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Big Brother 10 vom 22.Juni 2010
 
Die offene Nominierung hatte für große Aufregung gesorgt, weil René als Nominierungsgrund für Daniel angegeben hatte, dass dieser die Schicksalsschläge in seiner Familie (während seines Aufenthaltes bei Big Brother waren zwei Tanten und seine Oma gestorben), im Fernsehen verkaufen, eine große Show abziehen und damit das Mitleid der Zuschauer erringen will.
 
Zunächst einmal der Rückblick auf die Stunden vor der Nominierung:
 
Morgens hatte Anne überlegt, in das lila Schlafzimmer zu ziehen und sagte das auch zu Jenny, die angeblich gesagt hatte, dass das für sie in Ordnung wäre, dabei hatte ihr Jenny lediglich Lösungsvorschläge unterbreitet. Anne meint dann „klärt das untereinander“.
So werden Robert und Jenny umziehen, während Jenny dennoch meint, Anne hätte das selbst klären müssen. Natascha verkündet der Rentnerin, dass sie ab morgen umziehen kann, während Anne jetzt aber Wert drauf legt, dass Jenny und Robert ihr das selbst sagen sollen: Beide!
Wo ist das Problem, fragt sich Robert, der bisher völlig außen vor gelassen worden ist. Um des lieben Friedens Willen, sagt Robert, dass er und Jenny bereit sind, das lila Schlafzimmer zu räumen. Anne wird sich der Allgemeinheit beugen sagt sie (?) Sie muss ja nicht zwingend umziehen, sie tut ihnen ja nur einen Gefallen.
 
René, Robert und Daniel hatten sich am Tag zuvor gestritten. „Rede dich immer tiefer rein“ meint René. Daniel sei aggressiv und er hätte wohl ein, zwei, drei Schicksalsschläge zuviel bekommen und das wohl nicht verkraftet. Das sei kein Leid meint er, als Katrin eingreift. Am Tag vorher hatte es schon fast nach körperlichen Auseinandersetzungen ausgesehen.
„Er hat viel Leid erfahren, die Wunden sind noch zu frisch, das darf man nicht tun“ bezog Klaus im Sprechzimmer Stellung.
Unrechtsbewusstsein gibt es bei René nicht und so spricht er Daniel noch einmal an, bei ihm sei Aggressivität zu spüren, eine tickende Zeitbombe, das sei gefährlich!
 
Manuela mischt sich, ebenso Klaus und Timo.
Das ufert in eine allgemeine „Diskussion“ aus, wo kaum jemand sein eigenes Wort verstehen kann René hätte seinen Arsch gerettet bei Katrin, wirft Klaus dann Timo vor. Er würde einen auf „FK“ machen.
Komisch jetzt würden nicht acht, neun Mann auf einen drauf gehen, beanstandet René.
 
Robert muss Daniel erst einmal bewusst machen, was René mit den Schicksalsschlägen gemeint hatte. „Du hältst meine Familie da raus,(…) ich warne Dich mein Freund“, geht dann Daniel zu René. „Du bist gefährlich aggressiv“, wiederholt sich René mehrfach, Klaus schreitet ein und schickt René ins rote Schlafzimmer.
Daniel sagt, wenn noch einer ein Problem mit ihm hätte, soll er das sagen. So sagt Klaus, „ich nominiere dich heute Abend“, woraufhin Daniel zu Klaus meint, dass dieser falsch sei und Oma Anne zu Daniel geht: „Reg dich nicht auf Junge! Das ist es nicht wert“.
 
Ganz, ganz mies, findet auch Jenny das Verhalten von René, der ihrer Meinung nach Sachen sucht, um die Leute fertig zu machen. Er wüsste nicht, was er redet, das darf man gar nicht ernst nehmen. Nichtsdestotrotz hätte das Thema Familie im Haus nichts zu suchen.
 
Klaus hatte Besuch von einem Freund gehabt und Anne hatte ihr Ekel-Match bestritten. Für die drei Schlüssel hatte sie Duschmarken, Alkohol und Handpratzen ausgewählt. „Wir müssen ja auch mal was für die Nichtraucher erspielen“, sagt sie. Das bedeutet eine Woche keine Zigaretten.
 
Es folgte die Nominierung, die mit einem Eklat endete.
 
„Der hat alles kaputt gemacht“ hatte Klaus nach der Ansage von René gesagt, der Daniel selbst nominiert hatte, unter anderem, weil dieser klauen würde.
Die Meisten sind tief schockiert über die Aussagen von René und sein Verhalten wurde auch von Big Brother nicht hingenommen.
 
„René Nominierungsbegründungen waren zutiefst beleidigend, verletzend und pietätlos. Das duldet Big Brother nicht. Als Konsequenz hat René bereits das Haus verlassen.“
Das sorgt für allgemeinen Applaus, Es gibt wohl niemanden, der diesen Auszug bedauert.
 
Klaus ist der Ansicht: „Die Äußerung geht gar nicht, er hat den anderen Äußerungen unter der Gürtellinie unterstellt und das war 10mal unter der Gürtellinie“.
 
So stehen nur noch Daniel und Klaus auf der Liste.
 
Klaus führt Selbstgespräche: Rene, Rene, das war echt zuviel. Was geht denn in dir ab, sag mal? Ich glaube du hast noch nie jemanden verloren…….
Die hätten ihn bestimmt raus gewählt den Daniel, wenn du nicht…..
Bis zu dem Moment von Renés Nominierungsansage hatte sich Klaus noch gefreut, dass Daniel auf der Liste steht, aber jetzt muss er sich von René distanzieren, er hat aber seine Handlungsweise hinter anderen herzulaufen und zu streiten, nie für gut befunden.
Er selbst hatte gestritten, um die wahren Gesichter der anderen zu zeigen.
 
Marc hat sich nachdenklich zurückgezogen und es wird spekuliert, ob das wegen der Nominierung ist. „Er hat einfach mitgemacht“, denkt Timo und Robert drückt Daniel für Montag die Daumen.
 
„Die Jenny kriegt sich nicht ein, die spricht kein Wort mit mir“, sagt Anne zu Katrin. „Jeder muss sich hier zusammen reißen.“
„Sie ist nicht so, wie sie sich gibt und diese Diskrepanz hält sie nicht aus,(…) sie kämpft ganz verbissen um den Sieg!“ Sie würde so manchen Seitenblick von Jenny bemerken und sieht Neid. Katrin wirft ein, dass Jenny sagt, sie hätte Heimweh. „Das ist kein Heimweh, das ist vorgeschoben.“

Von Astera

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