Big Brother 10: Keine Zigaretten und Anne ist schuld

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Big Brother 10 vom 23.Juni 2010
 
René wurde von Big Brother aus dem Projekt ausgeschlossen. So stehen nur noch Klaus und Daniel auf der Exit-Liste. Ist doch gut, sagt Klaus zu sich selbst. Wäre Rene dageblieben, wäre der ausgezogen, aber so!?
Außer für Anne wäre Klaus bei den Bewohnern weitgehend derjenige, der gehen soll.
 
"Total krass", findet es Jenny, dass Klaus nach Renés Auszug wieder allein ist. Soviel Menschen können sich in den vergangenen Monaten nicht getäuscht haben, denkt Timo. Immer wenn Neue kommen, sind sie pro Klaus, aber nie lange.
 
Die neue Wochenaufgabe:
60 Rezepte für Cocktails sind auswendig zu lernen. Am nächsten Montag muss ein theoretischer und ein praktischer Teil absolviert werden Die Utensilien gibt es allerdings erst am kommenden Montag. Es kann jederzeit gelernt werden und es darf nur eine bestimmte Anzahl Fehler gemacht werden. Wenn die Aufgabe nicht bestanden wird, gibt es eine Körnerkur.
 
Abends bleibt das Buch mit den Rezepten auf dem Tisch im Wohnbereich liegen, wünscht Anne. Das wäre angebracht, nicht das Buch irgendwo mit hinnehmen und sie muss dann morgens suchen. „Nur eine Frage!“
Die Aufgabe sei enorm schwer, sie bezweifelt, dass sie persönlich es schafft, 60 Rezepte auswendig zu lernen, auch Manuela hat so ihre Zweifel. So kann Anne sich vorstellen, dass die Wochenaufgabe nicht bestanden wird.
 
Katrin und Timo vermuten, dass Klaus sich jetzt Gedanken um Montag macht.
„Die war diejenige, die den ersten Stein geworfen hat, bei dem Streit um das lila Zimmer“ erzählt Klaus seinem Hans und meint damit Katrin. Sie hätte alle aufgestachelt und war dann diejenige, die René am meisten angeprangert hat. René sei zwar zu Recht weg, aber das hat sich die ganze Zeit über aufgebaut. „Solche Heuchler, solche linken Bazillen“, die Katrin schnappt er sich noch, beschließt er.
 
Allein im lila Schlafzimmer – das sind die Aussichten für Anne. „Wann findet der Umzug statt?“ Sie hätte das gern gewusst, am liebsten vormittags. So etwas macht man morgens. Jenny will sich erst fertig machen und dann lernen: „Chill mal Anne!“
Sie muss ja nicht umziehen, meint Anne zu Timo und Katrin. Sie hatte bei dem Ekel-Match bei der Wahl der Luxusgüter keine Zigaretten genommen und ist der Auffassung, dass sie auch deswegen jetzt gemobbt wird. "Das ist kein Mobben" meint Timo, mobben sei nicht ansprechen, denkt sie.
 
Nachmittags geht Anne wieder auf ihren anscheinend neuen Lieblingsplatz und setzt sich zu Klaus auf die Sonnenliege. Heute zieht sie nicht ins lila Schlafzimmer, es wird Ausreden geben. Kopfschmerzen, mir geht’s nicht gut usw., da ist sie sicher.
Keine Zigaretten sieht Klaus als Grund und meint „Doppelt Hut ab, dass du keine Zigaretten genommen hast.“
Auch bei Katrin wird getratscht, sie muss ja nicht umziehen, sie hat sich nur dem Willen der Allgemeinheit gefügt. Sie würde Fehler aufzeigen, ohne etwas zu sagen und „man“ hat nicht den Mut, offen was zu sagen.
 
Katrin meint, hätte sie im Sinne der Gruppe entschieden (auch bezüglich der Zigaretten), dann wäre es einfacher gewesen. Sie will abends ein Gruppengespräch durchführen. Sie braucht es ja nicht direkt zu machen, empfiehlt die Rentnerin. „Einfach mal fragen; Anne wo soll ich dich wecken?“
 
Katrin spielt um Zigaretten. Rote Quadrate, die auf dem Boden der Whitebox aufleuchten und verschwinden, soll sie zählen. Drei Runden muss sie absolvieren und eine davon gewinnt sie. Eine Schachtel Zigaretten für die Raucher im Haus, d.h. für jeden 2 Zigaretten
In der dritten Runde hatte sie 10 Quadrate gezählt, aber 14 genannt, weil ihr 10 unwahrscheinlich vorgekommen war.
“Lachen, einen fertig machen und nichts können“, ist einer der Kommentare von Kristina dazu.
 
Auch Robert ist von Anne genervt. Keine Zigaretten, ihre bestimmende Art. Sie hat zwar immer noch interessante Sache zu erzählen, haut raus, was sie will, sie war halt typisch Omi, erinnert er sich an die Tage nach Annes Einzug.
Aber mittlerweile rennt sie rum und quatscht über andere.
 
Klaus führt wieder Selbstgespräche in Richtung von Daniel:
"In Timo hast du einen guten Kumpel gefunden. Nach außen hin cool und im Hintergrund ziehen Frauen die Fäden. Männer, wo seid ihr hin?"
Die Masche mit dem Heimweh, das ist nur vorgetäuscht, Jenny ist nur auf Krawall ihr gegenüber gebürstet, klagt Anne im Garten Klaus ihr Leid.
„Wir sind jetzt die neuen Renés“, kommentiert er. Allerdings, sollte er Montag gehen, dann würden „alle auf Anne gehen“.
Gemütlich sitzt sie bei Klaus auf der Liege und nimmt sich jetzt Daniel vor: „Der tut ja nur was auf Kommando, der Kleine. Aber bitte das bleibt jetzt unter uns……(…)“
Durch die verlorene Wochenaufgabe gibt es Kohlsuppendiät für alle, morgens, mittags und abends gibt es Kohlsuppe. Geil, das isst sie für Leben gern, freut sich Manuela und löffelt begeistert.
Anne hatte Kristina nominiert, weil sie nicht genug für die Gruppe tut. Das regt Jenny richtig auf, was tut denn Anne für die Gruppe? Keine Zigaretten jedenfalls! Anne hätte die Wahrheit sagen können: „Kristina ich mag dich nicht!
 
Daniel findet es „so geil“, dass er auf der Liste ist, dann kann ihm wenigstens keiner mehr vorhalten, dass er nicht auf der Liste war. Er selbst würde denjenigen nominieren, den er raus haben will. Aber sollte er Montag bleiben, dann hätte er sein Feedback bekommen.
 
„Wie bringen wir das Anne bei, dass wir jetzt umziehen?“ überlegt Jenny. Einfach umziehen? Ohne etwas zu sagen? Robert ist für den Satz: „Anne wir ziehen jetzt um!“ Jenny jedenfalls hat keine Lust, sich wieder anpöbeln zu lassen, meint sie.
22:07 Uhr findet der Umzug statt. „Stell dir vor, Klaus ich ziehe jetzt doch um!“ propagiert Anne die Neuigkeit.
Für Jenny war Anne das Problem wegen ihrer Schnarcherei gewesen und wenn andere ihr dann einen Gefallen tun wollen, dann kümmert man sich darum und bedankt sich, findet sie.
 
„Das Theater mit dem Klaus muss doch jetzt mal vorbei sein“, meint Jenny, die die einzige ist, die noch nie nominiert war. Daniel, Robert, Kristina und Jenny sitzen beieinander. Er sei da um die Leute zu unterhalten, er sei halt anders, der Typ mit der Klatsche, charakterisiert Jenny wieder einmal Klaus.
 
Männergespräche bei Klaus und Marc. Manuela käme für Marc bei den Mädels, die er gut findet, schon in die engere Auswahl. Natascha sei zu lieb, Krissi vergeben.
Wenn Daniel am Montag gehen würde, hätte Marc freie Fahrt, ermuntert Klaus.
„Freie Fahrt ins Unglück.“
Das zwischen Kristina und Daniel sei eh eine Fake-Beziehung.
 
Er hat noch nicht mal einen „Finger auf ihre Zwillinge gelegt“, bedauert Timo nachts seiner (Fast)kuschlerin Katrin gegenüber. Er war „noch nicht einmal an der Theke.“
Ein wenig verbalkuscheln beendet Timo schließlich mit: „Dann schlaf jetzt mit schönen Gedanken ein!“

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