Big Brother 10: Kein Frieden mehr im Haus

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Big Brother 10 vom 8.August 2010  

Das Finale ist zum Greifen nahe. Das bedeutet 250.000,– Euro für den Sieger, Auto und Reise für den Zweit- und Drittplatzierten. Und es bedeutet auch, dass noch zwei der jetzigen fünf Bewohner leer ausgehen.
 
Genauso gespalten wie die Bewohner sind auch die Zuschauer. Haben sich Oma Anne und Marc selbst  ins Aus katapultiert oder werden sie gemobbt? Es ist so „zuwider“, dass sie „zwangsweise“ schweigt, „um keinen Flächenbrand zu entfachen“, stellt Anne beim Frühstück mit Marc fest, da lästert sie lieber, meint sie.
 
Manuela ist Bewohnerin des Tages und fragt, wer Frühstück möchte. Anne und Marc nicht, die gehen lieber in den Garten. „Hammer“, dass man sich so abschotten kann, wundert sich Manuela, Timo denkt, die beiden wollen nicht mal mehr die gleiche Luft atmen, während Oma Anne langsam die „Hutschnur platzt“.
 
Auch Manuela bekommt Post von draußen, von Zuhause, sie freut sich und meint, sie könnte ja auch losheulen, aber das war ja positiv. „Danke Big Brother, danke deutsches Publikum“, meint sie.
Ihr schönster Moment bei BB, der Höhepunkt für sie („als sie mich gesehen hatte“, lästert Anne im Hintergrund), das war für sie, einen Song zu covern. Einen großen Wunsch, nämlich den beim Stunttraining teilzunehmen, konnte sie sich nicht erfüllen, für sie wäre eine Welt zusammen gestürzt und in 1.000 Stücke zerbrochen, schluchzt sie, während Oma Anne die Augen verdreht, zum Schluss bedankt sich Manuela unter Tränen bei Big Brother.
 
Jenny, Kristina und Sabrina hatten sich Puppe Hans in einer Art Ritual „gewidmet“, um das „Schlechte“ ins Gute zu wandeln und ihn in Jaqueline umgetauft.
„Primitiver geht’s nicht mehr“, meint Anne, „das brauch ich nicht“ und legt sich aufs Bett. „Die Rache der kleinen primitiven Leute, wenn sie nicht an den rankommen, den sie eigentlich meinen“ stellt sie fest.
 
Die ersten Abschiede gibt es heute schon. Es war ihr eine Ehre, ihn kennen zu lernen, verabschiedet sich Manuela weinend von Hahn Erwin, bevor die Hühner ausziehen, die ebenso wie Schlange Kaa schon jetzt gehen müssen.
 
Nach ihrem Auszug hatte Sabrina Dinge gesehen, die sie enttäuscht hatten, besonders von Katrin, sagt sie und stellt fest: „Ich bin ja nicht dumm“, und Katrin solle sich mal angucken, was sie gesagt hatte und „durch die Blume“ hätte sie schon einiges mitbekommen. So zum Beispiel: „was nützt es dir, wenn sie gut aussieht, aber man sich nicht mit ihr unterhalten kann?“
Warum bitte hat Katrin ihr das nicht persönlich gesagt, sie hatten sich doch nett unterhalten!??? Katrin sagt, sie steht dazu und ihre Gespräche waren alle oberflächlicher Natur gewesen.
„Es geht nicht darum, dass es dir gut geht“ weist Timo dann Sabrina in die Schranken. Es will chillen und nicht schon wieder Gespräche mit ihr führen und im Kreis reden. Sie hat draußen ja mittlerweile einiges gesehen und er findet es mies, das jetzt wieder aufzuwärmen. In alt bekannter Sabrinamanier muss sie weiter machen und feststellen, Katrin sei immer noch gehässig und war es schon immer, „aber egal“.
Ein bisschen undurchsichtig für Timo, der nicht einschätzten kann, ob das, was Sabrina so sagt, durchdacht ist.
Sie weiß, dass sie seine Traumfrau ist…..wenn sie etwas im Kopf hätte……so hat Bellasabrina eine Äußerung von Timo in Erinnerung und kramt das hervor. Und später tuschelt sie mit Kristina, sie hätte doch mehr auf ihr Gefühl hören und Katrin nominieren sollen.
 
„Eigene Meinung haben, super, vielleicht brauchen sie ein Echo, die Rache der kleinen Leute, (…) dem können sie nämlich das Wasser auch nicht reichen. Primitive Gestalten und so was soll ich ernst nehmen?“, Anne redet inzwischen auch mit sich selbst und allein.
Vor dem Finale gibt es einen Friseurbesuch für alle und selbst dem Friseur muss Anne erzählen, dass es Menschen gibt, die sich nicht wieder sehen will.
 
Was hatte Manuela so gelästert?
Über Anne: Diese muss zu allem ihren Senf dazu geben, diese Fiesheit…….
Über Klaus: Kuscheleinheiten zu Anfang, sie hatte ihn bewundert, „den Klaus als Menschen“ und gedacht, sie hätten eine Freundschaft aufgebaut und wäre enttäuscht worden.
Über Timo: wie schön das wäre, wenn er gehen müsse und vieles, was sie gemeinsam mit Anne gelästert hatte, ähnlich wie bei Natascha.
Über Marc: Er ist ein Mitläufer von Klaus, ohne eigene Meinung.
 
Sie hätte gedacht, es kommt mehr und sie freut sich schon, alles zu sehen, freut sich Manuela danach.
„Wer sieht gehässig aus? Haste diese Fratze gesehen?“ Fragt Anne bei Marc nach, Manuela sollte sich schämen für diverse Äußerungen.
Es folgt die direkte Ansprache. Manuela sagt, Big Brother wäre nicht so erfolgreich, „wenn wir nicht alle hier drinnen wären“, sie würde sich freuen, dass sie alle kennen lernen durfte und jeder Mensch sei wie ein Buch.
 
Zu Anne: Zu Anfang hätten sie sich sehr gut verstanden, aber nun sei diese sehr fies, unberechenbar, kalt, eine Hexe.
Zu Marc: Schade, dass das einzige Gespräch was sie hatten, darum ging, dass alles, was sie sagen würde, eine Lüge sei.
Zu Timo: Am Anfang wäre es hart gewesen, zu ihm zu finden, er sei ein cooler Typ, mit dem man Spaß haben kann.
Zu Natascha: Sie sei ein tolles Mädchen, mit dem man Spaß haben kann, toll, einfach topp!
 
Manuela dankt allen, auch Anne und Marc, sie sollen alle so bleiben wie sie sind!
 
„Gib mir einen Eimer“ fordert Anne und verzieht sich ins rote Schlafzimmer. Ihr kommt „die Kotze hoch“, sagt sie zu Marc und sie bekommt ins Zimmer zahlreiche Eimer und Gefäße gebracht. Marc ist nicht wirklich begeistert über Annes Ausspruch, den sie seiner Meinung nach im stillen Kämmerchen hätte tätigen können.
Man kann nicht alles kommentarlos hinnehmen und bei ihr war eben das Maß voll, „solche unmöglichen Ausführungen“ könnte sie sich nicht anhören.
Das ganz „Rumgesülze und Getue“ in dem Vortrag von Manuela, das war zuviel. Und wieso ist dies froh, sie kennen gelernt zu haben, wo sie doch eine Hexe und fies ist? fragt sie und selbst Marc stöhnt dazu nur noch.
 
Ärger hält die Rentnerin anscheinend aber nicht vom Schlafen und Schnarchen ab, wodurch andere wieder einmal nicht schlafen können.
Katrin versucht, sie verbal zu wecken, Manuela zieht aus, was alles nicht die nächtliche Ruhe von Anne beeinträchtigt.

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