wartet er schon lange auf diesen Moment, sagt er. „Wir sind vier verschiedene Typen, einer ist kranker als der andere!“ gibt Amin vor der Jury seine Erkenntnis preis. Texthänger bei Marcello, schiefe Töne bei Amin, können die anderen beiden mehr überzeugen? „Besser hätte man sich nicht blamieren können!“ hört man von Dieter Bohlen nach dem Auftritt und er schickt das Quartett nach draußen, damit sich die Jury beraten kann. Die Jungs schweben zwischen Aggressionen, Trauer und Schluchzen. Lediglich Bojan ist gelassen.
Der Poptitan kündigt an, dass zwei von ihnen weiter kommen werden.
Bojan Odjakov war ein Wackelkandidat, erklärt er, aber seine Rettung sei gewesen, dass alle ihn sympathisch fanden. Alles zusammen hat bei ihm aber dazu geführt, dass er eines der Tickets bekommt. Für Marcello Held reicht es nicht. Wie sieht es mit 16jährigen Daniel Abazi aus, der versucht, die Bühne mit seinen Tränen zu fluten? Visuell müsse dieser eine Menge ändern, heißt es. Es sei allerdings die Überlegung gewesen, ob die Juroren jemand mit einer großen Klappe weiter lassen oder mehr aufs Styling geben. Die Entscheidung fiel gegen viel Reden und damit gegen Amin.

36 Kandidaten dürfen schlussendlich mit in die Karibik fliegen, um genau zu sein, nach Curacao. Nur zehn von ihnen werden es aber bis in die erste Liveshow schaffen
Wenig später beginnt der Recall. Sonne, Meer, 32 Grad und viel Arbeit warten auf sie. Und vier kritische Juroren. In dieser Jubiläumsstaffel ist nicht nur Stimme wichtig, sondern es zählt auch der Unterhaltungsfaktor, erklärt Dieter Bohlen. Auffallen sei wichtig und die Mädels und Jungs sollen zeigen, dass sie nicht langweilig sind.

Lucas Lehnert, Rene Müller, Maurice Glover und Erwin Kintop bilden die erste Gruppe. Sie haben sichtlich etwas getan, haben eine Choreo am Start und scheinen die Juroren gut zu unterhalten. Performancemäßig sticht Maurice heraus, finden Mateo und Dieter Bohlen. Ihm wird sogar Starappeal bestätigt. Erwin hatte für Bill Kaulitz ein wenig einen Stock im Allerwertesten, aber er hätte eine prima Stimme ergänzt Dieter Bohlen. Rene Müller wird umgetauft in Enrique Müller, er hätte eine Superausstrahlung, ein Typ von dem man sich die Fotos übers Bett hängen würde. Er hat sich Mühe gegeben, meint Bill Kaulitz zu Lucas. Das Urteil? – alle vier sollen ein Bier trinken und sich entspannen, wird verkündet.

Oksana Kolenitschenko, Lara Qualo, Lisa Wohlgemuth und Angelina Oujegova sind kurz vor ihrem Auftritt noch am Üben, konnten sich bis dahin nicht wirklich auf eine Choreografie einigen. Es wird diskutiert, gezickt, gebockt und geheult. „Dance again“ (Jennifer Lopez) ist ihr Song. Der Sexappeal stimmt, die Atmosphäre ist unbestritten Karibikfeeling. Aber…..der Text sitzt nicht, die Choreo besticht überwiegend durch viel Hüften kreisen, Kurven zeigen und zeigt keine Einigkeit. Licht und Schatten sind dicht beieinander, fasst Mateo zusammen. Begeistert ist keiner der Juroren, aber wirklich einig sind sie sich auch nicht über die Leistung der Mädels. Okay war es, erklärt ein wenig inspirierter Dieter Bohlen.

Denis Roland Martin, Timo Tiggeler, Simone Mangiapone und Micha Margraf sind in der nächsten Gruppe. Zwischen Denis und Simone hatte es am Vorabend ein wenig gekracht, aber es ist wieder alles okay, bestätigen die Jungs. „Don´t wake me up“, das sollen sie performen. Mateo weiß nach dem Auftritt nicht, wo er anfangen soll und er bezeichnet die Jungs als „Gang der Unvollkommenen“. Bill Kaulitz sieht auch eine eher schwache Performance, für Dieter Bohlen ist Simone der Einzige, der einigermaßen Leistung gebracht hat. Micha hat die Juroren enttäuscht, Denis wird vom Poptitan sogar als Witzfigur bezeichnet. Als Comicfigur hätte dieser für eine Berechtigung, ein Sänger wird er für ihn nie sein. Und Timo? Seine Leistung sei „einigermaßen okay“ gewesen.

Beatrice Egli, Alina Bachmann und Jolijn Middelhoff unterstützten sich bei den Proben gegenseitig, Beatrice singt zum ersten Mal in Englisch. „Euphoria“ (Loreen), der Siegertitel des Eurovision Song Contest 2012 stellt eine Herausforderung dar. „Öhhmmm….ohje“ beginnt Mateo nach ihrem Auftritt und nennt die Mädels die „TTT-Gruppe“ (TimingTöneTragödie). Von den Tönen her fand er es „teilweise gruselig“, bei Alina nerven nicht nur ihn die Textprobleme. Am meisten enttäuscht ist Dieter Bohlen aber von Jolijn. Die Juroren sagen kaum etwas Positives, Dieter Bohlen denkt, dass alle eine Katastrophe waren.

Die nächsten sind Ricardo Bielecki, Ricardo Schwarz, Björn Bussler und Kevin Dukes mit „Scream“ (Usher) „Wolltet ihr richtig Scheiße aussehen?“ benotet Dieter Bohlen als erstes das Outfit der vier, als sie vorm Jurytisch stehen. Was ist nach dem Auftritt von ihm zu hören? Ricardo Bielecki hätte sich „natürlich“ die leichtesten Teile heraus gesucht, die er ganz gut gesungen hätte. „Aber was heißt das schon?“ kritisiert Dieter Bohlen. Björn sieht für ihn immer noch aus wie ein Autoverkäufer, sei aber der beste Sänger der Gruppe gewesen. Bei Kevin hebt Bill Kaulitz besonders die gute Laune hervor, Mateo mag die Stimme von Ricardo Schwarz. Insgesamt wird eine gute Leistung bestätigt.

Das einzige Duett haben Bojan Odjakov und Laura Kleinas. Tom Kaulitz findet die beiden schon sooo süß, als sie den Strand entlang kommen. Bei ihrer Performance strahlt Bill Kaulitz. Beide haben aber Bedenken, ob sie den Anforderungen der Juroren genügen werden. Bei Bill Kaulitz und Mateo sieht man während der Performance ein Lächeln, am Ende sind die Gesichter etwas ernster. Tom Kaulitz benotet den Auftritt als gut, Bill Kaulitz fand besonders Laura ganz toll, von Mateo gibt es nicht nur Sympathiepunkte.
Dieter Bohlen fand den Auftritt prima…..“wenn man den Ton weg gedreht hätte!“ dann hätte es von ihm die volle Punktzahl gegeben. Laura klang für ihn nach 8jährigem Mädchen, mit Gesang hätte das für ihn nichts zu tun gehabt.

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