“Got to dance”: Große Emotionen mit Noran

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Frederick kam nach einer schweren Krankheit zum Tanzen, der Tanz half ihm damals, seine Gefühle auszudrücken. Der 26jährige ist heute leidenschaftlicher Tänzer und seine Teilnahme bei „Got to dance“ empfindet er als tolles Erlebnis. Sein Auftritt ist auch ein Erlebnis, er war so gut, dass das der Jury drei goldene Sterne wert ist. (Jeder Kandidat kommt nur weiter, wenn alle drei Juroren für ihn stimmen). Choreographin und Tänzerin Nikeata Thompson lässt es sich nicht nehmen, mit Frederick gemeinsam auftreten. Sie empfand ihn als innovativ, kreativ und frech.

Zwei Acts aus einem Haus, das sind „Special Delivery“ unter der Leitung von Tanzlehrer Noran. In der heutigen Show tanzt er zum ersten Mal allein, seine Truppe geht in einem getrennten Auftritt (ohne ihn) auf die Bühne. Er lebt vom und mit dem Tanzen, erklärt er. Tanzen ist sein Leben.
„Special Delivery“ – das ist Können, das ist Spaß, das ist Überraschung. Drei strahlende Juroren vergeben drei goldene Sterne. „Das Music war Scheiße“, grinst Howard Donald, aber „das Tanzen war Hammer!“ Neu und innovativ, so begeistert sich auch Schauspielerin und Moderatorin Palina Rojinski.
Völlig geflashed und emotional kommt danach Noran auf die Bühne. Er tanzt für seinen Papa, der nach einer Hirnblutung im Rollstuhl sitzt und dem er alles verdankt, was er heute ist.
Publikum und Zuschauer kämpfen ihrerseits bei seinem Auftritt mit ihren Emotionen, er zieht alle in den Bann seiner Geschichte. Drei Goldene Sterne. Tränen bei ihm, im Publikum und bei den Juroren. Howard  ist total gerührt, er hat dem jungen Mann geglaubt und mit ihm gefühlt. Tanzen heilt und das muss wieder ins Bewusstsein der Menschen kommen, ruft Palina auf.

Sie bezeichnet sich selbst als tattoosüchtig, ist 26 Jahre alt und kommt aus Berlin: Patrizia. Sie liebt es, Klischees zu brechen, und sie liebt es, zu tanzen. Und die Jury liebt sie, denn Patrizia kommt weiter, Take-That-Sänger Howard Donald würde gern so tanzen können, wie die Kandidatin.

Wie auch in anderen Casting-Shows gibt es bei „Got to dance“ tolle Kandidaten aus der Schweiz. „Dirty Hands“ nennen sich drei junge Männer, nicht nur das Publikum klatscht bei ihrem Auftritt begeistert mit…..deshalb kommen sie auch weiter. Lässiges tanzen war das, findet Howard und „das war Scheiße heiß!“.

Ramin (6) und Sanjin (7) sind auch völlig lässig, die Brüder kommen mit Breakdance in die Show. „Seid ihr gut drauf?“ will Howard wissen. „Yes“ reagiert der Kleinere der beiden schlagfertig. Natürlich schmelzen die Herzen aller dahin. Aber – es hat nicht gereicht – nur von Palina gab es einen goldenen Stern. Zum Trost lässt sich Howard einen Move zeigen, macht ihn nach und gibt dann einen kleinen Ausschnitt seines eigenen Könnens preis.

Mit einem ganzen Reisebus kommen „S´N´C Kidz“ zu „Got to dance“. Teamchef Michele tritt mit „seinen“ 12 Mädels auf.  Kreischalarm nachdem sie wissen, dass sie weiter kommen. „So muss es sein“, begeistert sich Palina, Howard lobt die neuartigen Ideen und Nikeata ist mehr als zufrieden. So viel Arbeit und Leidenschaft, das muss belohnt werden, meint sie.

Es wird heiß, es gibt Pole-Dance und zwar von dem 31jährigen Davide. Standing Ovations und Jubel von der Jury, ebenso die ersehnten drei Sterne für ihn. Howard ist begeistert, ihm ist aber aufgefallen, dass der Kandidat einen Riss in der engen Hose hat und er kommentiert „Du hast große Eier!“.

Sie kann jeden bezaubern, wenn sie tanzt, so beschreibt eine Freundin Kristy Ann. Zuerst fallen das strahlende Lächeln und die positive Ausstrahlung der Kandidatin auf.  Für ihre tänzerische Leistung gibt es aber nur von Howard einen goldenen Stern, einen roten Stern, aber dafür einige Tipps von Palina und auch Nikeata hat sich gegen sie entschieden.

Und noch mehr Kandidaten aus der Schweiz: Die „Funky Boogies“. Sie ist eine Zicke und er ist launisch, so beschreiben sie sich, Yannina ist 13 und Jan 15 und sie tanzen ohne vorbereitete Choreographie. Inspiriert dazu wurde Jan übrigens durch den Tanzfilm „Grease“. Als es nur zwei goldene Sterne gibt, werden Buh-Rufe laut. „Darf man hier keine eigene Meinung haben?“ fragt Palina, für sie war der Tanz nicht perfekt genug gewesen. Eine Entscheidung, die ihr sehr schwer gefallen ist, erklärt sie. Und so gibt sie noch einmal Nachtanzzeit, sie will überzeugt werden. Den jungen Tänzern gelingt das und sie kommen weiter.

„League of Gentleman“, die acht Jungs wollen Streetdance auf elegante Weise zeigen und zwar in cremefarbenen Anzügen und weißen Hemden mit Fliege. Sie schaffen es, zu überzeugen. Lob von der Jury. „Good Job“, findet Howard und Nikeata bedankt sich. Sie glaubt, der Auftritt heute war nur ein Vorgeschmack. Sie müssen noch viel tun, aber sie haben das gewisse Etwas, glaubt Palina.

Tijen (21) kommt mit Familie und Freunden zur Unterstützung, „Sex sells“ kündigt sie an und gestaltet ihr Outfit dementsprechend. Und nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihr Tanzstil ist sexy. Das Erstaunliche daran: Tijen steppt und einer ihrer größten Fans ist ihre Oma. Ihr Mut und ihr Können werden belohnt. Erfrischend, neu und überraschend, das sind die Argumente, die die Jury dazu bewogen haben. Das Gesamtpaket, das ist es, warum Nikeata den goldenen Stern vergeben hat.

Es wird ihre Liebesgeschichte, die sie tanzen, das kündigen Patrick und Felix an. Sie sind in derselben Tanzschul-Klasse und sind nicht nur auf der Bühne, sondern auch im echten Leben ein (Liebes)Paar. Sie beweisen nicht nur tänzerisches, sondern auch schauspielerisches Können und kommen natürlich eine Runde weiter. So hat ihre Geschichte zumindest heute ein Happy-End. Es gibt viel Lob und Anerkennung für sie von den Juroren.

„Wenn ich weiterkomme, dann freue ich mich ganz, ganz dolle!“ kündigt die 7jährige Marie an. Howards Herz schlägt für sie, sagt er und vergibt den goldenen Stern. Palina und Nikeata können da nicht mitziehen, sie leiden besonders, wenn sie Kids quasi ein Nein geben müssen.

BWL-Student Florian hat erst mit 17 Jahren angefangen zu tanzen, heute trainiert der 27jährige neben seinem Studium mehrere Stunden täglich. Am meisten Respekt hat er vor Nikeata, die seiner Meinung sehr streng ist. Von ihr einen goldenen Stern zu bekommen, das würde ihn schon glücklich machen, sagt er. Palina war hin- und hergerissen, vergab aber einen goldenen Stern. Howard handelte ebenso. Es hat ihr gefallen, erklärt Nikeata, sie hat das Gefühl, dass viel mehr in dem Tänzer steckt, als er heute gezeugt hat.

Zwei Millionen Klicks kann der 12jährige Holländer Justen auf seinem virtuellen Konto bei You Tube für seinen Videoclip verbuchen. Heute würde ihm die Zahl 3 reichen – drei goldene Sterne. Schon in der ersten Minute seines Auftritts gibt es Zwischenapplaus von allen im Studio. „So ein kleines Persönchen, aber doch sooo groß!“ lobt Nikeata.  Man spürt seine Liebe zum Tanz, fasst Palina zusammen.

Am kommenden Donnerstag gibt es die nächste Folge der Castings für „Got to dance“ auf Pro7 um 20.15 Uhr.

 

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