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Ausnahmezustand auf Haiti ausgerufen

Auf Haiti wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

5 Tage nach dem katastrophalen Erdbeben, das schätzungsweise 200.000 Menschen das Leben kostete, rief die Regierung von Haiti den Ausnahmezustand aus.

Noch immer werden verschüttete Menschen aus den Trümmern geborgen, wie gestern ein 16 jähriges Mädchen. Unter den Trümmern eines niedergestürzten Hotels wurde das Mädchen gefunden.

Die Situation in den einzelnen Städten und Dörfern verschlechtert sich zunehmend. Plünderer ziehen mit Macheten durch die Städte. Bewohner der Städte und Dörfer wehren sich und habe schon Plünderer erschossen. Die Polizei ist überfordert.

Heute ist das erste rote Kreuz Basislager in Port-au-Prince eingetroffen. Medikamente, Zelte, Wasser und eigene Stromgeneratoren sorgen dafür, dass ca. 250 Menschen am Tag ärtzlich versorgt werden können.

Indess kritisiert der Venezuelanische Präsident Hugo Chavez die Erdbebenhilfe der USA. Die 3000 Soldaten seien bis unter die Zähne bewaffnet als wenn man in einen Krieg zieht. Die Menschen brauchen keine Waffen, sondern Hilfe und Unterstützung.
 


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