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Mit WhatsApp zum Milliardär

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Was kostet WhatsApp? Gemeint ist damit nicht, wie teuer es ist, über diesen Dienst eine Nachricht zu verschicken, sondern der Kaufpreis des gesamten Unternehmens.

Für 19 Milliarden US-Dollar gab es einen Riesendeal: Das weltweit größte Netzwerk Facebook übernimmt für diesen Preis den Kurzmitteilungs-Dienst WhatsApp und dessen Gründer verspricht, das sich nichts, aber auch gar nichts für die User ändern wird. Noch besser: WhatsApp soll von der Fusion profitieren, besser und schneller werden. Gründer Jan Koum bezeichnet die Aktion als Partnerschaft, die dem Nachrichtendienst nur nutzen kann und versichert, dass es keine Werbung geben wird……

Der Kaufpreis wird gesplittet: Einen nicht unerheblichen Teil gibt es als Barzahlung, einen weiteren Teil als Facebook-Aktien und innerhalb nächsten vier Jahre werden die die dann noch verbliebenen 3 Milliarden Dollar in der Form von Aktien an die Gründer und Mitarbeiter von WhatsApp gehen.

Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bestätigt, dass WhatsApp unabhängig bleiben wird.

Jetzt wird nicht nur so mancher der 450 Millionen WhatsApp-Nutzer überlegen. Warum investiert ein Unternehmen wie Facebook, das geschätzt 16 Milliarden Dollar jährlich Umsatz mit Werbung macht und weltweit 1,2 Milliarden Nutzer hat, in eine Firma, die nicht mit Werbung arbeiten will?
Wie soll sich die Investition rechnen?
Einer der Gründe kann natürlich sein, wieder junge Nutzer an das Unternehmen Facebook zu binden, die in letzter Zeit wohl zunehmend aus dem Netzwerk abgewandert waren. Geplant und erträumt sei eine weltweite Vernetzung wird gemeldet, diese „Mission“ soll erfüllt werden.

WhatsApp hat übrigens einen Mitarbeiterstamm von nur rund 50 Leuten, hat keine Werbungs-Einnahmen und versichert, keine Nutzerdaten zu sammeln. Einnahmequelle sind die Abo-Gebühren, die derzeit bei 1 US-Dollar pro Jahr liegen.

Und wer ist eigentlich Jan Koum? Der heute 37jährige WhatsApp Mitgründer kam in den 90er Jahren mit seiner Mutter aus der Ukraine in die USA. Mit seiner App wollte er es ermöglichen, dass jeder Mensch auf der Welt mit anderen preisgünstig kommunizieren kann. Vielleicht kam diese Idee dadurch zustande, dass sein Vater in der Ukraine geblieben war und sich Jan Koum in den USA zunächst in recht ärmlichen Verhältnissen zurechtfinden musste. Durch das jetzt getätigte Geschäft wird er zum Milliardär.


 


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