DSDS 2013: Wieder geht es für einige nach Hause

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Weiter geht es im Recall auf Curacao. Und weiter geht es mit Problemen. Bei Lisa Wohlgemuth fließen wieder Tränen, der erste Song ihrer Gruppe wurde auf Anraten des Coaches getauscht. Sie hat Angst vor Texthängern. Mit „Torn“ tritt sie gemeinsam mit Fairuz Fussi, Talina Domeyer und Jennifer Warren vor die Juroren und Dieter Bohlen fordert, dass sie endlich zeigen sollen, dass sie es drauf haben. Mateo lobt die Optik der Mädels, aber das Performen aller vier hat ihm nicht gefallen, alle würden gelangweilt in die Gegend schauen. Von Fairuz hätte er schon erwartet, dass sie ausstickt, kritisiert Dieter Bohlen, Tom Kaulitz denkt, dass sie das aber noch hin bekommt. Jennifer ist mit Abstand die beste Sängerin der Gruppe gewesen, erklärt Mateo. Während Dieter Bohlen am Anfang des Songs bei ihr dagegen sogar überlegt hatte, ob sie nicht gehen muss. Tom findet, dass der Song nicht der Richtige für Lisa war, Dieter Bohlen ist traurig, dass er Lisa nicht mehr lustig und strahlend erlebt. Und Talina? „Irgendwie ganz gut, nicht weiter aufgefallen“ denkt Tom Kaulitz. Sie widerspricht und argumentiert, ist aber im Nachhinein zufrieden, dass ihre Stimme nicht kritisiert worden war.

Bojan Odjakov, Wincent Weiß und Rene Müller scheinen von der Auswahl des Songs für sie nicht begeistert zu sein, mal nett ausgedrückt und es ist durchaus ein Aufreger für sie, dass bei den Mädels (ihrer Meinung nach) wegen ein paar Tränen der Song getauscht worden sei und das bei ihnen nicht gemacht wird. Bojan überlegt, dass sie mit einer richtigen Choreo schon punkten könnten und letztendlich haben sie wenigstens Spaß bei den Proben „Some Nights“ (Fun) und „FUN“ haben sie auch auf ihre Shirts geschrieben. Es hat richtig Fun gebracht, freut sich Mateo und lobt besonders Bojan. Dieser hätte zwar nicht DIE Stimme, wäre aber ein guter Entertainer und würde an sich arbeiten. Rene bekommt nicht so viel Lob, gesanglich hätte er nachgelassen und Wincent hätte man kaum gehört. Für Dieter Bohlen war Wincent vom Gesamtpaket her sogar der Schlechteste und den die Gruppe insgesamt fand er ebenfalls recht schlecht. 

Deutsch singen Beatrice Egli, Oksana Kolenitchenko und Diyana Hensel und zwar „Du kannst noch nicht mal richtig lügen!“ (Der Song wurde von Dieter Bohlen produziert). Beatrice freut sich, Oksana ist genervt und Diyana Hensel kommentiert „Mogli singt deutschen Schlager“. Er hat Beatrice eine Freude gemacht, erklärt Dieter Bohlenvor dem Auftritt der Mädels und für die anderen beiden sei es eben eine Herausforderung. Und – man glaubt es nicht: Es gibt Texthänger! Oksana ersetzt mal eben eine Textzeile durch „ich will lalala“ und Beatrice weiß so gar nicht weiter. Nochmal auf Anfang. Der Poptitan schreibt fleißig mit. Bei Oksana werden Texthänger beanstandet und dass es gesanglich „ganz schön schief“ war. Bill Kaulitz sagt, er würde finden, sie sähe aus wie ein Pornostar aus den 90ern, sie sei kalt und würde ihn nicht berühren. „Ganz niedlich“ fand Mateo zumindest ansatzweise Diyana. Schon fast begeistert wäre Dieter Bohlen von Beatrice gewesen, wenn……sie so gewesen wäre, wie er gehofft hatte. So wären es nur 80 Prozent gewesen.

Wieder wird verkündet, wer den Recall verlassen muss:
Nicht zufrieden war die Jury in dieser Runde mit Oksana Kolenitchenko, Diyana Hensel, Sergen Horoz, Wincent Weiß, Rene Müller, Talina Domeyer und Lisa Wohlgemuth. Sie hätten sehr emotionale Diskussionen hinter sich, aber mussten eine Entscheidung treffen, beginnt Dieter Bohlen.
Für Sergen Horoz endet der Weg hier, ebenso für Diyana Hensel. Bei ihr wäre ab und an Talent aufgeblitzt, erklärt Dieter Bohlen, aber es hätte nicht gereicht. Rene Müller sei zwar ein cooler Typ, aber die Juroren waren mit seinen Performances nicht zufrieden, begründet Tom Kaulitz es, dass auch dieser Kandidat gehen muss. Für Rene ist der Hauptgrund, dass er falsche Songs bekommen hat und er will im nächsten Jahr wieder dabei sein. „Du brichst mir echt das Herz!“ wird Dieter Bohlen bei seinem Statement zu Lisa schon fast emotional. Sie darf aber noch bleiben, ebenso wie Oksana und Talina. Mateo sagt, dass es die größten Diskussionen um Wincent gegeben hätte. Aufgrund der schlechten gesanglichen Leistung und dadurch, dass er so gar nicht aus sich heraus kommen kann, hat es nicht gereicht für ihn. Schwer ist diese Entscheidung auch für Erwin Kintop, denn seine drei besten Freunde müssen gehen.

Für den nächsten Tag werden Duette gefordert und Dieter Bohlen möchte magische Momente von den verbliebenen 24 Kandidaten.
Am Abend treten die Kandidaten mit einer Liveband auf. Unter Palmen, in weißem Sand und beim Schein von Fackeln.

Talina Domeyer singt mit Timo Tiggeler „We´ve got tonight” (Ronan Keating & Jeanette Biedermann). “Megamäßig geil”, „…großes Theater“, wird Timo von Dieter Bohlen gelobt, Mateo fühlte sich absolut mitgenommen und hofft, dass Timo seine Nervosität noch besiegen kann. Selten hat er Talina so gut gesehen, lobt der Poptitan und es hat ihm sehr, sehr gut gefallen. Sie bekommt sogar ganz großes Lob von Bill Kaulitz, auf dessen Abschussliste sie bereits gestanden hatte.

Jennifer Warren und Erwin Kintop singen „To make you feel my love“ (Kris Allan).
Am Abend vorher ist Jennifer so gar nicht überzeugt von sich, sie kommt mit dem Song nicht klar, kann sich den Text nicht merken und so tritt sie mit Textzettel vor die Juroren. Dieter Bohlen tröstet, so schlimm fände er das nicht, Hauptsache die beiden bringe Gefühle rüber. Und eben diese Gefühle scheinen die beiden nicht einmal spielen zu müssen, man hört es förmlich knistern. Leider hört man aber auch sehr die Textunsicherheiten bei Jennifer und nicht nur das. „In dem Duett gibt es einen Gewinner und eine Verliererin“, urteilt Dieter Bohlen. Da gäbe es nichts zu beschönigen. Dieses sei eine der schönsten Balladen der Welt und Jennifer hätte gesungen wie ein Murmeltier, dass eine Socke im Mund hätte. „Ich bin maßlos enttäuscht davon – danke!“ Erwin ist hinterher sehr traurig – das hat Jennifer seiner Meinung nach nicht verdient.

Beatrice Egli und Piero Lama haben den Song „Sommerwein“ (Claudia Jung und Nik. P.). Piero denkt, dass nur einer aus der Schlagerfraktion weiterkommen wird, sieht sich dabei recht eindeutig auf der Gewinnerseite. Die Juroren strahlen zwar, aber…… Gesanglich will Mateo nicht meckern, aber performancemäßig sei es „Grotte“ gewesen. Er hat das Gefühl, dass sie ein wenig in dem „Schlagerding“ festgefahren sind, aber er fand es ganz gut, sagt Tom Kaulitz. Aufgesetzt und fast witzig fand Bill Kaulitz die Performance von Piero, bei Beatrice würde man merken, dass sie das will und durchzieht. Positiv überrascht ist Dieter Bohlen besonders von Piero, der über zwei Oktaven gesungen hat, beide haben es gut gemacht. Bei Leuten, die diese Musik mögen, wären sie sicher sehr gut angekommen.

Sarah Joelle Jahnel und Daniel Abazi performen „Can´t help falling in love“ (Elvis Presley)
Schon fast gewohnheitsmäßig beschäftigt sich Daniel mit seinem Outfit, ist aber unsicher, was die Jury im Bezug hierauf von ihm erwartet. Beide wollen stylingmäßig heute nicht so auffallen. Sarah ist vorher schon extrem genervt, denn Geburtstagskind Daniel bekommt nicht nur seinen Text nicht drauf.
„Kommt eine Comedynummer oder ernsthafter Gesang?“ überlegt Mateo. Leider sind schon die ersten Töne bei Daniel mehr als schief, er hat einen Textzettel dabei, bewegt sich nicht und das wird auch im Lauf des Songs nicht besser. Sarah gibt gesanglich ihr Bestes. 
Mateo ist ein wenig angetan von Sarah, obwohl sie seiner Meinung nach nie eine Granate werden wird. Mit Singen hat das bei ihr wenig zu tun, sie würde nur mit Kopfstimme singen und hätte „gepiepst wie ein Schwein“, das ist die Meinung von Dieter Bohlen zu ihr. „Das war nichts“, urteilt Mateo über Daniel. Und Bill bedauert, dass Daniel so ruhig geworden ist und nicht mehr er selbst. Es wird eng werden für beide, da ist sich Dieter Bohlen sicher.
Daniel weint nach dem Auftritt, es ist der schrecklichste Geburtstag seines Lebens und Sarah gibt ihm die Schuld an der schlechten Kritik. Sie hätte schließlich über den schlechten Gesang ihres Partners drüber singen müssen…..

Simone Mangiapane und Micha Margraf sollen „Sacrifize“ (Elton John) singen. Micha schaffte es gar nicht, den Text zu lernen, die Melodie packt er auch nicht, den Song kennt er nicht. Simone steht vor den Juroren und erklärt, er habe den Text auch im Kopf gehabt, aber…….
Beide haben Zettel in der Hand, bemühen sich und die Juroren schauen kritisch. Für Mateo war das bei Micha „keine solche Totalkatastrophe“ wie beim letzten Mal. Selbst der recht ruhige Tom Kaulitz ist genervt. Kein Text, keine Performance, nichts, fasst er zusammen und Bill fragt sich, warum Micha nicht wirklich gesungen hat. Dieter Bohlen fragt sich, was mit Micha passiert ist, der in den Castings so gut gewesen ist. Auf der Insel scheitert er aber bei jeder Nummer, bei Simone hat er mehr Gewimmer als Gefühl gehört. „Das war schon ein Scheißduett heute Abend!“

„I won´t“ give up“ (Jason Mraz). Diesen Titel sollen Fairuz Fussi und Kevin Jenewein singen. Im Prinzip scheinen sich die beiden nicht wirklich zu mögen, finden zuerst keine Gemeinsamkeit und der Vocalcoach sagt erst einmal beim Proben, dass sich ihre Interpretation des Liedes wie ein Ehestreit anhören würde. Fairuz ist schon fast depressiv eingestellt, hat Angst, den Text zu vergessen und Kevin versucht, sie aufzubauen. Davon merkt man bei der Performance nichts mehr, es gibt sogar Lob für die beiden.
Nora Ferjani und Ricardo Bielecki, auch diese beiden überzeugen nicht wirklich. „Killing me softly“, der Song war nicht optimal für die beiden, denkt Dieter Bohlen, er ist zu groß für sie.

Lucas Lehnert und Timo Tiggeler, viel Lob von Bill Kaulitz für Timo und bei Lucas bemerkt Dieter Bohlen, dass er sich weiter entwickelt hat
Lisa Wohlgemuth mit Bojan Odjakov „It must habe been Love“ (Roxette), Anerkennung und positive Äußerungen zu Lisa, Bojan wird als Verlierer des Duettes bezeichnet.
Oksana Kolenitchenko und Maurice Glover haben einen Song von Silbermond. Sensationell war Maurice für Dieter Bohlen, viel besser als im Original und auch Oksana wird nicht in der Luft zerrissen.

„What a wonderful world“ (Louis Armstrong), mit dieser Songauswahl sind Kevin Dukes und Jolijin Middelhoff zufrieden und sind relativ sicher, dass es gut für sie laufen wird. Das glaubt man nicht, wenn man die Miene von Dieter Bohlen sieht, der sogar die Performance abbricht. Für ihn ist das wie „übelster Alleinunterhalter“: Es würde nichts rüberkommen, es sei „brutal langweilig“ gewesen. Tom Kaulitz sagt sofort, es reicht nicht und sie müssen sich von Kevin verabschieden, ebenso wie auch von Jolijin. 

Von Phil Collins ist der Song „Against all Odds“, ihn haben Susan Albers und Björn Bussler bekommen, sie fühlen sich in dem Song wohl, mögen sich optisch und freuen sich über die Songwahl: „Das wird gut!“ darauf würde Dieter Bohlen schon vor dem ersten Ton wetten. Keiner will dagegen halten. „Whow – vielen Dank!“ bringt es Mateo auf den Punkt. So wie bei den beiden muss es sein. Die Kaulitz-Zwillinge sind bis auf Kleinigkeiten ebenfalls sehr angetan und Dieter Bohlen fand den Auftritt sensationell. 

Wer muss noch nach Hause fliegen?
Aufgerufen werden Simone und Micha, die Juroren waren nicht überzeugt von den beiden. Simone verspricht, es wird der Moment kommen, wo er abliefern wird. Das zu beweisen, diese Chance bekommt er. Mateo denkt, dass man Micha allerdings den Gefallen tun sollte, ihn zu „befreien“ und ihn nach Hause schicken sollte. Dieser will unbedingt weiterkommen und versucht noch einmal zu überzeugen, indem er sich eine Gitarre schnappt und singt. Mateo sagt, er versteht Micha und das hat ihn berührt. Mehr als okay war es nicht für Dieter Bohlen. Bill Kaulitz erklärt, dass sie sich an dieser Stelle dennoch von ihm verabschieden müssen.
Daniel Abazi und Sarah Jahnel. Das war von beiden nichts und man konnte nur entscheiden, wer der schlechtere von beiden war, erklärt Dieter Bohlen. Das sei nicht einfach gewesen, aber Daniel muss gehen, aber Dieter Bohlen hofft sogar, den 17jährigen noch einmal bei DSDS sehen zu können. Sarahs Leistung sei zwar nicht viel besser gewesen, aber sie bekommt noch eine Chance. Hinterher meinte sie, sie war bei diesen Worten, wie schlecht sie gewesen sei, erst sauer gewesen, aber so schlecht kann es dann doch nicht gewesen sei, denn schließlich sei sie ja weiter. 

In der nächsten Runde entscheiden die Kandidaten selbst und dürfen ihren Lieblingssong auswählen. Nach der darauf folgenden Entscheidung wird es in die Liveshows gehen.

 

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