Das Supertalent 2013: Standing Ovations für Torsten Ritter

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Die zweite Castingshow dieser Staffel gibt es dieses Mal schon am Freitag statt auf dem üblichen Sendeplatz am Sonnabend und sie hält wieder einige Überraschungen bereit. Über das Weiterkommen der Kandidaten bestimmt die Jury, bestehend aus Bruce Darnell, Lena Gehrke, Guido M. Kretschmar und natürlich Dieter Bohlen.

Die „Fantastic Five“ wollen in ihrem Auftritt zeigen, wie man das Virtuelle mit dem Menschen verbinden kann. Zwei Frauen und zwei Männer, ganz in weiß gekleidet wollen überraschen – auch damit was oder wer das fünfte Element bei ihnen ist. Und sie begeistern mit ihrer völlig neuen Show, sie agieren mit virtuellen Elementen, der Hintergrund mit vielen Grafikelementen scheint lebendig zu sein.
Bruce Darnell: Solch eine Performance hat er schon ein paar Mal gesehen, aber nicht ganz so gut. Aber – ist das ein Supertalent? fragt er.
Guido M. Kretschmer hat es gut gefallen, für ihn eine schöne Verbindung aus dem virtuellen Bereich mit Menschen.
Lena Gehrke – für sie war das etwas ganz Neues, es war etwas, was spannend und unterhaltsam war, eine große Art von Kunst für sie und sie betätigt den Goldenen Buzzer für die Kandidaten, die damit automatisch im Halbfinale sind.

Aus Las Vegas ist Kevin James  angereist, er will einen Zauber-Act zeigen und hat zu diesem Zweck eine Kettensäge mitgebracht, mit der er einen Mann anscheinend in der Mitte zerteilt. Auf einem Tisch scheint dieser dann zu sitzen…..aber nur dessen Oberkörper. Dieser halbe Mensch wird von Tisch zu Tisch gehoben, durch die Gegend gefahren. Dieter Bohlen geht auf die Bühne und stellt fest: Der Mensch ist lebendig. Wenig später setzt K. James den „Patienten“ wieder zusammen und dieser rennt von dannen. Mit Lena Gehrke als Assistentin verblüfft der Zauberer mit weiteren Zaubertricks und das Publikum ist begeistert.
Bruce Darnell:  Meistens sei er sehr skeptisch, aber dieser Auftritt war für ihn unbeschreiblich und fantastisch.
Guido M. Kretschmar: Besonders der zweite Teil war für ihn poetisch und magisch.
Lena Gehrke beginnt, dass es ein Fehler war, sie auf die Bühne zu holen. Denn sie hätte bereits genau die gleiche Nummer bei David Copperfield gesehen und war für genau die gleiche Nummer neben diesem auf der Bühne.  Allerdings –bei Kevin hat sie den Trick durschaut. Deshalb ein Nein von ihr.
Dieter Bohlen: Ihm hat der Auftritt Freude gemacht und er würde den Zauberer gern noch viel öfter sehen!
Mit den 3 Ja der männlichen Juroren kommt Kevin weiter.

Eiko und Denny hatten schon einmal einen Auftritt – auf einem Schützenfest. Weil sie den Text vergessen hatten, gab es Buhrufe, plaudert einer von ihnen und der andere ist entsetzt: So etwas erzählt man doch nicht! Beide sind ausbildungsplatzsuchend, sie haben sich am Lagerfeuer kennengelernt und seitdem sind sie beste Freunde. Mehr aber nicht, erklären sie auf Nachfrage von Dieter Bohlen. Und der überlegt „Sieht ein wenig aus wie Modern Talking 2013“.  Beide singen und einer spielt Gitarre, den Menschen im Saal gefällt der Auftritt. Sie klatschen mit.
Bruce Darnell möchte gern etwas anderes von dem Duo hören. Kein Problem für die Jungs. Ihm hat das gut gefallen, wenn auch beide nicht DIE Megasänger für ihn sind.
Guido M. Kretschmar fand sie „nett“, sie seien nette Jungs aber er glaubt mit der Nummer könnten sie die ganzen Mädchen flachlegen.
Lena Gehrke: Dass die Jungs Mädchenherzen brechen können, sei sicher. Sie seien nicht die weltbesten Sänger, aber ein starkes Duo.
Dieter Bohlen meint, es sei ganz einfach und er erklärt „Ihr habt alles falsch gemacht!!!“ Aber dafür gäbe es Musikproduzenten, die „kleinen Pupsern“ sagen würden, wie man es machen muss.  Der eine sähe besser aus und würde schlechter singen, bei dem anderen sei es genau umgekehrt, findet der Poptitan. Es glaubt, dass die Mädchen auf Denny total abfahren werden und heutzutage würde es nicht nur um die Stimmen gehen. „Ihr seid ungeschliffene Rohdimaten“, sagt er und fügt hinzu, er würde glauben, dass man aus ihnen mit ein „paar Hangriffen was machen“ könnte. Zu den Jungs würden seiner Meinung nach auch die Plattenfirmen „Ja“ sagen.
Von Guido M. Kretzschmar ein Nein, die drei anderen Juroren votieren mit Ja.

Markus Zenz kündigt an, dass er eine Weltsensation präsentieren wird und zwar wird er ein Glas mit seiner  Stimme zum Zerspringen bringen. Er will ein Glas zersingen, so präsentiert er seinen Act der Jury, was Bruce auf Anhieb nicht wirklich versteht. Der Student der Mathematik und Physik kommt mit einem Assistenten auf die Bühne. Dieser hat eine Gitarre dabei, er ist aber nur die Halterung, erklärt er und die Gitarre ist für den Fall dabei, dass Markus vielleicht noch singen soll………
Der Kandidat singt das Glas an, mit Fis sollte das klappen, erklärt er und probiert und probiert und probiert. „Fis“ das erinnert Dieter Bohlen an „Cherry Cherry Lady“ und nun versucht er es auch. Aber das Glas hält stand (bei den Proben hatte der Versuch geklappt). „Zwei Stunden später und das Glas ist immer noch nicht kaputt“, fasst Bruce Darnell zusammen. Das gibt einen vierfachen Nein-Buzzer und ein vierfaches Nein der Juroren.

Jorges Perez Talent ist Percussion, er kommt aus Madrid und er trommelt. Logisch, dass er trommelt, denkt man. Allerdings sind seine Klangkörper unter überwiegend weibliche Popos. Ohne dass er einen Ton gehört hat, buzzert Dieter Bohlen mit Ja. Lena  und Guido entscheiden sich im Lauf der Nummer für den roten Nein-Buzzer. Eine Tanzeinlage der betrommelten Mädels beendet den Auftritt.
Bruce Darnell : „Man kann sagen, das war etwas anderes!“
Guido M. Kretschmar fand es nicht sehr toll, das hat ihm nichts gegeben.
Lena Gehrke sagt, es war sehr, sehr speziell.
Dieter Bohlen denkt, das war originell aber nicht jedermanns Sache. Als Musiker allerdings sei Jorge gut. So endet das Supertalent mit viermal Nein hier für Jorge.

Der 22 jährige Torsten Ritter aus Erfurt erzählt, dass er geistig und sprachlich behindert ist und mit seinem Auftritt mit den „Devil Sticks“ speziell für geistig Behinderte kämpfen will. Denn „Wir sind auch nur Menschen!“.  Er ist extrem aufgeregt, bevor er auf die Bühne geht.  Seinen Auftritt absolviert er mit Bravour und bekommt Stand Ovations vom ganzen Saal und der Jury. Traurig registriert er, dass in dem Moment nur zwei grüne Buzzer aufleuchten.
Bruce Darnell findet, dass Torsten das ganz toll gemacht hat, von ihm ein Ja.
Guido M. Kretschmar lobt und sieht in dem jungen Mann ein Supertalent.
Lena Gehrke sagt, der Kandidat ist sehr sportlich und hat eine gute Leistung gezeigt.
Dieter Bohlen bemerkt, dass Torsten viel Ehrgeiz mitbringt und sehr hart trainiert hat.
Und so gibt es viermal Ja für Torsten Ritter, der das noch gar nicht glauben kann. „Ich habe einen positiven Schock“ strahlt er später.

Michael, Jamie und Stephanie sind Geschwister und tanzen seit 2009 gemeinsam. Als die drei auf die Bühne kommen, hört man sofort von Bruce Darnell „Bitte habt Talent!“ Jamie studiert Tanz und der 16jährige Michael erzählt, dass er das Tanzen über das Internet lernt. Stephanie denkt, sie haben das Talent zum Tanzen von ihrer Mama, die 2007 verstorben ist. Ihre Performance ist sehr unterhaltsam,sehr vielseitig und sehr lebendig, was das Publikum mit Begeisterung honoriert.
Bruce Darnell: Es war nicht schlecht, es war gut……aber bei Hip Hop müsste noch mehr kommen, er sei Experte. Wiedersehen möchte er sie aber schon.
Guido M. Kretzschmar ist geflashed, die Geschwister hätten den „African Groove“.
Lena Gehrke ist ebenfalls begeistert, aber das Outift der drei könnte ihrer Meinung nach cooler sein.
Dieter Bohlen findet, die Musikauswahl war Hammer, die Choreo war für ihn völlig neu und er fand es „megageil“.
Natürlich vier Ja.

„Bling Bling Selim“ waren bereits im vergangenen Jahr bei „Das Supertalent“ und kamen 2012 nicht weiter. Dieses Jahr wollen sie es allen zeigen und Dieter Bohlen beweisen, was sie können. Letztes Jahr war es „nicht so richtig gut“ erinnert sich der Poptitan, aber dieses Mal haben sie einen neuen dritten Mann am Start. „Das sind wir“ ist ihr Titel.  „Wir sind die Kings“ hört man unter anderem und „Yes we can!“. Man hört aber auch Buh-Rufe aus dem Publikum und dreimal den Buzzer. Da verlässt einer des Gespanns die Bühne. Sie machen weiter, bis Dieter Bohlen die Hand von Lena nimmt und diese auf ihren Buzzer befördert.
Dieter Bohlen ist sicher, er hätte den richtigen Künstlernamen für die beiden verblieben Bandmitglieder. Nämlich „Dick und Doof“, was  besonders den einen der Künstler auf die Palme bringt und man glaubt das eine oder andere nicht so nette Wort zu hören, die Situation scheint zu eskalieren. Und Rapper Rudi fordert von Dieter Bohlen, dass er – wenn er selbst Respekt haben will – auch anderen Respekt entgegenbringen muss!
Hinter der Bühne ist Rudi immer noch empört, dass Dieter Bohlen ihn dick genannt hat. Und seinen Kollegen doof. Obwohl – sein Kollege sei schon ein wenig doof. Aber er!? Er ist normalgewichtig und macht Bodybuilding. Und außerdem sei es nicht richtig, dass Dieter Bohlen an den Knöpfen von Lena gespielt hätte. Der abtrünnige Dritte steht auch wieder bei ihnen und in Zusammenarbeit mit Marco Schreyl dürfen sie Grüße an ihre Lieben senden.

Josef (Sepp) Demmler und sein Freund Oli kommen mit einem Piloten zu „Das Supertalent“. Also wird bei dem Outdoor-Auftritt geflogen. Das Ziel ist es, aus einem kleinen Flugzeug zu springen und mitten auf dem Jurytisch zu landen. Beide haben über 10.000 Sprünge hinter sich und das Unglaubliche gelingt: Sepp platziert sich nach seinem Sprung aus luftiger Höhe genau auf dem Tisch vor den Juroren und sein Fallschirm breitet sich über alle. Die Juroren waren davon ausgegangen, dass er auf einem Stern auf dem Boden vor ihnen landen wird.
Bruce Darnell fand es gefährlich und hätte sich gewünscht, dass der Kandidat auf dem Stern landet. Aber:  „Sie haben überlebt – toll!“
Guido M Kretzschmar ist froh, dass er überlegt hat „Bravo, ich hätte den Mut nicht.“
Lena Gehrke ist beeindruckt. Sie würde für kein Geld der Welt in solch ein Flugzeug steigen und mit dem Fallschirm abspringen.

 

 

 

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