Dschungelcamp 2011: Die letzte Dschungelprüfung und der dritte Platz

| Keine Kommentare

 

Das Dschungelcamp 2011 vom 29.1.2011 – Finale
 
So gehen die Ansichten der drei Finalisten auseinander:
Es ist nicht alles, der Gewinner zu sein, meint Katy Karrenbauer, Thomas Rupprath will gar nicht gewinnen, weil er meint, er wüsste dann gar nicht, wie er damit umgehen würde.
Und Peer Kusmagk ist der Auffassung, jeder der sagt, er will nicht gewinnen, würde nicht die Wahrheit sagen, er möchte das schon.
 
Jay hatte gestern das Camp verlassen, er hätte nie gedacht, dass er es soweit packt und sei zufrieden und dankbar, meinte er im Dschungeltelefon. Ebenso wie, dass er nichts bereut.
Auf dem Weg ins Hotel greift er das Thema Indira auf. Es war keine inszenierte Geschichte, aber auch keine Liebesgeschichte. Sie werden aber in Kontakt bleiben und alles andere wird sich zeigen, meint er. Auf jeden Fall ist eine innige Umarmung nach seiner Ankunft zu sehen. In der Hotelhalle bricht Jay zusammen, ihm geht’s nicht gut, meint Indira, wahrscheinlich deswegen, weil er gehört hätte, wie die beiden dargestellt worden sind.
 
Im Camp ist es sehr ruhig geworden. Nicht ganz so entspannt ist es bei der letzten Dschungelprüfung der Staffel gewesen „Der Weg“ – „Das Ziel“ und „Der Wille“:
Die Finalisten durften sich selbst aussuchen, welche Prüfung jeder nimmt, wussten aber nicht, was dahinter steckt. Es geht um drei Gänge des Abschiedsmenüs: Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch.
 
Die erste Prüfung „Das Ziel“ für Thomas Rupprath, der es phantastisch findet, so weit gekommen zu sein. Er sei normal geblieben und könne sich nicht verstellen.
Er muss in fünf Terrarien kriechen und muss darin Sterne finden. Die Sterne sind jeweils  in zwei Teilen, sind mit dem Mund zu suchen, aufzusammeln und an die Scheibe zu pinnen. Es gibt insgesamt fünf Sterne.
In den Terrarien ist nichts Gefährliches, beruhigt Dr. Bob, gibt aber einige Instruktionen.
Terrarium 1 ist mit etwas Wasser gefüllt und mit Aalen bevölkert.
In Terrarium 2 ist Glibber. Terrarium 3 beherbergt Kakerlaken. Im  4.Terrarium sind Schlangen und im letzten viele Spinnen und Federn.
Thomas schafft sehr gelassen und ruhig 4,5 Sterne, kommt aus der Prüfung mit vielen Federn beklebt und mit Kakerlaken im Gepäck. Kulanterweise bekommt er 5 Sterne anerkannt, was drei Vorspeisen, ein Getränk für jeden und ein Extra für ihn persönlich bedeutet.
So „gefedert“ muss er ins Camp zurückkehren und erzählt, durch seine bestandene Prüfung gibt es Vorspeise, Hauptspeise und Getränk.
 
Katy Karrenbauer ist nach seinem Bericht nicht mehr wirklich entspannt, meint sie steht unter Druck und beruhigt sich aber damit, dass Peer ja schon Essen geholt hat……
Ihre Prüfung „Der Weg“ steht für die Hauptmahlzeit, worüber Katy noch einmal aufgeklärt wird. Sie muss australisches Essen zu sich nehmen, pro Gang gibt es einen Stern, insgesamt wieder
5 Sterne. Sie kann alternativ nur für sich allein europäisches Essen wählen, dann wäre aber der Stern verloren.
Gut kauen, empfiehlt Dr. Bob – du kannst es schaffen! Wenn sie sich übergeben muss, könne es aber sein, dass der Stern verloren ist.
1. Gang: Ein Omelette mit Käse und Tomaten oder ein gegorenes Entenei. – Katy versucht es, rennt aber an die Seite, um das Ei wieder von sich zu geben – kein Stern.
2. Gang: Spaghetti Bolognese oder lebende Würmer. Sie muss sie auf eine Gabel drehen und eine Gabel voll essen. Katy kämpft – 1 Stern = 1 Hauptgang.
3. Gang: Bratwurst mit Pommes oder ein australischer Hirschpenis. Kopfschüttelnd verspeist Katy das Teil mit der Anmerkung, ihre Freunde werden sich totlachen zuhause.
Wie schmeckt das? Es kommt nicht so schlecht, sie findet es nur blöd, das Hirsch einen so langen Penis hat – „das dauert und dauert und dauert!“ 1 Stern = 1 Hauptgang
4. Gang: Bloody Mary oder ein Glas Kamelblut. Was gibt das? Kraft? Potenz? fragt Katy und trinkt das Glas aus. 1 Stern = 1 Hauptgang
5. Gang: Lammkoteletts mit Salat oder Schafhirn serviert im Schädel. Zuerst möchte Katy ablehnen und schaut sich das Ganze an. Es ist gekocht, tröstet Dirk Bach. Sie kostet „Muss ich nicht haben!“ und schiebt den Teller weg.
Also gibt es drei fertig zubereitete Hauptgänge für die Finalisten.
„Echt kein Zuckerschlecken“ war die Prüfung für Katy.
 
„Richtig nervös ist der falsche Ausdruck“, meint Peer vor seiner Prüfung, „ich hab Schiss!“
Mit Fliege, Hut und Stock erscheint er zur Prüfung „Der Wille“. Sonja ergänzt, man könnte auch sagen „Der letzte Wille“. Peer muss sich in eine Kiste (eine Art Sarg) legen, die in der Erde eingelassen ist und lichtdicht verschlossen wird, viele „Tierchen“ werden ihm Gesellschaft leisten. Für jede Minute, die er aushält, gibt es einen Stern. Es ist extrem dunkel, auch wenn er entspannt ist, wird sein Gehirn Panik signalisieren, er soll an etwas Schönes denken, empfiehlt Dr. Bob. Mit der Prüfung muss Peer sich seinen extremen Ängsten stellen, er hat Angst vor Enge und Dunkelheit.
Zuerst ist Peer in völliger Dunkelheit allein, nach nicht einmal einer Minute gesellen sich Ratten zu ihm. Nach über zwei Minuten fließt Wasser in die Kiste, nach drei Minuten meint Peer zwar, er hasst Dunkelheit und Ratten, aber er hält tapfer aus. Als vier Minuten vorbei sind, sendet er Grüße an die Leute in seiner Bar. Wenn er das aushält, dann gibt er eine Lokalrunde aus. Die letzten Sekunden verbringt Peer singend mit „I swear“.
Für ihn 5 Sterne für drei Nachspeisen, ein Getränk für jeden und eine Überraschung für ihn.
„Danke Rainer“ ruft Peer, ohne ihn bzw. sein Vorbild hätte er die ersten drei Minuten nicht ausgehalten.
 
So gibt es am Abschlussabend ein richtiges Essen an einem Tisch und Champagner dazu. Nach über zwei Wochen mit überwiegend Reis und Bohnen können sie richtig schlemmen.
Peer versteht gar nicht, dass Katy etwas zu meckern hat: Sie fand das Essen nicht wirklich lecker, es hat ihr nicht geschmeckt. Die Pommes waren kalt und matschig, das Fleisch ging so, das Getränk war nicht so „ihrs“.
 
Wie auch immer, am Morgen danach ist es an der Zeit, den dritten Gewinner zu küren:
Platz 3 für  Thomas Rupprath.
 
 
Kandidaten: Eva Jacob, Froonck Matthée, Gitta Saxx, Indira Weis, Jay Khan, Katy Karrenbauer, Mathieu Carriére, Peer Kusmagk, Rainer Langhans, Sarah Knappik, Thomas Rupprath
 
Moderation Dirk Bach und Sonja Zietlow

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.