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EHEC: Die Suche nach der Quelle der Infektionen beginnt erneut

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NewsDie Zahl der Todesopfer und der Erkrankten durch EHEC-Keime steigt nach wie vor.
 
Es war aufgeatmet worden, nachdem es hieß, dass spanische Gurken dafür verantwortlich sind. Gestern nun wurde bekannt gegeben, dass diese Gurken sehr wohl EHEC-Keime auf sich getragen haben, sie haben nicht den Typ der derzeit grassierenden Erkrankung.
 
Während Spanien Entschädigung fordert, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung weiterhin vorsorglich vor dem Verzehr von rohen Gurken, Tomaten und Blattsalaten. Landwirte und Handel verzeichnen Millioneneinbußen.
 
EHEC-Keime stellen immer eine gesundheitliche Gefährdung dar, dennoch ist die Ursache der jetzigen Erkrankungswelle immer noch unbekannt.
Zwar gibt es jetzt einen Schnelltest, um den akuten Erreger EHEC-Erreger HUSEC041 zu identifizieren, eine sichere Behandlungsmethode jedoch noch nicht.
 
Wie nun verbreitet sich die Krankheit? Es wird in alle Richtungen überlegt, von Mensch zu Mensch, von Tier zu Mensch? Theoretisch möglich sei auch, dass Menschen den Keim in sich tragen ohne zu erkranken und ausscheiden. Ebenso könnten die Ursachen bei Lagerung und Transport zu finden sein.
 
Die EHEC-Infektion hat sich weiter ausgebreitet: Spanien, Großbritannien, Dänemark, Frankreich und die Niederlanden sind betroffen, in Schweden starb eine Frau an der Infektion.
 
So bleibt im Moment dem Verbraucher nur, das Risiko zu erkranken, zu reduzieren:
Der Erreger wird abgetötet, wenn man Lebensmittel mindestens 10 Minuten lang auf mindestens 70 Grad erhitzt, beim Einfrieren ist das nicht zuverlässig der Fall.
Fleisch und Hackfleisch dementsprechend erhitzen, rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern.
Das BZGA empfiehlt, Rohmilch- und Rohwurstprodukte zu meiden.
Sorgfältig auf Hygiene achten: Arbeitsflächen und Arbeitsgeräte, die mit Lebensmitteln in Kontakt gekommen sind, jedes Mal gründlich reinigen. Handtücher und Wisch- und Geschirrtücher bei 60 Grad waschen. Häufiges und gründliches Händewaschen sollte selbstverständlich sein.
Da sich EHEC Erreger im Tierkot befinden kann (natürlicherweise im Darm von Widerkäuern) ist ebenso Vorsicht geboten beim Baden in natürlichen Gewässern.
 
Die Bundeszentrale zur gesundheitlichen Aufklärung hält sämtliche Informationen bereit.

 

 

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