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Busunglück auf der A 10: Noch konnten nicht alle Todesopfer identifiziert werden

Bei dem schweren Busunglück gestern auf der A 10 am Schönefelder Kreuz kamen insgesamt 13 Menschen ums Leben, darunter ein 13jähriges Mädchen.

Bisher konnten erst 7 Todesopfer identifiziert werden, bei den weiteren 6 Toten müssen DNA-Analysen durchgeführt werden. Zur Zeit besteht die Vermutung, dass das Unglück solche Ausmasse annehmen konnte, weil es möglich ist, dass die Fahrgäste nicht angeschnallt gewesen sind. Dafür spräche, dass einige der Reisenden bei dem Aufprall aus den Fenstern geschleudert worden sind.

In Polen besteht erst seit Oktober 2007 für neu zugelassene Busse die Verpflichtung, sie mit Gurten auszustatten. Für ältere Modelle kann eine freiwillige Nachrüstung erfolgen. Ob der verunglückte Bus über Gurte verfügte, ist noch nicht bekannt. 

Zu dem Unglück kam es nach bisherigen Kenntnissen, weil der Bus von einem PKW abgedrängt oder sogar gerammt wurde und bei einem Ausweichmanöver gegen einen Brückenpfeiler prallte. Beide Fahrzeuge werden bei der Dekra untersucht, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Während drei Schwerverletzte noch im künstlichen Koma liegen, konnten sechs Leichtverletzte inzwischen in ihre Heimat zurück kehren. 38 Passagiere liegen noch in Krankenhäusern.

In der polnischen Botschaft in Berlin wurde für Angehörige eine Hotline eingerichtet (+49 30) 22313201


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