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Michael Jackson – Ein Mensch aus Fleisch und Blut

Hallo,

Ich beschäftige mich mit MJ seit gut 28 Jahren, da war ich gerade 13 Jahre alt.
 
Zuerst mochte ich seine Musik nicht mal sonderlich, denn ich stand im Moment auf englische Kost. Dann kam eine Freundin auf mich zu und schwärmte so sehr. Wir setzten uns hin und schrieben in der Schule einen Aufsatz über den Menschen, der uns am meisten beeindruckt. Zuvor hatte ich zufällig im Radio ein mehrteiliges Special über MJ gehört und ihn "kennengelernt". MJ war ja kein Übernacht-Wunder, sondern ihn bzw. die Jackson Five gab's schon seit so vielen Jahren. Er hatte auch schon mehrere Soloalben hingelegt, die in den USA sehr erfolgreich waren. Es war also nicht nur "Billie Jean " oder "Beat It ". Plötzlich mochte ich auch seine Musik und vielmehr den Menschen. Auf den Aufsatz bekam ich eine Eins Plus.

 
In der damaligen DDR war es recht schwierig an Material zu kommen. Da ich aber sehr guten Kontakt in die USA, nach GB, Italien, Frankreich ect. hatte, versorgte man mich ziemlich gut, auch mit Kassetten und Zeitungsausschnitten, was ja verboten war und wodurch ich auch noch vor meinem 18. Lebensjahr auf die Stasi-Liste wanderte. Doch das war mir gleich, ich wurde zum Fan, was sich bald änderte, nachdem ich seine Veränderungen sah und spürte. Ich verstand ihn sehr gut, versetzte mich in seine Lage und las zwischen den Zeilen.
 
Als ich "Moonwalker" las, wurde mir klar, daß man diesen Menschen ganz anders betrachten muß. Ich kehrte dem Fan in mir den Rücken und konzentrierte mich auf MJ, auf seine Meinung, seine Persönlichkeit, seine Zerbrechlichkeit, seine Stärke, seine Entrücktheit, seine Sensibilität, seine Ängste, seine Sorgen, seine Verwirrung, sein Geschäftssinn, seinen Humor, sein Gespür, seine Konsequenz.
Danach zog mich dieser Mensch in seinen Bann. Vorsicht, nicht der King of Pop. Ich rede von Michael Jackson, das ist für mich was anderes. Kein verrücktes Kunstwesen, das am Anfang noch gern selbst schockierte und provozierte und sich Geschichten für die Presse ausdachte.
 
Doch dann wurde es zum Selbstläufer und der King of Pop trennte sich wie Öl von Wasser vom eigentlichen Menschen Michael Jackson – ein Mensch aus Fleisch und blut. Er war ein normaler Mensch, den man in eine Schublade drückte, die ihm nicht gefiel. Er wollte immer der größte und beste sein. Auch ohne den Vater wäre er dort hingekommen, wo er jetzt steht. Er hatte einfach dieses Feuer in sich und diesen Willen. Begabt oder nicht – er hat hart dafür gearbeitet, viel gegeben, viel verloren. So wie den Hang zur Realität. Das hat ihn gebrochen. Er wollte immer ein normaler Mensch sein, der anderen Hilft, der lieben und leben kann. Doch das hat man ihm nicht gelassen.

Darum verkroch er sich in Neverland und hoffte, man würde ihn dort nicht finden. Draußen bei seinen Auftritten, da wollte er umjubelt werden, verehrt, vergöttert, doch daheim sollte man ihm sein Leben lassen und ihn leben lassen. Das das nicht ging, sah er dann wohl auch ein. Alles, was so groß wird, muß man irgendwie bekämpfen, dachten sich wohl die Medien und ich gebe auch den Fans eine gewisse Mitschuld, die ihn unablässig bedrängten, in seine Privatsphäre eindrangen und ihn nicht zur Ruhe kommen ließen.
Mit vielen seinen Entscheidungen war ich nicht einverstanden, ich mochte auch nicht jeden Song, habe nicht alles blind gekauft. Ich habe mir nur Sorgen um MJ gemacht. Habe alles gesammelt, was man über ihn schrieb und ihn auf jedem Bild analyisert. "Wie geht es dir ?" Und die Antwort gefiel mir meist gar nicht. Am liebsten wäre ich hingefahren, hätte ihn geschnappt, zu mir auf Land verfrachtet und audgepeppelt, ohne Öffentlichkeit, ohne aufdringliche Fans an den Toren, ohne Blitzlichter.
 
Als man ihm seine Burg, Neverland, entweihte, starb er schon.Man sah es in all den Bildern. Seine Fanta-siewelt, in der alles so bunt und schön war, wo er regieren konnte und nichts böse war, war dahin. Die reale Welt, in die er gehen mußte, wehte eisig um sein zartes Gemüt und hat ihn zerstört. All die Bemühungen mit Spenden und Aufrufen die Welt zu retten. Alles Tropfen auf heiße Steine, alles nur ein aussichtsloser Kampf. Und plötzlich wurde seine Liebe zur besten Waffe gegen ihn selbst.

Seit den ersten Anschuldigungen im Jahr 1993 habe ich gewartet. Denn von da an war nichts mehr heil in seiner heilen Welt. Er Klammerte sich an die Vorstellung Kinder zu haben, eigene, die man ihm nicht wegnehmen konnte, die er bedingungslos lieben konnte ohne unterstellt zu bekommen, das er sie mißbraucht. Und diese Kinder liebten ihn, wollten nicht sein Geld, seinen Status, seine Berühmtheit. Sie sonnten sich nicht in seinem Glanz.
 
Damals hätte er seine Kinder nach Neverland nehmen sollen und alle Schnorrer und Halsabschneider verbannen. Keine fremden Kinder mehr, auch wenn es noch so schwer fällt. Und er wollte doch nur helfen, doch damals hätte ihm aufgehen müssen, das er den gößten Fehler seines Lebens wiederholte und das dies sein Untergang war.
 
Damals hätte er all sein Geld anlegen sollen, ab und an ein Konzert oder ein neues Album für seine treuen Fans und gut ist. Jeder, der halbwegs normal ist, hätte ihn verstanden und dieses elende Schicksal mit diesen vielen Medikamenten, den OP's, den Gerichtsverfahren, den entwürdigenden Beleidigungen, wäre ihm erspart geblieben.
 
Die Maske des King of Pop hielt ihn noch eine Weile am Leben und verschaffte ihm etwas Luft. Doch Michael Jackson wollte nicht mehr. Ihn hielten seine Kinder am Leben. Jeder gute Vater, jede gute Mutter sollte wegen der Kinder weiterleben wollen. So betäubte er sich und litt innerlich tausend Qualen. Und dieses Geld, die Schulden, seine Kaufsucht, seine Besitzsucht. Er hätte viel mehr spenden können und müssen, um das in den Griff zu bekommen. Er war krank. Süchtig nach Erfolg, Macht, Geld und Drogen. All das wurde aus dem schüchternen, armen kleinen Michael, der auf der heißen Herdplatte tanzen mußte. Das ist kein Leben, das man bewundern sollte oder dem man nacheifern sollte.

Für mich war er der wunderbarste Mensch der Welt und mit viel Liebe und Hilfe hätte man aus ihm auch einen glücklichen Menschen machen können. Doch Geld verdirbt alles. Keine Freunde, keine Vertrauten, nur Einsamkeit und Angst. Seine Musik half ihm, sein eiserner Wille, seine Perfektion. Wie eine Maschine spielte er sein Leben und verbarg all seine Emotionen, seine Wut, seine Aggressionen, die ihn beinahe explodieren ließen.
 
Als ich dann völlig entgeistert von seinen Konzerten in London erfuhr, erstarb alles in mir. Ich wußte, dass war sein Todesurteil. Ohne all die Gerüchte über seine angeblichen Hautkrebs, die Magersucht ect. konnte man doch sehen, wenn man Augen hatte, das es ihm schlecht geht, das er desorientiert wirkte, überdreht, unter Medikamenteneinfluß. Das war doch offensichtlich. Er war doch nicht mehr der mensch, wie vor Jahren. Das tat doch weh. Da kann man doch nicht losrennen und Karten kaufen, um zu sehen, wie ein kranker Mann  das letzte bißchen Seele verkauft. Damals schrieb ich noch in Foren um MJ und konnte es nicht fassen, wie verrückt diese Fans Karten kauften und wirklich glaubte, man würde ihm damit einen Gefallen tun.
 
Sicherlich – er verdiente geld und alle anderen auch, aber … Ich verstand das einfach nicht. Wenn man jemanden liebt, dann ist man doch nur glücklich, wenn es dem jenigen gut geht, den man liebt, egal wie… Und ihm ging es nicht gut, ganz gleich, was die Medien schrieben, was so genannte Insider sagten, was der Film This is it zu zeigen scheint, den ich bis heute nicht sehen möchte. MJ war nicht mehr zu retten und ich war ohnmächtig und wartete. Wartete auf den Zerfall eines Menschen, der mir in meinem Leben fast alles bedeutete, der mir durch jede Krise half, zu dem ich immer aufsah. Doch er war doch nur ein Mensch…

Man sollte ihm kein Heiligenbild bauen. Er hatte Fehler.
Er machte Fehler, viele Fehler. Er vertraute den falschen Menschen, er umgab sich mit Abschaum und Dreck. Seine ganze Familie lauerte nur auf seine Unterstützung, was man jetzt sehr gut sehen kann. Er sah sie doch nur als Bittsteller an, die nihcts können, als die Hände aufhalten und so hielt er sich fern. Ich denke nicht, dass seine Bodyguards den Zugang zu ihm verweigerten. Ich glaube, auch er wollte keinen engen Kontakt mehr. Sicherlich wollte seine Familie niemals seinen Tod, da sie ja alle an seinen Erfolgen verdienten. 
 
Jeder verdiente nur an ihm und raubte ihm Kraft. Man sollte ihn in Erinnerung behalten als einsamen erfolgreichen menschen. Aus seinen Fehlern lernen und seinen Kindern alles Gute wünschen. Er wurde weder von Gott gesandt, noch ist er dorthin gegangen. Seine Mission auf dieser Erde hat er trotzdem versucht zu erfüllen und ist gescheitert, weil er an das Gute im Menschen glaubte und zu oft enttäuscht wurde. Leider sind die Menschen nicht nur gut und leider wollen die meisten menschen auch nicht nur Gutes.
 
Bei aller Verehrung für einen großen Künstler, einen wundervollen Menschen, einem lieben, netten Kerl – er war nur ein ganz normaler Mensch, der geliebt werden wollte. Und nichts bringt ihn zurück und jeder, der fanatisch um ihn herumgejubelt hat, der jetzt Andenken kauft, zu seinem Grab pilgert, ihm Monumente erstellt, unendliche Trauer verspürt, sollte mal nachdenken, wem huldige ich da überhaupt. Vielleicht war dieser ganze irrsinnige Kult für einen Menschen allein viel zu viel. Es raubte ihm die Luft zum Atmen und den Glauben an die Welt. 
Und ich liebe ihn bis zum letzten Atemzug in meinem Leben.
 
Manu


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    70 Antworten to “Michael Jackson – Ein Mensch aus Fleisch und Blut”

    1. Marion sagt:

      Bin ich jetzt blind? Ich finde den Kommentar von Marcus nicht. Hätte mich aber interessiert.

    2. Marion sagt:

      Hallo Manu,

      zu deinen abschließenden Worten:

      Die Vorstellung ist sehr tröstlich. Die mit Michael`s Seele meine ich – und so ist es auch – ich weiß es einfach!

      MfG, Marion

    3. Manu sagt:

      Hallo Marion,

      meine Güte dieser Fanbrief hat ja alle Gemüter angesprochen. Darf ich es jetzt abschließen.

      Danke für Eure Worte – ehrlich und offen. Da ich jede Meinung respektiere, auch wenn ich sie nicht immer verstehen kann, danke ich euch sehr.

      Es war für mich sehr schwer das hier zu machen, denn ich trage meine Verbundenheit zu MJ seit vielen Jahren nicht offen vor mich her. Jeder in meinem Umfeld weiß es, aber wie tief der Stachel steckt, nicht. Daher bedeutete das sehr viel für mich.

      Behaltet alle eure Sichtweise von MJ in Erinnerung, es wird ihn freuen. Egal, ob man an Gott glaubt, oder den ewigen Frieden, den Himmel, die Hölle… Irgendwo schwirrt seine Seele noch um uns herum und saugt alles gierig auf. Ist doch eine schöne Vorstellung und tröstet. Niemand wird vergessen, solange man über ihn spricht und das ist sein Vermächtnis für die Welt. Gleich, ob gut oder böse, seine Seele soll uns weiterhin begleiten und helfen manche Dinge doch nicht ganz zu einseitig zu sehen.

      Danke…

    4. Marion sagt:

      @Americano – zum Thema Kunst:

      Ich definiere Kunst folgendermaßen: Kunst ist die sinnliche Ausdrucksform, die an das Gefühlsleben des Menschen appelliert. Ein Künstler drückt seine Gefühle über die Kunst aus. Meistens hat dieser Vorgang nichts Rationales – da es wie bei Michael aus dem Universum kommt – also aus der "Kreativität" entspringt . Die Medien und der Konsum töten aber bewußt das Gefühl der Menschen. Sicher sind noch einige andere Faktoren dafür verantwortlich, aber es ist sicher vollbracht mit einer entsprechenden "Propaganda" !

      Wenn also die "Propaganda" es schafft Kunst zu zerstören oder zu mißbrauchen dann werden aus den Menschen Roboter. Wer kann behaupten, daß Roboter lebendige Menschen sind? Hoffentlich keiner……

      Totalitäre, auch faschistische Diktaturen sind u.a. darauf begründet, daß sie die Kunst im Vorfeld zerstören oder für ihre Zwecke mißbrauchen um die Menschen gefügig zu machen. Roboter sind leichter zu steuern als Menschen mit Gefühlen. Die Menschen mit Gefühlen könnten aus ethischen oder moralischen Gründen "nein" sagen oder sonstwie unbequem werden….

      Rückgängig machen kann man nie etwas – aber man kann aus der Geschichte lernen und versuchen dafür zu sorgen, daß sie sich nicht wiederholt! Wenn wir jedoch so weitermachen wie die letzten Jahrzehnte (wir kleinen Weltbürger haben uns alle schön still gehalten – wir haben die letzten Jahrzehnte nie aufbegehrt sondern schön brav geschluckt) dann haben SIE uns bald alle am Haken! Was tun? Na reden, schreiben, diskutieren, aufklären (was wir hier machen), demonstrieren, etc. alles friedlich aber konsequent und unnachgiebig – eben – "Do it like Michael"…..Americano – danke, daß du mich danach gefragt hast! MfG, Marion

    5. Marion sagt:

      Lieber Americano,

      du bist echt süss – ich dachte du gehst und willst jetzt für immer neben deinem Ameisenhaufen sitzen……..

      Du darfst mich nicht so ernst nehmen – wenn ich dir "aufgeregt" vorkomme, so hat das nichts damit zu tun, daß ich irgendjemanden angreifen will sondern ich muß meine Gefühle zu Papier bringen. Wenn ich etwas als Ungerechtigkeit emfinde oder es macht mich etwas ohnmächtig und verzweifelt – dann muß ich ich mich verbal befreien. Ich versuche dann niemanden zu verletzen – aber ich muß mir Luft machen – ich kann absolut nichts mit falsch verstandener Diplomatie oder Halbherzigkeit anfangen. Ich habe deswegen "na und" geschrieben weil ich auf dein "denn MICHAEL hat ausgelitten" antworten wollte und weil ich der Überzeugung bin, daß MIchael für VIEL mehr stand als nur für sich selbst. Deswegen ist er für mich ein Held! Es ist mir egal ob Michael nicht mehr da ist – ich werde versuchen die Wahrheit ans Licht zu bringen – das ist immer ein großes Anliegen von ihm gewesen. Lies das Buch "Der Michael-Jackson-Code" – dann wirst du mich verstehen. Michael Jackson hätte uns noch so viel sagen können. Damit er das nicht tun kann mußte er sterben. Nichts für ungut – MfG, Marion

    6. Americano sagt:

      Alles klar Astera!!! ;-)

    7. Americano sagt:

      @ Marion

      Du erweckst bei mir den subjektiven Eindruck sehr aufgeregt zu sein, wenn du deine Texte schreibst. Das musst du gar nicht sein, denn es ändert nichts an der Situation. In der Ruhe liegt die Kraft, gerade deshalb gehören Schildkröten zu den Tieren die am ältesten werden.

      Du bist zudem sehr widerssprüchlich in deinen Aussagen, wenn du einerseits schreibst "Michael ist nicht mehr am Leben. Na und? Mir geht es nicht nur um ihn, sondern auch um die Kunst…." -

      NA UND??? Wieso NA UND??? Das genau ist doch das Schlimme, dass er nicht mehr am leben ist, obwohl er altersmässig noch locker leben könnte.

      Was heisst das, dir geht es auch um die Kunst – was ist Kunst überhaupt, wer declariert etwas Hörbares (Musik) oder Sichtbares (Gemälde, Skulpturen, etc) als Kunst??

      Weiter schreibst du "Wenn es keine Kunst mehr gibt dann gehen wir alle drauf." Auch das kann man so nicht sagen. Was wir brauchen um nicht drauf zu gehen, ist Licht, H2O, Kohlenhydrate, Eiweiss, Vitamine usw., aber keine Kunst, denn sie künstlich((es) Licht=Luxus).

      Wir können die mediale Hinrichtung Michaels genauso wenig rückgängig machen wie den 2.WK, Auschwitz und was sonst alles schlimmes passiert ist im Laufe der Menschheitsgeschichte, denn der schlimmste Feind des Menschen war/ist immer der Mensch selbst.

      Okay, also was tun Marion??

    8. Americano sagt:

      @Astera

      Ganz meine Meinung . – Aber du willst mir doch nicht vermantelt sagen, dass ich zu viel draufgekloppt habe, oder?

      Mein Naturell ist es, stets moderat und rational an die Dinge heranzugehen und zu versuchen, sie unter verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, verstehe aber auch, dass beim Thema 'LoveandJustice4MJJ', und darum handelt es sich hier im engeren und weiteren Sinne, bei manchen die Sicherungen durchbrennen oder sie überengagiert sind.

      Etwas anderes, wo finde ich die Smilies, die manche hier in ihre Texte einbauen???

      • Astera sagt:

        Hallo Americano,
        nein will ich nicht. Deine Art hier Kommentare zu schreiben empfinde ich als angenehm. Ich will nur nicht, dass das andere in die falsche Kehle bekommen und sich aufgemuntert fühlen……… :-)
        Smilies:
        Doppelpunkt – Minus – Klammer zu = :-)
        Semikolon – Minus – Klammer zu = ;-)
        Es wird dann automatisch umgewandelt, nachdem du den Kommentar abschickst.

        LG
        Astera

    9. Sabi sagt:

      Hallo Marion,

      vielen Dank für Deine Antwort, ja es sollen noch Bücher von Ares Einstein folgen und zwar ca. in einen Monat,Du hast absolut den Nagel auf'm Kopf getroffen, dadurch hat Michael sein Leben auf's Spiel gesetzt, bin ich felsenfest von überzeugt und nun nachdem ich das Buch gelesen habe, erst recht!!! Es ist schon unheimlich in welch einer Welt wir leben!!!

      Bekommt man echt Gänsehaut…..

      VLG Sabi

    10. Marion sagt:

      Lieber Americano,

      niemand hält dich davor zurück deinen Ameisenhaufen zu besuchen. Jeder hat so einen "Ameisenhaufen".

      Stell dir vor – auch ich . Michael ist nicht mehr am Leben. Na und? Mir geht es nicht nur um ihn sondern auch um die Kunst. Wer Künstler kaputtmacht der tötet die Menschen. Das ist ein altes Gesetz. Passiert leider immer wieder. Wenn es keine Kunst mehr gibt dann gehen wir alle drauf. Jeder Angriff auf Michael ist ein Angriff auf uns. Ich bin der Meinung, daß wir uns positionieren müssen – auch jetzt oder gerade jetzt wo der größte Künstler aller Zeiten starb – und nicht nur weil er medial hingerichtet wurde. Er ist tot und ich soll das jetzt einfach hinnehmen und mich abwenden ohne mich umzudrehen? Und zum Thema "Marionette": Du machst dich zur Marionette wenn du dich nicht mehr wehrst! MfG, Marion

    11. Marion sagt:

      Hallo,

      wir sind alle Fans und jeder liebt Michael Jackson auf die eine oder andere Art. Doch jeder von uns erlebte ihn auch auf andere Weise. Wir müssen das akzeptieren. Was wir nicht akzeptieren dürfen sind Besudelungen und Verleumdungen seitens der Medien und seitens der Leser die nichts mit Michael am Hut haben. Dagegen können wir nur vorgehen indem wir zumindest versuchen die Wahrheit zu erzählen und das unermüdlich. Ich kann wie bereits erwähnt verstehen wenn jemand sich nicht daran beteiligen möchte aber bitte nehmt den anderen, die dazu bereit sind nicht den Wind aus den Segeln. Ich muß das jedenfalls tun weil ich nur spüre, daß ich lebe wenn ich für meine Meinungen kämpfen kann – das war schon immer so. Ich gehe auch für meine Überzeugungen auf die Straße und ich bewundere Menschen die das auch tun. Es gäbe so vieles für das wir uns einsetzen könnten und für jedes bisschen Widerstand haben wir die Welt doch schon verändert. Unsere Kinder, unsere Nachkommen profitieren später von unserer Haltung und tun es uns gleich. Wir dürfen uns nicht immer wieder alles gefallen lassen und dabei stumm bleiben. Wir haben viel zu lange zugesehen.Die Weltgeschichte zeigt das dieses Verhalten keine gute Idee ist…… MfG, Marion

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