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Big Brother 10 vom 3.7.2010

Anne hat sich im Haus bisher nicht nur Freunde geschaffen.
Gestern hatte Klaus sich vor der Rentnerin aufgebaut, mit dem Finger auf sie gezeigt und sie beschuldigt, dass sie lügt.
Morgens treffen Anne und Klaus aufeinander. Während er zu ihr sagt, dass er es gut findet, dass sie sich wenigstens guten Morgen sagen, ist das für sie ein Gesetz der Höflichkeit. „Wer bist du, dass du glaubst, dich so vor mir aufbauen zu müssen?“ fragt sie. So etwas sei ihr in ihrem ganzen Leben noch nicht passiert. Das mit dem halben Apfel hatte sie nicht wirklich realisiert, erst am Nachmittag, räumt sie ein. Aber Lüge setzt Vorsatz voraus, doziert sie. Das, was sie gemacht hat, war eine Falschaussage.
Sie schlägt vor, das nachmittags noch einmal in der Gruppe zu besprechen und Klaus müsse seine Aussage relativieren (Falschaussage statt Lüge). Auch Klaus lenkt ein und Anne ist froh, dass die Sache vom Tisch ist. Aber er soll nie mehr auf einen Menschen zugehen, sich vor ihm aufbauen und mit dem Finger auf ihn zeigen, er sei nicht der „Rächer der Gerechten oder Gottes Sohn“. Das sei sehr schlecht.
Sie geben sich die Hand, aber Anne muss noch einmal nachsetzen „Nenn mich nie wieder Lügnerin.“
 
Manuela erzählt sie, sie möchte Frieden haben und sie legt Wert darauf, dass Klaus das vor allen klarstellt. Aber ob es nun ehrlich von ihm war….sie weiß nicht so ganz…
„Mit Anne ist wieder alles in Ordnung, im Sinne der Wochenaufgabe und auch sonst", meint Klaus im Wohnbereich.
Aber auch er zweifelt an, ob Annes es wirklich so gemeint hatte.
 
Klaus stellt sich vor die Gruppe und sagt, dass Anne nicht vorsätzlich gesagt hätte, dass keiner den halben Apfel genommen hat. Er entschuldigt sich und nimmt das Wort Lügnerin zurück.
Für Robert eine berechnete Aktion, auch Jenny nimmt das nicht für voll. Klaus ist im Moment auf Schmusekurs und er nimmt ihm gar nichts ab, denkt auch Timo
Hut ab, begeistert sich Marc, „Was wirklich dahinter steckt, werden wir in den nächsten Tagen erfahren“ meint Katrin.
 
„Ich male – um Gottes willen, wie oft ich den Kunstunterricht geschwänzt habe, ich hasse Kunst“, sagt Robert bevor er sich daran macht, Timo zu bemalen (Algerien) und auch Klaus darf heute aus seinem Körper ein Gesamtkunstwerk mit der Flagge von England von Marc machen lassen.
 
Sie hätte ein Stoppschild in ihrem Kopf und da kann keiner oder kaum einer dahinter schauen. Bei Daniel hatte es vielleicht am Alter gelegen. Sie ist 23 und hat für ihr Alter viel erreicht, "er" muss mehr bieten können. Vielleicht hört sich das für den Daniel jetzt Sch…. an, er ist zu jung, aber so ein liebes Kerlchen.
 
In eine große Landkarte ohne Beschriftung, aber mit Ländergrenzen müssen Jenny und Kristina die 32 Fähnchen der Länder stecken, die an der WM teilnehmen. Und zwar an die richtige Stelle. Viel Ahnung haben beide nicht und so gerät die Karte ein wenig durcheinander. Immerhin „weiß“ Kristina, wo die USA sind, sagt sie und steckt die Fahne von Australien hinein,  Jenny gibt Nigeria das Fähnchen von Mexiko und auch an Dänemark scheitern die beiden Grazien. Übrigens, sie machen „nur“ 29 Fehler Neuseeland, Italien und Deutschland haben sie geschafft, um dann eine Runde zu jammern, wie peinlich das Ganze war, soooo peinlich!
Abgesehen von peinlich, werden durch diese Aktion alle Betten gesperrt. Manuela gackert, das war ein Spiel, während die anderen das nicht ganz so witzig finden. „Wo sollen wir denn pennen?“ fragt Natascha, „auf dem Boden?????“
Sie freut sich darauf, draußen unter dem Sternenhimmel zu schlafen, strahlt Manuela, während Jenny befürchtet, dass ihr das in 30 Jahren noch vorgehalten wird. Sie würde sogar Anne helfen, ihr Zimmer zu räumen, sooooo peinlich ist das!!!!
 
Sich öffnen, heißt verletzbar und ehe er verletzbar wird, verletzt er lieber alle anderen, analysieren Katrin, Jenny und Manuela den immer wieder gern diskutierten Klaus.
Sie hat ja vorher schon Big Brother geschaut, aber es ist gar nicht rüber gekommen wie „der“ wirklich ist. Gut, er sorgt für Ordnung, aber auf welche Art und Weise, zieht Anne ihr Fazit über Klaus. Nur schwarz und weiß gibt es für ihn, keinen Mittelweg, sie kann er nicht mehr blenden, das ist vorbei.
 
Katrin und Timo albern mit dem Gartenschlauch herum „Ich frag nach einem Schlauch, weil die Blumen vertrocknet sind, das war das erste und letzte Mal“ motzt Anne.
Während Katrin anschließend duscht, muss doch Timo durch die Glastür beim Auf- und Abgehen öfter mal nach dem Rechten schauen.
 
Draußen ist er es nicht gewohnt gewesen, zu streiten, erzählt Klaus. Er hat nie wirklich gelernt zu streiten, sagt er zu Marc, der wieder einmal betont, er will sich raushalten. Klaus erklärt, er versucht zwar klarzukommen, aber das belastet ihn so, eigentlich kotzt ihn das an, zu streiten. So ist er stolz auf sich,  sich morgens bei Anne entschuldigt zu haben, er lernt jeden Tag etwas dazu, stellt er fest.
Dieses Mal redet er nicht über die Nominierung, nur das:  wenn man sich nicht abstimmt, dann sieht es schlecht aus. Wenn „ihr drei“ dieselbe Person nehmt, dann seid ihr strategisch geschützt, gibt er Marc Strategie-Unterricht.
 
Kristinas Brüste sind „unbetastet“, da war noch kein Mann dran, stellt sie fest und Marc wäre dann gern der erste. Der Weg scheint für ihn das Ziel zu sein, so bringt er abends Kristina eine Rose, worüber Jenny geschockt ist.
 
Ihn hier zu behalten, dass er Gesicht zeigt, das sei die einzige Methode, Klaus zu schlagen, überlegt Timo. Denn, sobald er auf der Liste ist, dann spielt er nicht nur mit uns, sondern auch mit den Leuten draußen, denkt Robert. Und „so blöd es klingt, es sei wohl das Beste, ihn nicht zu nominieren“.
Im Spiel zu provozieren, dass „er“ sich ärgert, das ist eines der neuen Ziele von Timo.
 

Von Astera

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