Michael Jackson Fanbrief: Die Möchtegernmichaeljacksons
Wie die Pilze schießen in letzter Zeit die Nacheiferer und angeblichen Bewunderer Michael Jackson`s aus dem Boden. Einige von ihnen wollen den Unbesiegbaren sogar einholen…. Jeder No-Name kann so im Lichte des Königs wenigstens einmal glänzen. Denn zu mehr als für die berühmten 5 Minuten Ruhm wird`s bei den meisten nicht reichen. Angesprochene Musiker und Sternchen schwimmen zwar in demselben Haifischbecken wie ihr angebliches Idol dies bis vor kurzem auch tat – doch immer mit dem Strom – also immer schön Mainstream. Bei ihrem hilflosen Gepaddel übersehen sie jedoch, dass der King genau aus diesem Rahmen fiel weil er irgendwann beschloss gegen den Strom zu schwimmen. Er hatte plötzlich keine Lust mehr nach der Pfeife der Musikindustrie-Maffia zu tanzen. Irgendwann hatte der launische Meister begonnen sich gegen das Entwerfen von konformen Liedern und Musik – Videos zu wehren. Obwohl dies für ihn von da an keine rosige Zukunft bedeuten konnte - denn als der erfolgreichste Künstler aller Zeiten sollte er eigentlich der Machtelite weiterhin als Galionsfigur dienen um sozusagen schön brav zur Volksverdummung der Masse beizutragen. Nun damit war seit 1987 endgültig Schluss!
Ja – man gab ihm den Namen King of Pop – doch das war lediglich die Folge der Verkaufszahlen seiner Alben und Videoclips. Videoclips? – Ach was rede ich – Michael schuf meisterhafte Kurzfilme – er umrahmte seine meistens selbstverfassten Lieder mit einer interessanten Geschichte. Seine Werke bearbeitete er mit unendlicher Liebe zum Detail und scheute keinerlei Kosten und Mühen um seine Fantasien auf die Leinwand zu bringen. Dies alles sollte schließlich auch einen Sinn haben – ein Beispiel:
„Ghosts “ – in Zusammenarbeit mit Stephen King und Stan Winston 1996. Da spielt der Maestro sich selbst und seine Erzfeinde in mehreren Rollen. Er lebt zusammen mit seinen Dämonen in einem gruseligen Schloss außerhalb einer Kleinstadt und wird von den dort lebenden, erwachsenen Bewohnern aufgrund seiner Skurrilität als Freak (Ausgeflippter) bezeichnet und entsprechend geächtet. Als der mayor (Bürgermeister) sich eines Tages zusammen mit den Bürgern aufmacht um den Maestro zu vertreiben, erleben diese auf dem Schloss ihr blaues Wunder. Alles wird untermalt mit musikalischen Stücken aus dem Album „Blood On The Dance Floor
“ – also messerscharfem, unverwechselbarem Jackson-Funk.
Das Faszinierende an den choreographischen Szenen war für mich unter anderem als die Ghule die Wände hochgingen um dann an der Zimmerdecke weiterzutanzen. Dies erinnerte mich an einen der Ziehväter von MJ – Fred Astaire in einer Szene aus „Royal Wedding“ (Königliche Hochzeit – 1951) - noch heute wird unter Filmkritikern gerätselt wie es damals möglich war dies zu verwirklichen.
„Ghosts“ ist Michael auf den Leib geschrieben. Hier erhebt er sich über seine gute Kinderstube. Wo er doch immer soviel Wert auf gute Manieren und Höflichkeit legte, erlebt man hier wie er sich in seiner Schöpfung auslebt und es wird sein abgrundtiefer Hass auf die bigotten, kleinkarierten Grauen Herren sichtbar.
Der mayor hat rein zufällig Ähnlichkeit mit Tom Sneddon – dem Staatsanwalt, der seit 1993 einen persönlichen Feldzug gegen den Entertainer Michael Jackson führte – ja, die Rede ist von der Sorte Mann – abgekürzt T.S., bei der man sich fragt ob er seine eigenen, abartigen Wünsche auf andere übertragen möchte.
Dieser leider relativ unbekannte Teil Michaels Karriere ist für mich große Kunst – denn er bannt hier seine verborgensten Gefühle fast unkontrolliert auf eine Leinwand. Wer Michael Jackson wirklich kennen lernen und verstehen will, der sollte sich mit „Ghosts“ beschäftigen – aber Vorsicht – die tiefere Bedeutung ist nichts für Weicheier…. Eins verrate ich noch: Das Making-Off ist ebenfalls sehr amüsant und aufschlussreich. Hier sagt er es selbst:
„He is a creep and i don`t like him“.
Nun vergleichen wir dazu die Videoclipsmasche der zur Zeit erfolgreichsten Popsänger und Popsängerinnen: Diese besteht für mich lediglich daraus, dass in Variante 1 halbnackte bis nackte „Popp-Ikonen“ in Sado-Maso-Dessous Shows präsentieren, die, warum auch immer, satanistischen Ritualen gleichen. Variante 2: die Versklavung der Frau, Gruppensex, pervertierter Sex, Vergewaltigung, Massenvergewaltigung und andere Straftaten werden verherrlicht. Mehr gibt es da auch leider nicht zu analysieren, denn der „Sinn“ dahinter ist nicht erkennbar – außer der Sinn wäre, dass man es ihnen gleich tut. Ganz abgesehen von den begleitenden, seltsamen Texten – ich glaube nicht, dass man die verstehen muss…..
An dieser Stelle also von Kunst zu sprechen und gar zu erwarten, dass hinter all dem jemals eine mit Michael Jackson messbare Größe stehen könnte, fände ich äußerst fragwürdig. Die nächste Frage, die ich mir ernsthaft stelle, ist ob da das FSK-Zeichen nicht viel zu niedrig eingestuft wird, denn diese Videos laufen unbegreiflicherweise zu jeder Tageszeit auf allen Kanälen. Wer hat diese FSK festgelegt? Vielleicht eine Kommission, die ausschließlich aus Mitgliedern besteht, die sich alle gegenseitig mit Gehirnschwurbel angesteckt haben?
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Man merkt genau, wer hinter MJJ stand und wer nicht. Man merkt, wer sich mit ihm beschäftigte und wer nur oberflächlich kratze. Ei wirklich toller Artikel, weit ab von dem, was man jahrelang in der Yellow Press las und was alle Fans vom King of Pop traurig und wütend machte. Seit den 80ern war ich sein Fan, es verging keinen Tag, ohne seine Musik, noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, was er uns allen noch hätte alles geben können.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Artikel !!
Kai
Hallo Doris, sorry aber der Richtigkeit wegen,Michael ist nicht von uns gegeangen…—Er IST GEGANGEN WORDEN— Ich glaug das ist schon noch wichtig.
Hallo Marion,ich finde Deinen Artikel überaus interessant.Michael dachte sich immer etwas bei seinen Texten und das Er sehr Ausdrucksstark war, hat Er endlos viele Male bewiesen.Zum Glück für seine Fans auf der ganzen Erde.In ewiger Liebe für Dich ,Michael! RIP Ein treuer Fan.
Ist das hier jetzt eine Unterschriftensammlung oder was??
Ich gebe dir volkommen recht Doris.Wir alle lieben und vermissen ihn von gansen hertzen,und darum habe ich mir auch in der woche wo ich im urlaub war,ein andenken von ihm gekauft und tzar ist das einmal eine tasche und ein tuch von MICHAEL damit ich ihn immer bei mir habe.Ich weiß genau, wie es euch allen geht es ist schockierend wie sie über ihn sprechen und denken aber wißt ihr was laßt die anderen reden man soll nicht immer alles glauben was andere erzählen.I LOVE MICHAEL FOREVER.:-)
Da stimmt jedes Wort ich habe schon oft darüber nachgedacht was daß alles soll. Erfolg auf der Bühne weil man sich fast nackt zeigt und ein LIEDCHEN trällert. Und die Texte, na ja. Michael war etwas ganz besonderes. Er lebte seine Musik. Sie kam aus seiner tiefsten Seele und aus vollem Herzen. Bei ihm war es auch nicht nur so dahin gesagt wenn er zu seinen Fan´s I love you more sagte. Er meinte es auch so. Michael liebte alle Menschen und Kinder ganz besonders weil er sich selbt ja auch wie ein Kind fühlte. Peter Pan. Die Kinder haben ihn auch so geliebt weil sie sich von Michael verstanden fühlten, und so war es ja auch. Michael liebte auch seinen Vater. Wie sagte er mal so schön, Ich liebeJoseph aber ich kann ihn nicht verstehen. So war Michael. Er war ein ganz besonder Mensch, ein Ausnahmetalent, ein Genie und troztdem bescheiden, immer höflich und zuvorkommend zu allen Leuten auch zu denen die ihn nicht mochten. Michael ist , war und bleibt der Beste. King of Pop forever. Ich liebe ihn und werde ihn nie vergessen. Er hat einen großen Platz in meinem Herzen. Schade daß er so früh gehen mußte.
Liebe Kerstin,
bitte geh auf meinen Artkel näher ein. Je mehr wahrheitsgemäß über Michael berichtet wird desto besser – Kommentare gehören auch dazu. Dies soll nicht zuletzt dazu beitragen, daß er endlich seine Anerkennung als Künstler und Mensch bekommt. Denkt auch an seine Kinder. Bitte helft mir – ich schaff das nicht alleine! MfG, Marion
OMG, was für ein grandioser Artikel. Mein Riesen-Kompliment dafür. Ich würde gern, kann aber hier nicht groß darauf eingehen. Würde zu weit führen.
Nur auch von mir soviel: Ich "unterschreib" ebenfalls.
Einen wie Michael wird es nie wieder geben. Er war, ist einzigartig, unvergleichgleichlich – in allem, was er geschaffen und erschaffen hat.
dieser brief spricht mir aus dem Herzen ganz lieben dank ich kann mich dem nur anschliessen und ich unterschreibe auch .
Seh' ich alles genauso. Besonders gefaellt mir die Kritik an den sogenannten Nacheiferern……… Hab' schon des oefteren den Namen von Lady Gaga im selben Atemzug mit dem von Michael gehoert !!!!????
Dazu faellt mir eigentlich nichts mehr ein. Es sei denn, dass die Dame wohl von ihrer Plattenfirma bewusst gepusht wird, anders kann ich mir auch die letzte Grammy-Verleihung nicht erklaeren. In meinem Freundes-/Bekanntenkreis, zu dem auch sehr sehr junge Leute gehoeren, gefaellt sie naemlich niemandem.
Schließe mich Meer-Maid an.
*Unterschreib* auch!
Ein wunderbarer Artikel, klasse. Weier so
Ein super klasse Artikel, kann ich genau so unterschreiben
Liebe Fans,
danke, daß ihr mir größtenteils zustimmt. @appleh – du hast recht – man hätte dieses Thema noch weiter ausführen können – doch ich habe absichtlich meinen ersten Artikel hier allgemein gehalten, da ich erst mal die Reaktionen testen wollte. Ich würde mich freuen wenn du mir anhand von Kommentare helfen würdest meinen Artikel zu vervollständigen – ich schreibe nämlich schon am nächsten. MfG, Marion
Super Artikel, Der King ist unbesikbar .Ich wieß auch nicht was da nicht zu verstehen gibt Über mj. Die wollen nicht verstehen aus neid.
Hey Fans. Eine Frage, wer ist der Mann, der hier auf diesem rare pic (bitte runterscrollen) zu Füssen unseres Idols MJ auf dem Teppich sitzt.
http://www.mjackson.net/forum/showthread.php?2661…
Für mich ist gerade "Ghost" ein absolutes Meisterwerk in jeder Hinsicht und was da über die sogenannten angesagten Stars gesagt wird,insbesondere über deren "Videokultur" kann ich nur in voller Übereinstimmung unterschreiben. Bravo für diesen Artikel.
Wow, da hat sich doch tatsächlich jemand etwas informiert, respekt.
MJ hat übrigens zusammen mit Stephen King an der Geschichte zu "Ghosts" gearbeitet. Es gibt übrigens noch andere "Analysen" und Hintergründe zu dem Film. Michael Jackson hat es immer verstanden, durch versteckte Hinweise seine Botschaft rüberzubringen (auch in anderen Videos). Man muß nur ganz genau hinsehen. Nochmals zu "Ghosts": Deine Erklärungen sind etwas zu oberflächlich, ich glaube auch nicht, daß MJ einen Hass auf die "grauen Herren" hat, er hält diesen nur einen Spiegel vor. Der Mayor ist der Anführer der Gruppe der Dorfbewohner, die sich jedoch ängstlich im Hintergrund halten. Der "Freak" pflegt einen Umgang mit den Kindern, den die Erwachsenen nicht verstehen können oder wollen.
Schließe mich Meer-Maid an.
*Unterschreib* auch!
Super Artikel. *Unterschreib*