Das Supertalent 2013: So lief das erste Halbfinale

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Das Supertalent Halbfinale vom 30.11.2013

Schon wieder ist die Zeit der Castings vorbei und wir sind im ersten Halbfinale von „Das Supertalent“, 20 Kandidaten, Kandidatinnen und Gruppen haben es bis hierhin geschafft. Heute werden wir  10 Performances sehen, 5 von ihnen werden es ins Finale schaffen. Vier Acts davon bestimmen die Zuschauer und einen die Juroren. Zuerst einmal ein Lob vom Poptitan, und zwar für die tollste Jury, die er jemals hatte, wie er sagt.
Angerufen für die Kandidaten kann fast ab Beginn der Show.

Den ersten Auftritt heute bestreitet die vierjährige Vanessa Eich. Sie ist aber wegen der Uhrzeit nicht persönlich auf der Bühne, sondern der Auftritt wurde am Nachmittag aufgezeichnet. „Simsablim“ ist der Zauberspruch der kleinen Zauberin mit dem Künstlernamen „Wau-Wau“, die völlig furchtlos bei ihrem ersten Auftritt gewesen ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ihr Papa hauptberuflicher Zauberkünstler ist, Vanessa hat mit noch nicht einmal drei Jahren ihren ersten Zaubertrick vorgeführt. Für ihr erstes Kunststück benötigt sie einen Ring, den ihr Lena Gercke gern zur Verfügung stellt. Dieser kommt in eine kleine Truhe, wird geschüttelt und verwandelt sich darin in  ein 10Cent Stück. Damit muss Lena einen Kaugummiautomaten in Gang setzen und „Simsablim“ erscheint der Ring.  In ein vermeintlich leeres Puppenhaus wird der Weihnachtsmann gehext, wobei der Zauberstab der Kleinen immer länger wird. Und noch einmal „Simsablim“ und die Mama entsteigt dem Puppenhaus.
Vanessa hat für jeden der Juroren ein selbst gemaltes Bild mitgebracht, die von Daniel Hartwich überreicht werden dürfen.
Bruce Darnell lobt die kleine Zauberin, sie hat das wieder ganz toll gemacht und alle würden sie lieben.
Guido Maria Kretschmer meint, dass es so schön ist, dass das Mädchen wieder da ist, zumal sie sich gesteigert hat.
Lena Gercke strahlt, auch von ihr gibt es viel Lob.
Dieter Bohlen bedankt sich erst einmal für das Bild. Er findet, dass die Kleine fantastisch malen kann für ihr Alter, heute hat sich gegenüber dem Casting gesteigert.

Christian Jährig war erst zu Beginn der heutigen Show ins Halbfinale gekommen, denn er ist etwas, was beim Supertalent gesucht wird, hatte der Poptitan festgestellt. Nämlich außergewöhnlich. Denn in seinem männlichen Körper lebt eine weibliche Stimme. Er singt heute „Wie wird ich das Gefühl nur los?“ (Andrea Berg), strahlt und macht Stimmung im Saal.
Bruce Darnell freut sich, dass Christian im Halbfinale dabei ist. Er sei ein außergewöhnlicher Typ mit einer außergewöhnlichen Stimme und hat das sehr gut gemacht. Zur Belohnung möchte er den Kandidaten in den Arm nehmen. Der freut sich und strahlt noch mehr „Au ja bitte!“
Guido Maria Kretschmer denkt, bei Christian hätte man das Gefühl dass er noch nie etwas anderes gemacht hat und wünscht ihm eine große Karriere.
Lena Gercke betont, dass Christian das „Ding bombenmäßig verkauft“ hat, auch wenn es nicht ihr Musikgeschmack  ist.
Dieter Bohlen erklärt, dass genau das seine Musik ist und Christian das sensationell gemacht hat. Er geht sogar so weit, dass er denkt, dass Christian eine große Karriere im Schlagergeschäft machen kann.

„Mejeh Black“, das sind drei Geschwister, sie sind Tänzer und hatten im Casting erzählt, dass sie ihr Talent von ihrer Mama geerbt haben, die 2007 verstorben ist. Im Publikum saß zu dem Zeitpunkt ihr stolzer Papa, der sie danach anspornte weiterzumachen, zu trainieren. Drei Wochen später wurde er operiert und nur eine Woche danach starb er. „Missing you“ ist ein Song aus ihrem Medley, damit gedenken die Tänzer ihrer Eltern und hoffen, dass diese ihnen heute „von oben“ zusehen können.
Bruce Darnell kämpft mit seinen Emotionen, mit seinen Tränen. Er findet es großartig, nach so einem Schicksal eine solch tolle Leistung zu bringen. Er muss sie alle in den Arm nehmen, heute ist eine Show mit viel Liebe, erklärt er.
Guido Maria Kretschmer ist ebenfalls sehr berührt. Die drei sind etwas ganz Besonderes, denkt er und er weiß, dass sie das weiter leben werden, was ihre Eltern nicht mehr durften.
Lena Gercke fand den Auftritt wirklich Wahnsinn, am liebsten hätte sie mitgetanzt. Sie fühlte sich unterhalten und hatte viel Spaß.
Dieter Bohlen spricht zuerst sein Beileid aus, erklärt, dass Mama und Papa in ihnen weiterleben. Er selbst sei Vater von „etlichen“ Kindern und ihm gefällt der Gedanke, dass man in seinen Kindern weiterlebt. Die Leistung heute war prima und er findet außerdem, dass Bruce die drei kollektiv adoptieren könnte. „Das würde ich machen“ erklärt dieser.

Guido Maria Kretschmer hatte die 13jährige Sophie Schwerthöfer mit seinem Goldenen Buzzer direkt ins Finale befördert. Das Mädchen möchte – wenn alles gut geht – später einmal Opernsängerin werden. Ein guter Vorsatz von ihr heute ist, dass sie nicht so aufgeregt sein will, denn dann würde ihre Stimme ein bisschen „schlapp machen“.
Bruce Darnell sagt, er findet das was sie tut, großartig. Er hofft, dass sie heute weiterkommt.
Guido Maria Kretschmer ist mehr als angetan, Sophie sei sein Goldmädchen und würde auf eine große Bühne gehören. Ihm sei bestätigt worden, dass Sophie eine großartige Stimme hat und er hat ein Angebot von einem Opernhaus für sie im Gepäck.
Lena Gercke findet, dass die 13jährige schon sehr perfekt wirken würde, auch wenn sie fast noch ein Kind sei, würde sie wie ein Star wirken.
Dieter Bohlen findet, dass die Optik von Sophie heute mehr nach Miley Cyrus aussehen würde, aber warum soll man Oper nicht in Hotpants singen? Sie hätte aber keine Beurteilung heute verdient, sondern nur Lob.

„La Vision“ hatten bei den Castings beim Betreten der Bühne zuerst optisch für Erstaunen und Bewunderung gesorgt und dann mit ihrer akrobatischen Nummer mehr als nur beeindruckt. Nicht nur heute ist es das Ziel des ungarischen Paares, Menschen mit ihrer Partner- und Luftakrobatik zu verzaubern. Ein beeindruckendes Bühnenbild und dementsprechende Musik tragen dazu bei, dass man sich in eine andere Welt entführt fühlt.
Bruce Darnell beginnt: „Whow, whow, whow“. (Dieter Bohlen grinst, wenn Bruce so weitermachen würde, müsste er bald Hundesteuer zahlen.) Bruce denkt, das ist Kunst auf einem ganz hohen Niveau und fordert zum Anrufen auf.
Guido Maria Kretschmer nennt das Paar „Wunderwerk Mensch“ und ihren Auftritt eine „Ode an das Leben“. Sie sollten als Intro bei jeder Olympiade auftreten.
Lena Gercke hat keine Worte, sie will das wiedersehen.
Dieter Bohlen musste (er weiß selbst nicht warum)  an Weihnachtsgebäck denken und hat an Gebäck gedacht, er führt das auf Unterzuckerung zurück. Aber: „Das war wunderschön

Ihr Traum ist es, Sängerin zu werden: Vivianna Grisafi. Für die 15jährige hatte Dieter Bohlen den Goldenen Buzzer gedrückt, denn diese Show sei für Talente wie sie gedacht. Für das Mädchen ist das alles wie ein Traum und sie ist überglücklich. Vor allem findet sie es schön, wie viel Menschen sich mit ihr freuen und ihr die Damen drücken.

Bruce Darnell sieht eine Steigerung vom Casting bis heute, wenn er entscheiden könnte, wäre sie weiter.
Guido Maria Kretschmer erklärt, sei wie ein Engel, der vom Himmel gefallen ist. Sie hat es verdient, weiter zu kommen.
Lena Gercke findet die Stimme total erwachsen, sieht in Vivianna eine kleine Miley Cirus.
Dieter Bohlen erklärt, wenn einer ein Supertalent sei, dann sie. Vivianna gehört ins Finale, denkt er.

Völlig unfassbar war es für Thomas Krüger gewesen, als nach seinem Auftritt mit seinem Freund (?) in den Castings für „Das Supertalent“ aufgefordert worden war, allein sein Können als Klavierspieler zu zeigen. Auch für ihn hatte es den „Goldenen Buzzer“ gegeben und er empfindet es eine große Ehre, heute im Halbfinale dabei sein zu dürfen. Er spielt  „Als ich fortging“ (Karussell), in dem Lied heißt es „nichts ist unendlich, sieh das doch ein“. Sein Spiel scheint auf jeden Fall für einige Zuschauer viel zu schnell zu enden.
Bruce Darnell gesteht, dass er beim Casting nicht „so heiß auf die Nummer“ war, für ihn persönlich ist es heute auch nicht der „Whow-Effekt“ gewesen.
Guido Maria Kretschmer meint, diese ganz leise Musik hat die Leute erreicht und bedankt sich.
Lena Gercke will wissen, ob Thomas mittlerweile einen eigenen Flügel hätte. Hat er nicht. Da müsste man etwas machen, findet sie. Heute war das zwar sehr schön gespielt, aber ihr hat die Dramatik gefehlt.
Dieter Bohlen beanstandet, dass Thomas keinen eigenen Stil hätte und kein besonderes Gefühl. Aus dem Titel des Liedes könnte heute in der Show Realität werden.

Fünf junge Männer aus der Schweiz sind „Stickstoff“, eine Gruppe von Trommlern, die nicht nur mit ihrem Sound, sondern auch mit Lichteffekten begeistern. Denn sie trommeln im Dunkeln und man sieht nur die beleuchteten Schlagstöcke. So war es im Casting. Heute haben sie LED-Sticks dabei. Im ersten Teil der Performance tragen sie rot beleuchtete Masken, man sieht außerdem nur die Trommelstöcke, im zweiten Teil wird es bunt. Farbenfrohe Beleuchtung und es gibt viel Licht und viel Rhythmus.
Bruce Darnell: „Whow“ – das ruft Gelächter im Publikum hervor. „Nein aber ohne Scheiße, diese Nummer ist sooo super……“ Er möchte tanzen und will dafür eine Zugabe, die bekommt er.
Guido Maria Kretschmer fand es crossover, toll.
Lena Gercke fühlte sich leicht an Blueman-Group erinnert, fand den Auftritt aber toll.
Dieter Bohlen wüsste gern den Ursprung des Namens. Stickstoff? Das sei geruch- und geschmacklos. Die Jungs dagegen waren super und gehören in diese Show.

Torsten Ritter hat seine „Devil Sticks“ dabei, der junge Mann möchte beweisen, dass man auch mit einer geistigen Behinderung etwas kann. An ihn hätte keiner geglaubt, und er konnte es nicht glauben, dass er in den Castings weiter gekommen ist. Der Stern aus „Das Supertalent“ ist ihm heilig, kaum jemand darf ihn anfassen. Er freut sich auf seinen Auftritt und möchte beweisen, dass er noch besser geworden ist, denn heute spielt er wortwörtlich auch mit dem Feuer. Nach seinem Auftritt möchte Torsten zuerst die Autogramme der Juroren auf seinem Stern haben und holt sich ein paar Umarmungen ab. Erst dann geht es zur Bewertung:
Bruce Darnell denkt, Torsten ist ein cooler Typ und hat das perfekt gemacht.
Guido Maria Kretschmer lobt, Torsten hat heute eine neue Show gezeigt.
Lena Gercke meint, der Auftritt war sehr toll. Der eine oder andere Fehler würde gar nichts machen.
Dieter Bohlen glaubt, dass es Momente gäbe, wo ein Juror subjektiv vom Herzen her seine Meinung abgeben dürfe. Vom Herzen her hätte Torsten es seiner Meinung nach verdient, das Supertalent zu werden. Wenn dieser Fall eintreten würde,  würde er persönlich das als Zeichen sehen und er schließlich zaubert er Karten für ein Fußballspiel für Torsten hervor. Beim Casting hatte dieser nämlich erzählt, dass er zwei große Wünsche hätte. Einen Stern bei „Das Supertalent“ bekommen und einmal ein Spiel von Bayern München sehen zu dürfen.

„Die sind sehr, sehr wahnsinnig“, so kündet Daniel Hartwich den Außenauftritt von Kai & Gerhard  mit ihrer Motocross-Show an. Beide hatten schon etliche Verletzungen, lieben aber ihren Sport und haben viel Freude daran. Und sie warnen „Liebe Kinder, da gehört viel Training dazu!“ Meterhoch fliegen sie über Rampen mit ihren Maschinen durch die Luft, vollbringen tollkühne Kunststücke, arbeiten mit Pyro-Effekten. Fast allen stockt der Atem, als sie beim letzten Sprung zu zweit auf einem Motorrad auf die Rampe zudonnern, um sich dann in der Luft zu drehen und zum Glück wieder heil zu landen.
Bruce Darnell möchte nur sagen „Wahnsinn, Wahnssinn, Wahnsinn, aber guter Wahnsinn
Guido Maria Kretschmer sieht diese Leistung als sehr mutig an. „Respekt!“
Lena Gercke würde für kein Geld der Welt bei dieser Nummer mitmachen.
Dieter Bohlen hat sich durchaus Sorgen gemacht, war dennoch begeistert. „Es hat gestunken, war richtig toll!“

Nur noch kurze Zeit, dann wird die Entscheidung fallen……

 

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