Michael Jackson
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Michael Jackson: Experten sind gegensätzlicher Meinung

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Michael JacksonIm Prozess gegen Conrad Murray sagten wohl die letzten Zeugen der Verteidigung aus
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Suchtspezialist Robert Waldmann vertrat die Auffassung, dass Michael Jackson schon längere Zeit vor seinem Tod nach operativen Eingriffen von dem Schmerzmittel Demerol abhängig gewesen sei. Nur drei Tage vor seinem Tod soll MJ das Medikament noch von seinem Hautarzt verabreicht worden sein.
So hätte das Absetzen dieses Medikamentes zu Schlafstörungen führen können.

Anästhesist Paul White sagte – im Gegensatz zu Steven Shafer – aus, dass das Narkosemittel Propofol durchaus „sicher und effizient“ als Schlafmittel eingesetzt werden könne. Der Tod des Sängers sei nach einer niedrigen Dosis nicht zu erwarten gewesen sein.

Conrad Murray hatte angegeben, Michael Jackson nur eine geringe Dosis des Mittels Propofol gegeben zu haben, laut Obduktionsbericht war eine Überdosis die Todesursache des Sängers.

Zuvor hatten fünf ehemalige Patienten Conrad Murrays vor dem Gericht bestätigt, wie gut sie von diesem betreut worden waren und wie wenig er auf seinen Profit aus sei. Bei den Zeugenaussagen soll der Arzt in Tränen ausgebrochen sein.

In der kommenden Woche wird mit der Urteilsverkündung gerechnet. Wird Conrad Murray schuldig gesprochen, erwarten ihn bis zu vier Jahre Haft.

Das US Magazin „Forbes“ veröffentlichte die Liste der bestverdienenden toten Künstler, diese wird von Michael Jackson angeführt. Das Einkommen der vergangenen zwölf Monate wird auf 120 Millionen Euro beziffert.

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