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Berlin: Trauriger Rekord

Während sich insgesamt die Lebenserwartung erhöht hat – bei Frauen ist es ein Durchschnittsalter von 82 Jahren, bei Männern sind es 76.9 Jahre,  starben in Berlin mehr Menschen vor Erreichen des Rentenalters, als im Bundesdurchschnitt.
Die geringere Lebenserwartung der Männer liegt wohl auch an ungesunderem Lebenswandel und mangelnder Prävention.

An den Folgen von Alkoholsucht sterben in der Bundeshauptstadt zwei Drittel mehr der Frauen und 84 Prozent mehr der Männer als in der übrigen Bundesrepublik.

In der Gruppe der 35 bis 64 jährigen rangiert auf Platz 1 Lungenkrebs als häufigste Todesursache, auf dem 2.Platz ist es Brustkrebs bei Frauen und Herzinfarkt bei Männern und an dritter Stelle befinden sich Sterbefälle wegen alkoholbedingter Leberkrankheit und Alkoholabhängigkeit.

 

An der Spitze des Anstiegs der Erkrankungen mit Arbeitsunfähigkeit und der Krankenhauseinweisungen bei Männern stehen psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen.

Im Gesundheitsreport 2009 wurden erstmals Erkrankungen und Todesfälle der Erwerbsfähigen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren unter die Lupe genommen, also der Menschen zwischen Eintritt ins Arbeitsleben und Rente.
Der komplette Basisbericht kann bei berlin.de bestellt werden.


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    2 Antworten to “Berlin: Trauriger Rekord”

    1. Roland sagt:

      Also dass die Krankheitsrate bzgl. psychischem Stress zugenommen hat, glaube ich gerne; doch das wird sicher nicht nur in Berlin so sein, sondern in jeder deutschen Großstadt. Man sollte sich einfach nicht zu sehr unter Druck setzen lassen und von dem ewigen Krisengerede beeindrucken lassen – wobei es ja jetzt zum Glück sowieso wieder "bergauf" geht….

    2. John sagt:

      Prävention ist ein gutes Stichwort. Aber Prävention, die ankommen soll, setzt natürlich auch ein gesundes Maß an Eigenmotivation voraus. Und diese innere Motivation kann durch äußere Einflussnahme zusätzlich stimuliert werden. Die Kampagne http://www.kenn-dein-limit.de der BZgA, die vor überhöhtem Alkoholkonsum warnen soll, ohne das Glas Wein zu einem guten Essen schlecht zu reden, ist hier ein interessantes Beispiel. Man nuss die Leute dazu bewegen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen… Man muss sie behutsam an die Hand nehmen…

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