Pocher schlägt Becker

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„Becker gegen Pocher – Showdown“: Diese Show wird von Sonja Zietlow moderiert und von Heiko Wasser kommentiert. Eine Sonderedition im Stil von „Alle gegen den Kleinen“.
Nach reichlich Getwittere hatte Oli Pocher für diesen Abend Boris Becker herausgefordert. Über drei Stunden haben die beiden Zeit, sich zu messen, gegeneinander anzutreten, sich vielleicht zu arrangieren. Boris Becker wird dabei von seiner Frau Lilly unterstützt.

Am Anfang haben wir folgendes Bild: Pocher grinst und Becker schaut finster und erklärt, er sei nach seiner langen Karriere im Sport angeschlagen und hätte als seine stärkste Waffe seine Frau mitgebracht. (Er musst sich vor kurzem einer Hüft-OP unterziehen).

Spiel 1
„Blockade“: Die Kandidaten sollen durch ein Labyrinth aus zahlreichen 15 kg schweren Würfeln und mehreren Quadern den richtigen Weg zum Ausgang  finden. Die Kisten müssen auf den Knien robbend so verschoben werden, dass das Ziel möglichst schnell erreicht wird – allerdings lassen sich zwei schwarze Kisten nicht bewegen. Hört sich auf Anhieb nicht wirklich schwierig an, aber alle drei tun sich recht schwer damit. Das Spiel gewinnt Lilly – allerdings hätte Oliver Pocher sie zum Schluss fast eingeholt. So gibt es einen Punkt für die Beckers und es steht 1 : 0 für das Paar.

Spiel 2
„Stuhlprobe“: Mit einer blickdichten Brille versehen müssen die Spieler innerhalb eines abgesteckten Bereichs einen Stuhl finden und sich darauf setzen. Als einzige Orientierung gilt ihr Gehör, denn Sonja Zietlow stellt den Stuhl geräuschvoll an einer Stelle ab, damit sie ihn finden können. Pocher und Becker treten nach dem System „Best of five“ gegeneinander an. 1:47 Minuten benötigt Becker für seine erste „Stuhlprobe“, bei Pocher dauert das Ganze gute 38 Sekunden. Einige Nettigkeiten gibt es gratis dazu. Als Pocher fragt „Wenn es knallt, kann ich anfangen?“, entgegnet Becker „Das kennste doch!“ und Pocher pariert: „Hier ist mehr Platz als in einer Besenkammer!“ Beim zweiten Mal schafft Becker das in 8,92 Sekunden und Pocher findet den Stuhl in 3,90 Sekunden! Dritter Versuch: Becker 16,53 Sekunden und Pocher 9,67 Sekunden. Das bedeutet nach dreimaligen Sieg von Pocher, es gibt einen Punkt für ihn und so steht es 1 : 1.

Spiel 3
„Twitter-Gewitter“: Mit jeweils einem Tablet ausgestattet, sollen Boris Becker und Oliver Pocher über andere, von Sonja Zietlow vorgegebene Promis tratschen. Und zwar ohne deren Namen zu nennen, aber so eindeutig, dass andere den jeweiligen Promi raten können. Vier Begriffe dürfen zur Umschreibung jeweils nicht genutzt werden und alle anderen (Zuschauer und Partner des Gegners) können über einen Riesenbildschirm mitlesen. Also sollte das Getwittere möglichst nur vom Partner verstanden werden.
Für Boris Beckers Gezwitschere rät seine Frau, der Spielpartner von Oliver Pocher ist ein guter Freund von ihm, nämlich Giovanni Zarrella. Gewinner ist derjenige, der zuerst von fünf Promis den richtigen Vor- und Nachnamen rät.
Boris Becker zweifelt, als Pocher schon bei der Nennung nur eines Begriffs von seinem Freund den richtigen Namen präsentiert bekommt. Das findet er nicht mehr lustig, sagt er. Stefan Raab ist als nächstes zu raten und Pocher twittert: „Zähne“. Giovanni rät richtig, während Lilly Becker mit „Gebiss“ nicht weiterkommt. Für den nächsten Promi braucht Becker allerdings auch nur einen Tweet.
Das Spiel gewinnen Pocher und Zarella 5 : 2, das ist der nächste Punkt für Pocher und er führt mit 2 : 1 in der Gesamtwertung.

Spiel 4
„Wilhelm Tell“:  Statt eines Apfels wird eine Tomate verwendet, das heißt mehrere. Der Kandidat stellt sich unter ein kleines Nagelbrett, auf das mit einer Tomate gefeuert wird. Diese wird mit einer Armbrust vom Spielpartner mit verbundenen Augen abgeschossen, der Spieler gibt Anweisungen zum Ausrichten der Armbrust. 20 Sekunden lang darf das Ausrichten dauern, drei Versuche mit jeweils drei Schüssen gibt es und wer zuerst insgesamt drei Treffer landet, gewinnt das Spiel. Giovanni verfehlt das Ziel beim ersten Versuch jedes Mal, Lilly Becker trifft einmal. Im zweiten Versuch trifft Giovanni einmal, Lilly Becker zweimal. So gewinnen Eheleute Becker, es gibt einen Punkt für die Gesamtwertung und es damit den Ausgleich.auf 2 : 2.

Spiel 5
„Flotter Dreier“:  Aus drei Entfernungen wird ein Basketball geworfen, je dichter der Werfer am Korb steht, desto geringer ist die Punktezahl. Es kann 1, 2 oder 3 Punkte geben, gespielt wird von Boris Becker und Oliver Pocher. Der Korb ist übrigens 3,05 hoch und die 3-Punkte-Linie ist 5.30 Meter vom Korb entfernt. Wer zuerst 20 Punkte hat, gewinnt, und das ist Boris Becker. Es steht 3: 2 für das Paar Becker. „Verlieren tut keiner, schon gar nicht gegen Herrn Pocher“ kommentiert Boris Becker.

Spiel 6
„Fettes Quiz“: Im extremen Fatsuit tritt Lilly gegen den „Kleinen“ an. Sonja Zietlow stellt eine Quizfrage, beide müssen los rennen, ein Hindernis überwinden und sich einen Ball schnappen. Der rote Ball steht für Becker, der schwarze für Pocher, wessen Ball im Korb landet, darf antworten und wer zuerst fünf Punkte hat, gewinnt.
„Welche Körperregionen werden bei einem BBP- Fitnesskurs besonders trainiert?“ Das weiß Pocher.
„Wo findet man beim Golf die grooves?“ Pocher hat den roten Ball genommen, also muss Becker antworten. Und dieser weiß die Antwort nicht.
„Was hat mehr Kalorien –  100 g Speisesalz oder 100 g frischer Ingwer?“ Pocher muss antworten und rät „Salz“, das ist falsch.
„Bei welchem Tennisturnier kam es 2010 zum mit Abstand längsten Tennisturnier der Geschichte?“ Roter Ball von Lilly.  „Bei uns zuhause in Wimbledon“ antwortet Boris Becker richtig.
„Wie nennt man den Effekt, bei dem man nach einer Diät schnell wieder zunimmt?“ Natürlich weiß Pocher die Antwort, er war auch erster beim Ball.
„In welchem Land startet 2014 die Ralley Darkar?“  Pocher war schneller und entscheidet, dass Becker antworten muss. „Stadt oder Land?“ will er vor der Antwort wissen und ist fast sicher „Frankreich!“. Falsch.
„Wie nennt man ein As im Golfsport?“ Lilly entscheidet, dass ihr Mann antworten soll und das war gut so. Er weiß das.
Eine Pokerfrage, Pocher ist erster, versenkt den schwarzen Ball und antwortet richtig. Er gewinnt damit das Spiel und wir haben wieder einen Ausgleich.

Spiel 7
„Körper-Karaoke“: Die Kandidaten müssen einen von Max Giermann pantonmimisch dargestellten Song erraten. Es handelt sich nur um deutsche Lieder und wenn der Refrain des Liedes kommt, wird der Hintergrund rot. Der Titel muss aufgeschrieben werden.
Zuerst ein neuer Poptitel, der in Charts ist, kündigt Max Giermann an. Nämlich „Applaus, Applaus“, daraus wird  „Gib mir mein Herz zurück“ bei Boris Becker – Aplaus, Aplaus – Sportfreunde Stiller" steht bei Oliver Pocher, er hat selbst Zweifel an seiner Rechtschreibung.
„Kurz die Welt retten“ ist der nächste Song. „Ich bin Supermann mit einem kleinen Lied“ hat Oliver Pocher geschrieben. Das war es jedenfalls, was er der Pantomime entnommen hatte. „Flugzeuge im Bauch“, dachte Boris Becker.
„Ein Schlager Evergreen aus den 70er Jahren – das müsst Ihr kennen!“ meint Max Giermann vor dem dritten Lied („Griechischer Wein“).
Müssen sie wirklich? Boris Becker stöhnt ein wenig und denkt nach. „Alkohol, Männer, 11 Freunde“ das steht dann bei ihm auf der Tafel. Oliver Pocher hatte den Titel richtig erkannt und gewinnt dieses Spiel. Er führt mit 4 : 3.

Spiel 8
„Klatschkopf“: Boris Becker und Oliver Pocher stehen sich an einem Tisch mit kleinen Fußballtoren darauf gegenüber, sie tragen Mützen mit Fliegenklatschen daran und müssen damit beim Gegner einen Tischtennisball ins Tor schlagen. Man muss sich das so vorstellen: Die Köpfe und ein Teil der Schultern der (nicht-nur)Twitter-Kontrahenten stecken jeweils gegenüber an der Seite des Tisches in einem Fußballtor. Auf dem Haupt eine „lustige“ Kappe, an deren Seiten zwei Fliegenklatschen befestigt sind und mit diesen kullern sie den Ball über den Tisch. Pocher gewinnt wieder und baut seine Führung aus. 5 : 3 für ihn. Boris Becker ist „not amused“ und Lilly scheint etwas genervt zu sein………..

Spiel 9
„Schwamm drüber“: Lilly Becker und Oliver Pocher tragen einen hautengen, hautfarbenen Anzug, bei dem an verschiedenen Stellen (Stirn, Hinterkopf, Oberkörper, Rücken, Oberarmen und den Beinen) Schwämme befestigt wurden. Sie müssen mit den Schwämmen unter Einsatz des ganzen Körpers Autos waschen, unter dem „Dreck“ der Autos sind Punkte versteckt, die freigerubbelt werden müssen. Zwischendurch müssen die Schwämme gereinigt werden, indem sich die beiden in ein Planschbecken mit Wasser werfen. Als Pocher zwischendurch aufschreit, erkundigt sich Becker besorgt, ob alles in Ordnung ist. Zur Beruhigung: Der Dreck ist nur Kakao und dem Pocher geht es gut.
Wer sicher ist, alle Punkte befreit zu haben, zählt sie zusammen und nennt die Summe. Siegerin ist Lilly Becker, sie hat 13 Punkte gezählt und die Beckers holen auf. Es steht aber immer noch 5 : 4 für Pocher.

Spiel 10
„Laut blasen“: Auf fünf Instrumenten müssen Pocher und Becker laute Töne erzeugen, die in Dezibel gemessen werden. Wer innerhalb von 10 Sekunden auf dem jeweiligen Instrument lauter bläst, gewinnt.
Susaphon – Oliver Pocher gibt sich Mühe, Lilly Becker lacht und Boris Becker klatscht “Das war gut”. 105,7 Dezibel hat Pocher geschafft, bei Boris  Becker bekommt sich Lilly vor Lachen gar nicht mehr ein. Bei ihm sind es 105,6 Dezibel gewesen.
Hosaphone: Boris läuft rot an, Lilly heult fast vor Lachen und es waren 109,7 Dezibel. Pocher schafft 105,8.
Alphorn: Das hat schon was Der „Kleine“ am Alphorn, jetzt lacht Boris Becker. 112,8  Dezibel für Pocher und bei Boris Becker sieht es nicht ganz so lustig aus und ist auch nicht wirklich laut – 99,1 Dezibel.
Harley Davidson Auspuff: (Wer hat darauf schon mal geblasen? Und in welches Rohr?). 84.0 Dezibel für Boris Becker und Pocher schafft 87,3. Damit geht der Punkt für dieses Spiel an ihn und er führt weiter, jetzt mit 6 : 4.
Die Trompete gibt es außer Konkurrenz auf Wunsch beider Herren. Becker läuft nur rot an, ein Ton ist nicht zu erkennen, bei Pocher scheint zur Jagd geblasen zu werden……..

Spiel 11
„Legende gegen Labertasche oder Bum-Bum-Bälle“: Mit Tennisschlägern müssen mit Tennisbällen insgesamt zwölf Fotos jeweils von Boris Becker und Oliver Pocher in einem Regal abgeschossen werden. Wessen Konterfei zuerst verschwunden ist, verliert. Egal welcher der beiden das jeweilige Foto trifft. Beide beginnen mit einem „Eigentor“, um dann den Gegner bildlich abzuschießen. Er spielt nur noch für den guten Zweck und nicht mehr als 6mal im Jahr, hatte Boris Becker vorher zum Thema Tennis erklärt. 28 Jahre ist sein Sieg als erster Deutscher in Wimbledon mittlerweile her.
Es geht ein wenig hin und her, mal wird das eigene, mal das gegnerische Foto getroffen. Bis zum Schluss bleibt es mehr oder minder spannend. Lilly Becker feuert an und ist happy, als ihr Mann gewinnt. 6 : 5  steht es für den Kleinen.
Pocher hatte mit einem Schläger von Becker gespielt und bekommt diesen auch noch geschenkt. Er grinst. Nun hat er schon ein Weihnachtsgeschenk für Sandy, meint er.

Spiel 12 – Finale
Es geht durch einen Turm mit fünf vergitterten Kammern. Als erstes muss aus einem ca. 80 cm großen Styroporklotz ein Ball mit einer vierstelligen Zahl befreit werden. In der zweiten Kammer ist ein Chaos aus Besen, diese müssen geordnet und ein Zettel mit drei Zahlen gefunden werden. Kammer drei – in einem  verhedderten Netz ist ein Tennisball mit zwei Zahlen versteckt. Torf und Dreck befindet sich in Kammer vier, irgendwo darin gibt es noch einmal eine Zahl und zum Schluss (in der letzten Kammer) müssen 75 Meter Seil beiseite geräumt werden, um an das Bedienfeld zu gelangen, wo die richtigen Zahlen eingegeben werden müssen.
Oliver Pocher hätte aufgrund seiner Führung im Gesamtspiel fünf Sekunden Vorsprung bei diesem letzten Spiel gehabt, darauf verzichtet er aber. 
Die insgesamt zehn Zahlen müssen sich die Herren merken, wird die Zahl falsch eingegeben, kann man zurückgehen. Wer als erster die richtige Kombination eingibt, gewinnt. Den ersten Versuch startet Oli Pocher, der zuerst fertig ist und seine zehn Ziffern sind richtig. So gewinnt er, lobt die Leistung von Boris Becker. Er hofft, dass dieser wenigstens ein wenig Spaß hatte, aber Boris  hätte – wie so oft im Leben – zum Schluss verloren. Ob er eine Lobrede auf Oli halten will, wird Boris Becker gefragt. „Das fällt mir schwierig!“, aber dennoch. Er denkt, dass heute "im Wimbledon von Oliver Pocher" gespielt wurde und dieser heute ein Großer war.

Tja und der Pocher ist schon wieder ganz oben auf. Lädt Stephan Raab mit einem dicken Grinsen als nächsten Gegner ein mit dem Versprechen „Dann gibt’s eins auf die Fresse“.

 

 


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