Gesundheit kann teuer werden

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Es wird mit einem Milliarden-Defizit bei den Krankenkassen gerechnet, die Rede ist von bis zu 11 Milliarden Euro.

Wer soll das bezahlen? Es scheint so, als ob die Krankenversicherten kräftig zur Kasse gebeten werden sollen.

Schon jetzt erheben einige Krankenkassen Zusatzbeiträge – zwischen 8,– Euro bis hin zu 1 % des Einkommens, maximal rund
37,– Euro monatlich. Zahlbar nur von dem Versicherten, nicht vom Arbeitgeber. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) denkt über eine Erhöhung von 15,– bis 20,– Euro nach, für Geringverdiener soll es einen Sozialausgleich geben. 
Vier Milliarden sollen außerdem eingespart werden und so könnte das Defizit ausgeglichen werden.

Der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber schwebt eine andere Regelung vor:
Die jetzige Praxisgebühr pro Quartal soll in eine Gebühr je Arztbesuch umgewandelt werden. Allerdings könnte es dann sein, dass statt  10,– Euro im Vierteljahr "nur" 5,– Euro je Konsultation anfallen.

Davon abgesehen, wird an diesem Wochenende in der Sparklausur der Bundesregierung darüber beraten, welche Sparmaßnahmen getroffen werden können/müssen, um den Staatshaushalt zu entlasten.

Einige Denkanstösse dazu sind: Erhöhung der reduzierten Mehrwertsteuer für Lebensmittel, Blumen, Bücher etc., eine Erhöhung des Solidaritätszuschlages, Streichung von Subventionen. Oder auch Einsparungen in den Arbeitsmarkprogammen oder beim hohen Kostenfaktor Verteidigung.

 

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