Bauer sucht Frau

Bauer sucht Frau: Bei Steffen und Nicole wird es wild

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Bei Obstbauer Albert in der Rhön ist Telefonistin Sabine zu Gast, zum ersten Mal in seinem Leben richtet er ein Frühstück für eine Frau her. Als Albert sein Brot in Häppchen teilt, erklärt er ihr, dass er im Unterkiefer keine Zähne hat. Ob sie das stört, will er wissen. Sie verneint und er möchte, dass das so weiter geht bis zum Lebensende, dass sie immer gemeinsam frühstücken können.
So geht es zur Hofführung, Sabine darf das einzige Tier dort, den Hasen „Hansi“ kennenlernen. Mit Möhren ausgestattet geht es zu dem Mümmelmann und die beiden sich gut verstehen, dadurch ist Albert sich sicher, dass es auch mit ihm und Sabine klappen wird.
Mit einer Sense möchte er später mit ihr eine Wiese mähen und erklärt ihr, wie das geht. Nicht nur lehrreich für sie, sondern auch eine gute Gelegenheit für ihn, ihr nahe zu kommen. Sehr gut hat es sich angefühlt, sie im Arm zu haben, gesteht er hinterher und bescheinigt ihr, dass sie sich gut anstellt und fürs Landleben geboren ist.Der 52jährige sammelt seit 30 Jahren Musikkassetten und hat speziell für den gemeinsamen Abend eine davon ausgewählt. Das Kassettengerät wird auf den Tisch gestellt und es gibt ein Volkslied mit dem Refrain „Hey Madl, i will nur di!“, das Lied deshalb, weil er schon wenig Kribbeln verspürt. Sabine ist gerührt und kuschelt sich an ihn.

Luxemburger Guy und Victoria haben ihre erste gemeinsame Nacht miteinander verbracht, für ihn ein Traum, der Wirklichkeit geworden ist.  Im Heuschober bereitet Victoria einen romantischen Platz für sie beide vor, sie streut Rosenblätter aus, hat Champagner kalt gestellt und auch sie hat sich besonders hübsch gemacht. Das Paar stößt auf eine gemeinsame Zukunft an.
Victoria hofft, dass sie bald zu ihrem Liebsten ziehen kann, denn sie möchte an seinem Leben teilhaben. Als Guy ihr zum Abschied seinen Haustürschlüssel überreicht, bricht sie in Tränen aus. Das ist für sie nicht „nur“ der Schlüssel zu seinem Haus, sondern auch zu seinem Herzen, erklärt die junge Frau gerührt.

Bei Jungbäuerin Lena und Modedesignerin Janine aus der Schweiz endet die Hofwoche. Beide möchten sich nicht trennen und als der Zug kommt, sind sie sich einig, dass sie sich wiedersehen werden.

Milchbauer Peter in Franken nimmt Vanessa mit aufs Feld, bezweifelt aber ob sie mit ihren Ballerinas dafür richtig ausgerüstet ist. Und wie schon gehabt: Peter erklärt ihr, was zu tun ist und sie schaut zu. Erst sind die falschen Schuhe schuld an ihrer Untätigkeit, dann ist es die Hacke und vor der Kamera gibt sie gibt zu, dass sie ein faules Mädchen ist.
Die nächste Aufgabe für die Altenpflegerin könnte das Holzhacken sein. Peter macht vor und Vanessa fragt nach, ob er wirklich möchte, dass sie das probiert. Und immerhin, sie versucht es. Aber nur um zu motzen, dass das keine Frauenarbeit sei. Und außerdem, für irgendetwas müssten Männer ja auch gut sein, schimpft sie. So kommt es ihr nur recht, dass die Axt kaputt geht. Ein Wink des Schicksals, denkt sie und zieht sich lieber zum Lesen in einen Liegestuhl zurück. „Urlaub auf dem Bauernhof?“ fragt Peter. Klar, es ist doch schön hier, findet sie. Etwas tun will sie nicht und der junge Bauer fragt jetzt, ob sie lieber baden gehen möchte. Möchte sie. Und so kommt es, dass er sie in das Planschbecken, das neben ihr steht, schubst. Sie ist sauer, packt die Koffer und fährt sofort nach Hause und er hat erkannt, dass sie nicht die Richtige war. Nicht für ihn und nicht für den Hof.

Kleintierbauer Steffen hat ein Picknick organisiert und fährt mit einem Trabbi-Cabrio bei Nicole vor, um sie abzuholen. „Ist ja wie früher“ freut sich die 26jährige und er legt noch schnell die Kette vor den Beifahrersitz. „Damit ich dich nicht verliere!“
Mit 20 Stundenkilometern tuckern sie durch die Gegend, bis sie einen Platz für ihr Picknick finden. Und hier werden die Küsse inniger und Steffen wird fast temperamentvoll, denn er meint zu ihr, dass sie sonst eine ganz Süße wäre. Heute aber eine ganz Wilde…….

Auf dem Scheunenfest hatte sich Schweinebauer Michael aus dem Oldenburger Land dazu entschlossen, Altenpfleger Micha zu sich einzuladen. Der 32jährige holt diesen mit einem Oldtimer ab, auf dem Bahnhof fallen sich die beiden in die Arme, als ob sie schon lange sehnsüchtig aufeinander gewartet haben. Da ein Freund des Bauern den Chauffeur gibt, haben beide so Zeit füreinander und Michael ist gespannt, wie sein Gast seine Zuhause finden wird. Modernes und Nostalgisches wurden gekonnt gemischt, überall gibt es etwas zu entdecken und Micha erkennt gleich das Potential, wie gut man hier Party machen kann.
Anschließend geht es in den Schweinestall und Micha gackert, als ihn das Borstenvieh mit der Schnauze anstubst. Noch ist allerdings ein Gatter zwischen Mensch und Tier,  er wird aber mutig und geht in den Stall zum Füttern. „Die frisst mir aus der Hand die Sau“ amüsiert er sich.
Am Abend bereitet Michael, der noch nie einen festen Freund hatte und sich im Prinzip erst beim Scheunenfest geoutet hat, Häppchen und ein Bierchen vor, an der häuslichen Bar stoßen sie miteinander an und halten Händchen. Sie schauen sich tief in die Augen, reden und lachen und scheinen sich sehr gut zu verstehen.

 

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