Das Dschungelcamp

Dschungelcamp 2014: Mola Adebesi ist raus

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Tränen bei Julian F.M. Stoeckel: Er ist traurig darüber, Menschen im Camp zurück zu lassen, die er lieb gewonnen hat und glücklich wieder „nach Hause“ gehen zu können. Viele Tränen flossen auch bei Larissa und besonders Melanie schien der Abschied sehr mitzunehmen. Er selbst fand die Zeit bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ im Dschungelcamp toll, hat viel gelernt und ist froh, nicht aufgegeben zu haben.

Wir sind schon bei Tag 10 angekommen.
Zeit für die Bewohner, sich Geheimnisse anzuvertrauen. Winfried Glatzeder berichtet, dass er schon eine Schönheits-OP hinter sich hat, er ließ sich die Tränensäcke entfernen, bzw. hatte eine Ober- und Unterlidstraffung vornehmen.  Melanie hat sich zweimal die Brust vergrößern lassen, Larissa war noch nie beim Schönheitschirurgen. Bei Jochen wird spekuliert. Er selbst  sagt, er würde keine Schönheits-OP machen lassen.

Heute ist Larissa Teamchefin, was ihr ein gutes Gefühl gibt. Denn normalerweise würde sie immer herum kommandiert, meint sie. „Was muss ich da jetzt machen?“ überlegt sie. „Einteilen?“ Dann teilt sie gleich mal ein, Tanja soll sie massieren.

Wieder eine Dschungelprüfung, vielleicht gelingt es endlich mal wieder, etwas zu essen zu organisieren.  Larissa als Teamchefin macht die Verkündung, wer in die Prüfung gehen wird, im Moderatorenstil. „Winfried, du bist es vielleicht.“ Oder Gabby oder vielleicht……Larissa führt einen Freudentanz auf und gackert „Der Marco isses!“

„In die Enge getrieben“ heißt die Prüfung. Marco Angelini muss ein System von oberirdischen, extrem engen Plexiglaskammern durchqueren, allerlei Getier wartet auf ihn, sowie eine mit Wasser gefüllte Kammer. Obwohl Marco Angst von Schlangen hat, tritt er die Prüfung an. „Der Hunger ist größer als die Angst!“ meint er.
10 Minuten dauert die Prüfung. Zuerst muss ein farbiger Schlüssel geholt werden.  In der ersten Kammer muss er sich durch Spinnen, Heuschrecken, Kakerlaken und Spinnennetze kämpfen, in der zweiten Kammer langsam und vorsichtig an Schlangen vorbeikriechen. Aale, Flusskrebse und Schlammkrabben sind in der dritten Kammer, aus der er unter Wasser Sterne holen muss, nachdem er das richtige Kästchen aufgeschlossen hat. Zum Glück kann er an der Oberfläche der Kammer noch ein wenig Luft holen, indem er sich waagerecht ins Wasser legt.
Er redet der Schlange gut zu, motzt zwischendurch, dass er etwas Vernünftiges hätte lernen sollen.
5 Sterne schafft er, das Wasserbecken fand er am Schlimmsten und gibt zitternd zu, dass er jetzt weinen würde, wenn er ein wenig mehr Frau wäre. Heute sei er an seine Grenzen gekommen, schlimmer kann es nicht mehr kommen, sagt der junge Mann.
„Das Schlimmste was mir je passiert ist!“ mit diesen Worten kommt er sichtlich geschockt ins Camp. Zur nächsten Prüfung will er nicht gehen – dass es so hart wird, hätte er nie gedacht. Ihm sei jetzt alles  egal und Larissa fragt nach, was los ist. Will wissen, ob alle keinen Kampfgeist mehr hätten. Und tröstet, es sind ja nur noch 6 Tage und am nächsten Tag sind es dann nur noch 5.

Winfried Glatzeder mausert sich zum Papa, zum Mentor und zum Lehrer. Er erklärt Larissa eine Petroleumlampe und verspricht ihr eine Zigarette als Belohnung, wenn sie es schafft die Lampe anzuzünden. Er ist total geduldig und hat Spaß an dieser Aufgabe. Nie wird sie das vergessen, da ist Larissa sicher und den Winfried wird sie auch nie vergessen.

Larissa war schon mehrfach durch ihre Tolpatschigkeit aufgefallen, war öfter gestürzt und heute fiel sie aus der Hängematte. Sie jammert „Aua“. Ihr Arm, besser besagt ihr Handgelenk tut ihr weh. „Ist gebrochen“, ist von Winfried zu hören und Melanie wird ungehalten. Das sei eine Prellung und fertig. Als Winfried „Arzt“ sagt, rennt Larissa wie von der Tarantel gestochen ins Dschungeltelefon. Sie braucht einen Arzt. Kein Scherz. Dreht, wendet und schüttelt die Hand. Das hat sie nicht verdient, meint sie und schreit „Fuck!“ Liegt auf der Bank und brüllt „Ich kann nicht mehr!“
Derweil gibt es im Camp Vermutungen. Will sie Aufmerksamkeit, weil sie nicht zur Prüfung nominiert worden war?  Will sie nach Hause? Warum schreit sie?
Mit Verband kommt sie dann zu den schon teilweise schlafenden Campern und bringt Post von zuhause. Jeder soll den Brief eines anderen vorlesen.  Gabby beginnt mit dem Brief für Jochen. Sie hat Probleme mit dem Vorlesen, stottert und beginnt mit Seite 2. Jochen ist ein wenig traurig, solch einen Moment würde es im Leben nur einmal geben, schade wenn der verbockt wird. Tanja übernimmt dann die Vorleserrolle. Als Marco den Brief für Mellie vorliest, fließen bei ihr die Tränen, sie hat seit einigen Tagen extremes Heimweh. Gar kein Verständnis von Winfried „Die heult, hat wohl ´ne Meise!“  Für Marco ist der Brief von daheim eine Motivation, Gabby ist sehr glücklich über einen Liebesbrief. Auch wenn Winfried den Brief für Tanja nicht gerade sehr gefühlvoll vorliest, freut sie sich trotzdem über den Inhalt. Die Eltern von Larissa schreiben, dass sie für sie die Dschungelprinzessin sei, der Peter Pan des Dschungels. Larissa ist sicher, ohne ihre Eltern und Geschwister könnte sie nicht leben.
Während alle noch einmal ihre Briefe lesen, sitzt Winfried Glatzeder auf seinem Bett und schüttelt den Kopf.

Für wen haben die Zuschauer zu wenig angerufen? Tanja Schumann ist es vielleicht oder Mola Adebesi.
Die Grenzerfahrung „Das Dschungelcamp“ endet heute für Mola Adebesi, der einen Freudenschrei ausstößt.. „Geil, geil, geil – oh Gott ist das schön!“ Man hat den Eindruck, er kann gar nicht schnell genug weg kommen. Bussibussi für alle.


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