Depressionen: Andreas Biermann rät Profis, die Krankheit geheim zu halten

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Am 10 November jährt sich der Tag, an dem Fußball-Torwart Robert Enke sich das Leben nahm.

Kurz zuvor wurde Fußballer Andreas Biermann nach einem versuchten Suizid gerettet. Er hatte am 20.Oktober 2009 versucht, sich mit Auspuffgasen umzubringen. Es war bereits sein zweiter Versuch, aus dem Leben zu scheiden.

Die Diagnose lautet: Depressionen. Als Teresa Enke in einer Pressekonferenz nach dem Tod ihres Mannes Robert über diese Krankheit spricht, erkennt sich Biermann darin selbst wieder und begibt sich in Therapie.Noch heute wird er mit Medikamenten behandelt und nimmt professionelle Hilfe in Anspruch. Er sagt, die Therapie hat ihn gerettet.

Während es ihm selbst psychisch besser zu gehen scheint, ist seine Karriere als Fußballer auf der Strecke geblieben, er erzählt, dass er bei keinem Verein mehr einen Vertrag bekommen hat und ist heute Hausmann mit dem Ziel Sportpsychologie zu studieren. Er selbst rät keinem Fußball-Profi, der unter Depressionen leidet, mit der Erkrankung offen umzugehen.

Andreas Biermann bedauert sowohl das, als auch dass sich sich nach dem Tod von Robert Enke anscheinend nichts an der Einstellung über Depressionen geändert hat.

Im Frühjahr 2011 wird sein Buch "Rote Karte Depression" erscheinen.

Wie hatte DFB-Präsident Theo Zwanzger auf der Trauerfeier gesagt: "Fußball darf nicht alles sein!"

Was hat sich im letzten Jahr seit Enkes Tod mit nur 32 Jahren geändert? 

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