Bauer sucht Frau

Bauer sucht Frau: Peter braucht Bedenkzeit

| Keine Kommentare

Bauer sucht Frau

Ackerbauer Peter bereitet Frühstück für sich und Nicole zu bevor es an die Arbeit geht. Später könnte es so sein, dass sie Frühstück macht, gehen ihre Gedanken in die Zukunft.
Wetterbedingt geht es in die Werkstatt, denn Peter ist im Zweitberuf Landmaschinenmechaniker. Er bietet der Monteurin an, sich den zu reparierenden Traktor von unten anzuschauen. Auch, um zu testen, ob sie eine Scheu davor hat, sich die Finger schmutzig zu machen. Hat sie nicht und greift gleich mit zu, sie möchte ihrerseits, dass er merkt, dass sie sich mit Maschinen durchaus auskennt.
Nach der Arbeit brechen sie zu einem Ausflug auf, das Ziel ist ein kleiner Fluss, wo es zum Baden geht. Sie sind beide nicht wirklich schlank, sie scheint damit aber kein Problem zu haben, während Peter sich eher unwohl mit seinem Gewicht fühlt. Nicole äußert die Idee, dass sie ja vielleicht künftig gemeinsam abnehmen könnten.
Am Abend machen sie es sich dicht nebeneinander vor dem Kamin gemütlich, beide sind schon einige Jahre Single. Nicole hofft, dass Peter tierlieb ist, denn wenn ihr künftiger Partner gegen ihre Tiere wäre, gäbe es für sie keine gemeinsame Zukunft. Hunde, viele Hunde, Katzen, ein Pferd, all das zeigt sie Peter auf dem Laptop. Hund und Katze würde sie gern mitbringen und dann wäre da noch etwas – schön wäre es, wenn auch ihre Freundin und die Pferde in die Nähe ziehen würden. Da bittet sich Peter erst einmal Bedenkzeit aus.

Bei Milchbauer Martin geht es mit Conny zum Stall, der Bauer empfiehlt ihr, beiseite zu gehen, bevor die Kühe aus dem Stall gelassen werden. So trotten die Kühe langsam voraus und Martin und Conny hinterher. Gern wollte er, dass sie sich bei ihm einhakt, denn der Boden ist matschig und rutschig, doch sie lehnt dankend ab.
Als seine Mama Edith das Essen zubereitet, gesellt sich Conny zu ihr. Um zu helfen und um zu reden. Sie würde gern wissen, ob Martin schon etwas über sie erzählt hat. Eigentlich nicht. Dafür möchte er beim Essen wissen, wie sich Conny in der Küche angestellt hat. Später brechen sie zu einer Radtour auf, machen Pause, sitzen nebeneinander auf einer Bank und …….schweigen. Überwiegend jedenfalls. Martin stuft das Verhalten von Conny als stimmungsabhängig ein, manchmal könnten sie miteinander reden und manchmal wieder nicht, überlegt er.

Heute beginnt die Hofwoche bei Schweinebauer Heinrich: Zu ihm kommt Hauswirtschafterin Emine zu Besuch. Er richtet das Bett für sie her, legt noch etwas Süßes auf das Kopfkissen und fährt auf dem Trecker mit einer roten Rose zum Bahnhof. Sie umarmen sich und beide freuen sich über das Wiedersehen.
Emine mag seine Hunde auf Anhieb, das Haus gefällt ihr sehr gut und sie lernt auch Heinrichs 80jährige Mama kennen. Die Bayerin mit türkischen Wurzeln stellt sich vor „Ich heiß Emine“ und die Mama erwidert „Und ich heiß Oma!“
Es geht zur Hausbesichtigung. Der 51jährige lebt schon immer in seinem Zimmer und dort stehen auch noch die Möbel aus seiner Jugendzeit und das Bett seiner Oma, moderne Möbel möchte er nicht, sondern lieber das Mobiliar behalten, das ihn an seine Vorfahren erinnert. Als Emine schon im Bett liegt, serviert ihr Heinrich noch einen Tee und möchte wissen, ob sie noch weitere Wünsche hat.

Kartoffelbauer Clemens hatte sich auf dem Scheunenfest für Sandra aus Sachsen entschieden. Der 45jährige richtet das Gästezimmer „schnuckelig“ her und stellt ein Bild von sich auf den Nachttisch. Mit einem großen Blumenstrauß wartet er, bis sie aus dem Zug steigt, das ist ein aufregender Moment für beide. Clemens ist charmant, Gentleman und Sandra ist mehr als beeindruckt von seinem wunderschönen Haus. „Es hat mich umgehauen“, meint sie, „…..ein Haus wie aus dem Katalog, einfach perfekt!“.

In der Niederlausitz ist Timo schon einige Tage bei Landwirt Denny zu Gast, heute geht es für sie zu einem Angelausflug. Während Timo meint, dass Denny nicht einmal merkt, wie romantisch dieser Ort ist, hat Denny diesen Platz wohl absichtlich gewählt und ringt sich zu einem Geständnis durch. Acht Jahre ist er schon allein, da ist das alles gar nicht so einfach für ihn, meint er. „Aber – wir kriegen das hin?“ fragt er und sie kommen sich etwas näher. Denny hatte sich vorgenommen, sich in Bezug auf Romantik zu bessern und richtet für den letzten Abend eine romantische Ecke auf dem Heuboden her. Rote Rosen, Erdbeeren, Kuchen und Sekt warten dort, Denny hat sich auch noch in ein Wunschoutfit von Timo geworfen. „Auf die Zukunft!“ ist der Trinkspruch von Denny und er will wissen, ob sich Timo vorstellen kann, wiederzukommen und zu ihm zu ziehen. Bei Timo hat es „schon ein wenig klick gemacht“ und Denny gesteht, dass er sich verknallt hat. Alles andere muss die Zeit bringen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.