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Das Supertalent

Das SupertalentDas Supertalent vom 10.12.2011 – Das Halbfinale – die ersten sechs Acts

Zwölf Live-Acts haben es in das zweite Halbfinale geschafft, fünf von ihnen werden ins Finale einziehen. Vier werden vom Publikum durch das Telefonvoting bestimmt, einen sucht die Jury aus.
Die Kandidaten aus dem ersten Halbfinale sind: Dergin Tokmak (37),Ricky Kam (5), Julian Pecher (20), Sven Müller (34) und Desire Capaldo (26).

Mark Ashley ist einer der größten Fans von Poptitan Dieter Bohlen, er liebt Modern Talking. Für ihn ist es das Größte, Dieter Bohlen kennengelernt haben zu dürfen. Für ihn selbst ist es schwer vorstellbar, dass er selbst von irgendjemand geliebt werden kann.
„You´re my heart, you´re my soul“, damit hat er das Publikum voll auf seiner Seite. Für Mark war es das Größte, dass er vor „seinem“ Dieter stehen durfte. Und die Jury?
Motsi Mabuse: Mark würde die Menschen begeistern, das hat er super gemacht.
Sylvie van der Vaart: Sie mochte Mark schon beim Casting, er sei ein spezieller Typ, der den 80er Sound drauf hat und die Leute begeistern kann.
Dieter Bohlen: Er freut sich, dass es einen Menschen gibt, der ihn mehr mag, als das Finanzamt, sagt er. Und verrät ein Geheimnis: Wenn Thomas Anders gesungen hätte, wäre das Band schneller gedreht worden, damit es sich höher anhört. Und: Mark würde besser singen als Thomas Anders und mit dieser Spitzenleitung würde er ins Finale gehören!! Mark bricht in Tränen aus und meint, genau jetzt könnte er sterben vor Glück.

Sebastian Stamm zeigt Akrobatik am „Chinesischen Mast“, durch seine Körpergröße von nur 1,60 m hatte er zeitweise Probleme, mittlerweile fühlt er sich damit „sauwohl“, meint er.
Teilweise stockt einem der Atem und man weiß gar nicht, wie Sebastian das macht.
Motsie Mabuse: Das erste Mal fand sie Sebastians Auftritt sehr gut, heute aber sensationell. Sie ist begeistert.
Sylvie van der Vaart: Auch sie ist begeistert, schon seit dem ersten Casting von Sebastian.
Dieter Bohlen: Sebastian würde zeigen, wie ernst er das nimmt, das war eine Superleistung.

Marlene Wenzig ist 13 Jahre alt und leidet an Mukoviszidose. Ihr Vater erzählt, dass die Ärzte ihr nur eine Lebenserwartung von 8 Jahren gegeben hatten. Beim letzten Mal hatte Dieter Bohlen Süßes „gefordert“, denn der Vater von Marlene ist Weingummihändler. Marlene erfüllt ihm heute diesen Wunsch, aber erst nach dem Jury-Urteil und es gibt Süßigkeiten für alle drei Juroren.
Sie wagt sich an einen Amy Winehouse Song und kommt mit ihrer eigenen Band.
Motsi Mabuse: Marlene hat die Bühne gerockt, es sah aus, als ob sie das jeden Tag machen würde.
Sylvie van der Vaart: Sie ist begeistert und noch ein größerer Fan von Marlene geworden, ihr Outfit ist toll und sie hat großen Respekt vor ihr.
Dieter Bohlen: Marlene sei ein singender Sonnenschein mit einer besonderen Ausstrahlung, mit ihren 13 Jahren sei sie ein Höchsttalent.

Lukas Mattioli (13) ist früher öfter beleidigt worden unter anderem auch damit, dass er nicht singen könne. Heute steht er im Halbfinale und hat eine Doppelseite in einer großen Jugendzeitschrift. Dieter Bohlen hatte seine Stimme als grandios bezeichnet, Lukas hatte Angst vor dem heutigen Halbfinale.
Motsi Mabuse: Der Titel war ihrer Meinung nach sehr schwierig.
Sylvie van der Vaart: Es würde kein perfekter Auftritt erwartet, sondern, dass das Herz berührt wird und das hat Lukas geschafft, sagt sie.
Dieter Bohlen: Er würde den Leuten, die ihn dizzen sagen, dass er von 42.000 Bewerbern unter den letzten 24 Kandidaten war. Das sollen sie erst einmal nachmachen. Ihm selbst sei es ähnlich gegangen und heute wüsste er gar nicht mehr, wohin mit den Platinscheiben. Lukas sei ein Talent und das soll er sich nicht ausreden lassen.

Sos und Viktoria begeistern mit „Quick Change“. Sie sind verheiratet und haben zwei Kinder und sind eine normale Familie, denkt Vater Sos. Das Einzige was sie vielleicht ein wenig unterscheidet, sei die Zauberei und beim Casting hatten sie Kostümwechsel im Sekundentakt gezeigt. Quick Change eben, eine besondere Art von Zauberei, wird erklärt. Wenn er weiterkommt, hatte Sos beim letzten Mal gesagt, wird er das Sylvie van der Vaart auch zeigen. Ganz zum Schluss des Auftritts geht diese dann auf die Bühne wechselt einmal ihr Outfit.
Motsi Mabuse: Beim letzten Mal war sie nicht so sehr begeistert gewesen, weil sie eine derartige Show schon oft gesehen hatte. Wie auch immer, die heutige Show war gut.
Sylvie van der Vaart: Sie findet das Weltklasse, heute gab es noch einmal eine Steigerung, das sei Las-Vegas-würdig.
Dieter Bohlen: Er liebt diesen Act. Zumal wenn man(n) erleben darf, wie schnell das Umziehen gehen kann. „War alles super!“

Jörg Perreten erzählt, dass er keine staatliche Hilfe in Anspruch nimmt, auf der Straße lebt und manchmal schnorrt. Als Kind wurde er von seiner Mutter getrennt, hat mit seinen 20 Jahren schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Jörg spielt ein Lied aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“.
Motsi Mabuse: Nicht der perfekte Moment wird gesucht, sondern Momente die berühren, denkt sie. Selten sei es bei einem Auftritt so leise gewesen, eine tolle Leistung.
Sylvie van der Vaart: Jörg soll ihr versprechen, so zu bleiben wie er ist. Er würde die Leute für sich einnehmen und begeistern.
Dieter Bohlen: Er weiß, dass Jörg fleißig ist und den Song schon wochenlang geübt hat. Er wüßte aber auch, dass Jörg einen Hang zur Selbstzerstörung und Kriminalität hat, er soll nicht so bleiben wie er ist, sondern was aus seinem Leben machen. Sich der Musik widmen und den Menschen Freude geben.

Zwischenfazit von Dieter Bohlen: Wenn er ehrlich ist, meint er, haben ihn die Auftritte von Mark Ashley und Jörg Perreten am meisten berührt.

Von Astera

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