Big Brother 10: Die Luft wird dünner

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Big Brother 10 vom 18.Juli 2010
 
Der Tag beginnt mit einem Gespräch zwischen Klaus und Anne. Sie hätte gedacht, dass Klaus das besser verkraftet und ihn als Gegenpart zu Jenny gewählt, sie konnte nicht wissen, dass ihn das so treffen wird, sagt sie zu ihm
Er persönlich würde nie denjenigen nehmen, der ihm am nächsten ist. Bei den persönlichen Dingen, die Klaus aufgrund der Entscheidung und des verlorenen Matches von Anne abgeben musste, war ein Bild seines verstorbenen Vaters gewesen.
Sie hätte ihn gewählt, damit er zeigen kann, dass er darüber steht. Das Gespräch endet friedlich, einig und mit einer Knuddelei.
 
Die Wochenaufgabe (50 Gitarrensoli lernen und zuordnen können) wird zwischen Anne, Marc und Klaus besprochen. Was will denn Big Brother eigentlich alles an Wissen bei den Bewohnern überprüfen? Klaus hat da seine Theorie, will das aber nicht vor der Gruppe ansprechen, so übernimmt Marc die Aufgabe.
 
Sie hätten gemerkt, dass es vielleicht zu einfach war, nur die Soli zu lernen, sondern man müsse eventuell auch die Nummer des Songs und die Schreibweise zu kennen, verkündet er.
Jenny fragt nach, ob das dann nicht explizit so in der Aufgabe stehen würde und Marc reagiert gereizt. Es war ja nur eine Idee, nur ein Vorschlag, jeder muss eben daraus machen, was er denkt.
Er hätte es nur gut gemeint und mag es nicht, für dumm verkauft zu werden(!?), meint er, was Jenny recht albern findet, so auf eine normale Frage zu reagieren. Sie erstattet Bericht im Strafbereich, während Marc bei Anne und Klaus meckert, er lässt sich nichts von einer 0815-Friseurin sagen, die nicht einmal weiß, wo Australien ist.
 
Zur Klärung geht Manuela ins Sprechzimmer und fragt bei Big Brother nach. „Nur Titel und Interpret“ klärt sie alle auf.
Für Klaus ist es wichtig, dass „sie“ ihr Gesicht gezeigt hätte.
Bei Kristina kommt der MP3 Player nicht an und Natascha will sich darum kümmern. Oma Anne hat ihn im Schlafzimmer, steht aber am Herd „Neeneenee, das lohnt sich nicht“, sie würde gleich weiter machen! Kristina darf nicht aus dem Strafbereich und möchte mit Anne sprechen.
Anne sagt, kann nicht, ist mit essen machen beschäftigt und es würde sich nicht für Krissi lohnen, sich umzuziehen. Also brüllt Kristina aus dem Strafbereich, dass vereinbart worden war, dass die Beiden im Strafbereich in der Essenszeit eine Stunde lernen können.
Anne meint „Halt den Mund, Kristina“ – „Jetzt zeigt sie ihr wahres Gesicht!“
 
Danach geht sie lernen und Klaus und Marc sind sich einig, dass die anderen ihr Gesicht zeigen.
Kristina möchte, dass die drei zum Strafbereich kommen. Sie hat nichts zu besprechen, sie hat keine Probleme, sagt Anne. Klaus will sich das anhören und Marc ist auch anderweitig beschäftigt mit Abwaschen. So versucht Manuela noch einmal ihr Glück und wird von Anne angebrüllt, was denn das Theater soll, geht aber dann doch in den Garten, ebenso wie Marc.
Warum also konnten Timo und Kristina in der Essenszeit nicht lernen, wie besprochen? Logisch für Anne, sie haben sich ja nicht gemeldet, aber – sie entschuldigt sich, sagt sie.
Dennoch: Kristina hätte ja auch laut genug rufen können oder jemanden schicken.
Und warum sie nicht von sich aus daran gedacht hat, den Player in den Garten zu bringen? Das kann doch passieren und Kristina würde ja sonst auch laut genug schreien.
 
Für Klaus, Anne und Marc ist klar, Jenny ist die Verursacherin und Kristina ist falsch. Am Montag wird sie „haushoch auf der Liste stehen“, alle werden sie nominieren, da ist sich Anne sicher.
 
Der 17.7 war der Todestag von Klaus´ Vater. So geht er ins Zwiegespräch mit ihm und sagt, er hofft, dass sein Vater stolz auf ihn ist. Er hätte ihn so gemacht, wie er ist und sich auch nie unterkriegen lassen, außer von seiner tödlichen Krebserkrankung.
 
Timo würde auf alle Fälle Marc und Anne auf die Liste setzen, dann „ist einer weg“. Und auch Robert sagt, sie können steuern, wer gegen Jenny auf der Liste steht. Jetzt ist die Zeit für Strategie gekommen und Jenny findet es gut, wie die anderen hinter ihr stehen.
Zwei Stimmen gegen Marc, zwei gegen Anne, drei gegen Jenny, so könnte die Nomiliste demnach am Montag aussehen.
Solch ein Gespräch führt der Banker zum ersten Mal sagt er, aber jetzt kurz vor dem Finale wird es nötig.
 
So gibt es von Big Brother ein wenig Entspannungstherapie für die Bewohner. Sie sollen zuerst lautlos eine Katze darstellen und werden dann mit Klangschalen therapiert. Es folgt die Darstellung eines Baumes, Pantomime und ein Kreis, wo sich alle mit den Füßen zueinander legen müssen.
Natascha kam sich teilweise richtig doof vor, Timo will kein Baum mehr sein und keine Katze, für Robert hat sich diese Therapie nicht wirklich erschlossen. Während Jenny, Manuela und Marc sehr angetan waren.
 
Ihre Meinung in Bezug auf andere würde immer „hundertpro“ stimmen und im Grunde können sie „alle da draußen“ (sie meint die anderen Bewohner im Garten) „nicht ab“, sagt Anne zu Klaus, der sie im Gespräch mit „liebste Anne“ bezeichnet, während Marc nickend zuhört.
Jenny war noch nie nominiert, die „Fresse“ will er sehen und ihr „ganz tief in ihre Hexenaugen sehen“ beschließt Klaus im Schlafzimmer.
 
Wer ist Marc? Ein Schauspieler, ein Mitläufer oder ist er wirklich so, wie er sich im Haus gibt? überlegen Jenny und Timo.
 
Wie auch immer, Montag wird zwischen Timo und Kristina entschieden. Wer muss gehen und wer rückt direkt ins Finale? Und dann wird gleich wieder nominiert.

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