“Wild Girls”: Jordan und Jinjin stöckeln heimwärts

| Keine Kommentare

 

Da waren es nur noch neun: Neun Kandidatinnen, die auf High Heels ihrem Ziel auf dem Weg durch Afrika entgegenstöckeln wollen. Wieder gibt es ein Spiel: "Schnitzeljagd". Drei Teams werden gebildet und müssen als Aufgabe drei lebendige Inekten fangen, ein Foto von sich und einem Einheimischen schießen und eine Locke von einem beliebigen Fremden mit ins Ziel bringen.

Jordan Carver, Barbara Engel und Jinjin Harder sind im ersten Team, Team zwei besteht aus Sara Kulka, Sarah Knappik und Conchita Wurst. Und das dritte Team bilden Ingrid Pavic, Miriam Balcerek und Sophia Wollersheim, sie gehen mit drei Jeeps auf die Reise.
Sara wird schnell vom Besitzer des Wagens aufgefordert, ihn fahren zu lassen, denn er möchte gern sein Fahrzeug weiter nutzen können (sie hatte vergessen die Handbremse zu lösen), aber auch die anderen Teams werden im Endeffekt von einheimischen Fahrern chauffiert. Team zwei ist als erstes Team mit den drei Aufgaben fertig, allerdings müssen sie auch noch, wie die anderen auch, die geforderten 900 Kilometer zwischen Start und Ziel schaffen. 

Eine besondere Herausforderung ist außerdem, dass jedes Team von den anderen sechs Ladies jeweils eine nominieren muss. Darüber kann auf der Fahrt ins Ziel ausgiebig beraten werden. Bei Team zwei gibt es Probleme, Probleme mit dem Auto und Probleme mit den Insekten. Das Auto bleibt stehen und die gefangenen Tierchen wirken nicht mehr wirklich lebendig. Um 22.35 Uhr erreicht Team drei im Dunkeln als Sieger das Ziel, dort wartet als Überraschung Champagner auf sie. Wenn sie tot ist, möchte sie genau hier landen, beschließt Ingrid. Zwei Stunden später kommt auch Team eins an und noch wesentlich später trifft Team zwei ein.
Team Sophia entscheidet sich in der Nominierung für Conchita "Weil…… wir lieben sie…..aber in ihr steckt noch etwas anderes, etwas Starkes…..das könnte uns gefährlich werden!" ist die Begründung.
Team Jordan nennt dieselbe Kandidatin und denselben Grund.
Team Conchita – sie haben "demokratisch abgestimmt und mit zuen Augen" wird erklärt und die Wahl ist auf Jordan gefallen. 

Ingrid überlegt, eigentlich würde sie sich sogar freuen, wenn Conchita gewinnen würde. "Zum einen weil sie ja nichts dafür kann, dass sie einen Schniedel hat" und zum anderen weil sie durch ihr Aussehen sicher auffallen würde, meint sie.

Und – es darf gezickt und gezofft werden. Wer lässt sich manipulieren und wer manipuliert? Schimpfworte fallen, es wird fast handgreiflich zwischen Sarah Knappik und Jordan Carver. Als Jordan nach einer weiteren Diskussion mit Sarah meint, "Du kannst gar nicht mehr argumentieren, du schwache Sau", verspricht Sarah Knappik eine Anzeige. Und dann könne das Geld, was Jordan für die Teilnahme bei "Wild Girls – auf High Heels durch Afrika"  bekommen würde, gleich auf ihr Konto gehen, denkt sie.
Auch eine weitere Aussprache bringt nichts, aber immerhin können die Mädels mal wieder  in richtigen, bequemen Betten schlafen und duschen.

In der Wüste fällt am nächsten Tag die Entscheidung, wer gehen muss: Conchita Wurst oder Jordan Carver?
Conchita möchte bleiben, weil sie alles aufreged findet, an den Herausforderungen wächst und das gern noch ein wenig mehr tun würde.
Jordan erklärt, sie hatte bei vielen Vorurteilen gehabt, aber trotz des extremen Streites würde sie alle mögen und würde gern vielleicht mit den anderen noch ein Stück weiter Richtung Ziel gehen
Mit Handzeichen wird entschieden und zwar, dass mit fünf Stimmen gegen sie Jordan nach Hause fliegen muss. Sie wollte ein Abenteuer machen, erklärt sie und ist stolz auf sich und auf ihre Stärke. Bei ihr fließen viele Tränen, denn sie versteht so gar nicht, dass Barbara gegen sie gestmmt hatte. Dennoch, sie sieht sich als Gewinnerin, denn sie sei wegen ihrer Stärke heraus gewählt worden, ist ihre Vermutung.

Eine neue Umgebung, eine neue Unterkunft. Sie befinden sich in der Wüste, müssen sich mit Spinnen und Skorpionen arrangieren und ebenso mit der nächtlichen Kälte. Nach einer Runde Sandsurfing auf einem Sandboard  von einer steilen Düne herab wird entschieden: Luxuszelt für die vier Gewinner oder ein einfaches Zelt für die anderen fünf. Miriam ist angeschlagen und vermutet, ihre Brüste sind zwar nicht gebrochen, aber verstaucht. Ingrid hatte etwas Angst gehabt, und zwar davor dass bei einem Sturz ihre Lippen aufplatzen könnten oder ihr Gehirn heraus fällt, denn dann hätte sie gar nichts mehr. 

Eine besondere Ebene haben Sophia Wollersheim und Sara Kulka gefunden. Sophia findet Sara sehr lasziv und gemeinsam überlegen sie, was man so mit dem Liebsten anstellen könnte.uch Conchita steuert ein paar Tipps bei, Teile des Gesprächs werden zensiert. 

Sara Kulka macht aus der Wüste einen Laufsteg und erklärt, wie frau den Catwalk am besten bewältigt. Auf High Heels im Wüstensand, da findet sie ihre eigene Leistung blamabel, aber auch die anderen versuchen recht vergeblich ihr Glück.  

Und noch eine Herausforderung: Im Wüstensand wurden acht Kisten vergraben. Vier von ihnen sind leer, in den anderen befinden sich Süßigkeiten, Chips und alkoholische Getränke. In zwei Teams machen sie sich auf die Suche.
Team rot gewinnt (Miriam, Ingrid, Sarah Knappik und Jinjin) mit der Anzahl der Kisten, aber auch Team blau freut sich über den süßen Inhalt ihrer Kiste.Sara Kulka vernichtet den Biervorrat,  Alkohol gehört zu ihr wie High Heels, erklärt sie.

Am nächsten Morgen liegt Nebel über der Wüste, aber Ingrid ist zufrieden. Alles ist gut und es sei kein Mörder mit einem Messer gekommen, der sie zerhacken wollte, freut sie sich. So gar nicht freut sie sich aber auf die bevorstehende Nominierung, bei der wieder eine gehen wird. Wer will wen nach Hause schicken?
Sara Kulka: Liebe Jinjin……eigentlich wollte sie sie schon eher nominieren….aber nun heute. Irgendwann muss jeder gehen….
Sarah Knappik: Schwere Entscheidung, das macht keinen Bock. Du bist ein toller Mensch….sei mir nicht böse….Jinjin ich habe dich gewählt, es gibt aber keinen Grund.
Barbara Engel: Wem würde sie sich anvertrauen, überlegt sie. Sie würde zwar gern Ingrid beschützen, aber denkt, dass diese sie im Notfall nicht retten könnte und deshalb nominiert sie sie.
Sophia Wollersheim: Es wird immer schwerer, aber man muss sich entscheiden und deshalb hat sie Jinjin gewählt.
Jinjin Harder: Sie würde es unfair finden, jemand aus Mitleid drin zu lassen, die Stärksten sollten bleiben und deshalb will sie Ingrid nach Hause schicken.
Chonchita Wurst: Sie hat keine Begründung, nur ein Bauchgefühl und deshalb trifft es Jinjin.
Miriam Balcerek:  "Ich bin ehrlich, ich wollte dich schon viel früher los werden…..Jinjin
Ingrid Pavic: Sie wollte eigentlich Jinjin rauswählen, aber nun hat sie Conchita gewählt. "Tut mir leid"

Fünf Ladies haben sich somit gegen Jinjin entschieden. Sie findet die Entscheidung nicht verwunderlich, vielleicht hätte sie nicht zu den anderen gepasst. Das hier war aber das erste Projekt, wo sie sagen kann, dass die Mädels richtig korrekt waren. Nun freut sie sich auf das Wiedersehen mit ihrer Mutter, auch für sie hatte sie gekämpft, erklärt sie. Für ihre Mama würde sie alles tun. "Ich würde durch die Hölle gehen für sie!"

Als Barbara meditiert, sucht Ingrid das Gespräch mit ihr. Das erbost die 60jährige unheimlich und Ingrid erklärt, sie hätte eine Antipathie gegen sie. Wegen der Begründung zur Nominierung, diese möchte Ingrid verstehen.  Barbara meint, sie hätte mit Ingrid viele Gespräche geführt, ihr alles angeboten, aber jetzt würde sie nicht mehr mögen. Ingrid ist traurig und betroffen "Ich kann dich nichts dafür, dass ich bin wie ich bin" weint sie.

Nächste Woche geht es ins Finale.
 

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.