Big Brother 10: Für Lilly ist das Spiel beendet

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Big Brother 10 vom 31. Mai 2010 – die Liveshow  
 
Heute wird es ernst, einer oder eine muss gehen – zur Auswahl stehen Lilly, Robert, Timo und Klaus. Durch die Show führt Aleksandra Bechtel, zu Gast Gina Lisa, die 2008 zwölfte bei „Germany´s Next Topmodell geworden ist. Sie ist der Ansicht „Lilly muss raus!“
Sabrina und Timo sollten sich mal „ein wenig chillen“, findet sie. 
 
Neuzugänge:
René, 28 Jahre als aus Hamburg, er ist Single, weil wie er meint, sehr kompliziert ist. Er hasst alles, war normal ist, macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt, sagt er und möchte sehen, was passiert, wenn er mit so extremen Charakteren zusammen lebt. Auf keinen Fall wird er so grantig werden, sagt der ehemalige Bodybuilder, der heute thaiboxen macht und joggt. Er mag normale, bodenständige Frauen und momentan gefällt ihm keine Frau im Haus, weil die zu zickig und oberflächlich sind.
Manuela, 36, die in den Sommermonaten auf dem Campingplatz lebt (wo sie unter dem Gartenschlauch duscht und mit der Hand wäscht) und in den Wintermonaten auf Kreuzfahrtschiffen arbeitet. Sie reizt am Big Brother-Haus der viele Platz, den es dort gibt. „Ein Paradies, ein Schloss“ für sie. Da sie immer viel unterwegs ist, wird es eine neue Erfahrung für sie, mit vielen Menschen an einem Ort zu leben. Im Haus will sie sich selbst ihre Meinung bilden. Attraktiv vom Körperbau her findet sie Klaus. 
 
Morgens frühstücken Klaus und Timo, die anderen schlafen und Timo schleppt Milchpackungen aus der Schleuse.
Klaus hätte das nicht gemacht, die Milch stehen lassen und wer nicht kommt zur rechten Zeit, hat eben Pech gehabt. 
 
Kristina hatte entdeckt, dass die Toilette nicht richtig gereinigt worden ist, „Übeltäter“ war Klaus, der sich entschuldigte und meint, er hätte das nicht mit Absicht gemacht. Jetzt will Pico es wissen: „Und warum war da ein S?“ Jetzt geht Klaus ab, vielleicht wäre es ein S für Pico, so wie scheinheilig, er solle direkt sagen, wenn er mit ein Problem hat und nicht hinter seinem Rücken reden. Klaus sei falsch, kindisch, ein richtiges Opfer – teilt Pico aus, Klaus soll ihn nicht „voll labern“.
Später redet er mit Kristina und Lilly, bald stände es 7:2 und auch auf Katrin hätte er gar keinen Bock. Timo hätte ja Aleks Stelle eingenommen. 
 
Katrin und Robert würden Lilly am wenigsten vermissen, müsste sie das Haus verlassen. Gerne würde Klaus – sofern er bleibt – „La Familia“ zerschlagen, dazu müssten nach Lilly noch Sabrina, Kristina, Daniel und Pico gehen. 
Sparsamkeit, Ehrgeiz, Disziplin, eben auf seine Eigenschaften, darauf steht keiner, fürchtet Robert im Hinblick auf die Nominierung, während Klaus denkt, das Rennen wird zwischen ihm und Lilly laufen. 
 
Bis gegen 21.40 Uhr sind nur sehr wenige Anrufe für Robert mit 2,6 % und Timo mit 5 % erfolgt, so dass es ab jetzt den Zweikampf Lilly vs. Klaus geben wird. Nach der Verkündung herrscht allgemeines Schweigen, bis auf ein Tuscheln von Sabrina: „Und wenn er heute nicht geht, dann nächstes Mal“. 
 
Die Wochenaufgabe war 2.500 flugfähige Papierflieger zu basteln. Fünf unterschiedliche Aufgaben mussten „erflogen“ werden. Die Wochenaufgabe wurde bestanden – das bedeutet eine Woche Luxusessen.
Aber auch der anschließende Jubel fiel recht mager aus, es ist zu merken, welche Anspannung im Haus herrscht. 
 
Zum Match muss dieses Mal Jenny antreten, um Luxusgüter zu erkämpfen. Auf dem Parcour sind fünf Hindernisse zu überwinden. Sie muss sich mit einem Bobbycar an einem Seil eine Rampe hochziehen und wieder hinunterfahren, über und durch vier Leitern klettern, durch irgendeine widerliche Brühe und Schnitzel tauchen, eine Quer-Kletterwand bewältigen und sich über Kletterseile hangeln. Zum Schluss hätte sie sich mit Händen und Füßen über eine Stange hangeln müssen, was sie kräftemäßig nicht mehr schafft. Somit gilt das Match als verloren und es gibt keinerlei Luxusgegenstände, wie z.B. Zigaretten und Duschmarken. 
 
BB verkündet, dass morgen Weltkindertag ist und wenn man sie so beobachtet, möchte man meinen, dass Morgen der höchste Feiertag für sie wird. Immerhin haben sie das Buchstabieren gelernt und seien vielleicht nächste Woche in der Pubertät, bereit fürs Erwachsenwerden. 
 
Hatten zu Anfang die Balken noch keinen großen Abstand gehabt, war es zum Schluss eindeutig: 79,2 % zu 28,2 % der Zuschauer wollten, dass heute 
 
Lilly 
 
das Haus verlässt. 
 
Während der Wartezeit auf die Verkündung bat Klaus darum, seine und Aleks Blumen zu gießen.
Nachdem feststand, dass Lilly gehen muss ging Mal Klaus ins rote Schlafzimmer und weinte: „Aleks, es gibt doch noch Gerechtigkeit!“ Er ist völlig fassungslos, dass ihm seine Kissenaktion verziehen wurde. 
 
Tränen auch bei Kristina, Jenny und Sabrina, als Lilly ging. 
 
Ab morgen kann angerufen und ein Bewohner vor der nächsten Nominierung geschützt werden.
 
 

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