Schwiegertochter gesucht: Ingos großes Abenteuer

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Wenn es in der Heimat nicht klappt, dann vielleicht in Bali?! Vielleicht ist eine Entfernung von tausenden von Kilometern förderlich für den Beginn einer Beziehung. So wurden Dauergast bei „Schwiegertochter gesuchtBeate mit ihrer Mama und zwei Kandidaten für die Tochter dorthin geflogen. Thomas und Michael  sind nur zu gern  für ihre Traumfrau angereist und am ersten Tag geht es zu viert auf Erkundungstour, sie besuchen gemeinsam einen Tierpark. Zuerst muss jedoch der Weg dorthin bewältigt werden und das Hotel bestellt dafür zwei Autos mit Fahrer. Zeitschriftenzusteller Thomas fährt gemeinsam mit Beate, macht ihr erste Komplimente. Michael düst dagegen mit der Mama durch den dichten Verkehr, aber vielleicht führt ja der Weg zum Herzen der Tochter über die Mutter?

Schnell wird Freundschaft mit den frei laufenden Affen geschlossen, es werden Fotos von Mensch und Tier geschossen und Beate vergleicht. Mit Hunden sei das schon etwas anderes……zumindest würden die nicht auf den Schultern sitzen…….
Am Abend tauschen sich die beiden Frauen aus und sind sehr davon angetan, dass die beiden Männer die Mama anscheinend auch akzeptieren.  Denn der Mann muss ja in die Familie hineinwachsen, finden sie. In Bezug auf Thomas verspürt Beate schon ein wenig Herzklopfen und will am nächsten Tag gern allein etwas mit ihm unternehmen, während die Mama Michael ein wenig unter die Lupe nehmen wird.

Harald hatte gleich drei Frauen zu sich und seiner Mama eingeladen. Carmen war das jedoch ein wenig zu viel gewesen, zumal die Damen auf Luftmatratzen nächtigen sollten und sie Bandscheibenprobleme hat  und so war sie ins Hotel gezogen.  Gefrühstückt wird gemeinsam, wo das nächste Problem angesprochen wird: Die Katze. Der Stubentiger bzw. deren Haare sind den Frauen ein Dorn im Auge.  Der 38jährige Harald hat noch so gar keine Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht und klopft ab, wie viele Beziehungen die Ladies denn schon hinter sich haben.
Mama Waltraud möchte viel lieber wissen, ob die Frauen singen können und stimmt ein Volkslied an, Waltraud würde ja gern mitsingen. Kann sie aber nicht, denn sie hat „Hals“. Nun möchte Harald wissen, ob die Kandidatinnen tanzen können, er selbst ist Nichttänzer und würde ganz gern den Ententanz erlernen.
Mit seiner Mama bespricht er etwas später, welche der Frauen denn nun bleiben soll und ruft seine Gäste zu sich. Hanna und Iris haben bereits von sich aus  ihre Koffer gepackt – wegen der Tierhaare – sagen sie. Auch sie möchten ins Hotel ziehen. „Wenn ihr bei mir nicht mehr schlafen wollt, dann könnt ihr auch nach Hause fahren!“ sagt Harald. Jetzt ist er stinksauer, erklärt er und zaubert zwei selbstgemachte Körbe als Abschiedsgeschenk hervor. Iris verzichtet auf den Abschied, gibt ihm nicht einmal mehr die Hand und will den „häßlichen Korb“  umgehend entsorgen, meint sie.

Aus Berlin kommt Kraftfahrer Ronny, der 29jährige möchte eine Frau, die etwas im Kopf hat und zumindest „nicht hässlich wie die Nacht“  ist. Gemeinsam mit seiner Mama liest er seine Liebespost und lädt die 23jährige Auszubildende Melanie ein. Seine Mama und er bereiten den Grill vor und seine Wohnsituation wird geklärt, denn Mutter und  Sohn wohnen gemeinsam in einem Haus. Logisch für ihn, dass jeder eine eigene Wohnung hat, ebenso logisch scheint es für ihn zu sein, dass er sich zuerst beim Grillfleisch bedient.
Später zeigt er seinem Gast das Gästezimmer, sie kommen ins Gespräch. Die alleinerziehende Mama möchte wissen ob er gut mit Kindern umgehen kann. „Geht so“ sagt er, will aber nicht so wirklich mit der Sprache heraus, wie lange seine letzte Beziehung her ist.

Bei Ingo und seinen Eltern ist Steffi zu Gast, der Pfundskerl  mag bei Frauen  ein bisschen Speck, trainiert seit einiger Zeit, um abzunehmen und sich Muskeln anzutrainieren.
Für den heutigen Tag ist ein Besuch im Freizeitpark geplant, natürlich sind die Eltern „Stubs“ und Lutz  mit dabei. Ingo hat einen Liebesbeweis geplant: Er will seine Höhenangst für die leidenschaftliche Kletterin Steffi überwinden und erobert für sie einen Kletterparcours. Zumindest  beginnt er damit und wagt sich gut gesichert einen Stamm hinauf bis auf die stattliche Höhe von ca. 3 Metern. Er bekommt dafür  Lob von Steffi und seinem Papa, die Mama bricht in Tränen aus, so gerührt ist sie. Am Abend nach dem „großen Abenteuer“ (wie Steffi sagt),  gibt es eine Belohnung für Ingo, der sicher ist – ohne sein Krafttraining hätte er diese Herausforderung nicht geschafft. Bei einer Massage lässt er es sich gut gehen und die Eltern denken an seine Vorsätze, es langsam angehen zu lassen. Aber „rubbeldiekatz“ (so Papa Lutz) geht es doch wohl schneller als erwartet, dass sich die beiden näher kommen.

In der Schweiz muss Postbote  Benjamin  schon eine seiner beiden Kandidatinnen nach Hause schicken.  Kerzenverkäuferin Eva-Maria darf ihn näher kennenlernen, während Sicherheitsfachkraft Sabrina sich frustriert auf den Heimweg machen muss.
Wenig später geht es für das Paar Hand in Hand zu einer Gondel, die nur für die beiden in die Höhe fährt.  Trotz ihrer Höhenangst lässt  sich Eva-Maria auf die Fahrt ein, wo Benjamin ihr seine Liebe gesteht.
Wenig später heißt es Abschied nehmen. Bevor Eva Maria jedoch nach Hause fährt, gibt es ein gegenseitiges Liebesgeständnis, einen Kuss und ein Herzkissen als Abschiedsgeschenk von ihm. Sie ist sicher, mit ihm ihren Traummann gefunden zu haben.

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