Das Supertalent 2014: Marcel Kaupp sorgt für Gänsehaut pur

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Die erste Castingshow von „Das Supertalent 2014“:

Les Vitaminés“, das sind zwei  junge Männer aus Quebec, die eine Mischung aus Zirkus und Comedy ankündigen. Als Hilfsmittel haben Vincent Dubé und Sébastian Tardif  zwei große goldene Pilates-Bälle dabei. „Balls“ oder „Eggs“, da waren sich die Juroren nicht einig. Einig scheinen sich aber alle vier zu sein, dass die Darbietung witzig war, das Publikum steht auf klatscht.
Bruce Darnell:  Great Number, sehr, sehr lustig. “I Love it!“
Guido Maria Kretschmer: Er fand die Nummer amüsant.
Lena Gercke: Sie bezeichnet den Auftritt als „entertaining“.
Dieter Bohlen. Seiner Meinung nach war der Act „besonders funny“
Viermal Ja
Bruce Darnell möchte die Nummer mit den Bällen auch einmal probieren und Dieter Bohlen zieht  mit. Irgendwann stehen beide im Tutu da und besprechen ihren Auftritt, bis schließlich Bruce in die Arme von Dieter springt.

Die „D und D-Kids“, das sind zwei  10 und  11 Jahre alte Mädchen und ein sechsjähriger Junge, Geschwister die Hiphop tanzen wollen –  Dounya,  Demia und Zaki stehen zum ersten Mal auf einer großen Bühne.
Bruce Darnell: Fand den Auftritt sehr, sehr gut, für ihn hat alles gestimmt.
Guido Maria Kretschmer: Er lobt den coolen Style der Kids und wie harmonisch und rhythmisch ihr Auftritt war.
Lena Gercke: Man würde sehen, dass Tanzen die Leidenschaft der drei ist.
Dieter Bohlen: Der „kleine Stöpsel“ hatte eine Mega-Ausstrahlung, die Mädels auch – keine Kritik von ihm.
Viermal Ja

Als nächstes die Band „King-Pin“ (Sängerin Carolin Katelaer, Gitarrist Mark und Schlagzeuger Maik) aus Emmerich, „wir haben uns vor acht Jahren kennen- und lieben gelernt“. Dieter Bohlen möchte wissen, wenn die drei seit acht Jahren zusammen Musik machen, warum das noch nichts gebracht hat?! Heute Abend treten sie mit „I see fire“ (Ed Sheeran) auf.  Die Stimme der jungen Frau zieht viele Menschen in ihren Bann, was durch mehrmaligen Zwischenapplaus und kräftigen Beifall nach dem Auftritt kundgetan wird.
Bruce Darnell: Ihm hat das sehr gut gefallen und er lobt, wie sehr die Band das Publikum mitgenommen hat.
Guido Maria Kretschmer: Die drei sind „Gernhabmenschen“, die Stimme von Caro ist schön warm und sie gehören in die Show.
Lena Gercke:  Sie ist total begeistert und superfroh, dass die Künstler gekommen sind.
Dieter Bohlen: „Du singst wirklich gut finde ich!“ beginnt er, würde aber gern etwas auf deutsch von ihr hören.
Viermal Ja

Lampenfieber hat sie keines und schiefe Töne gibt es nicht – nur eine andere Interpretation, erklärt Sängerin Bettina Zuwach ihren Mitstreitern. Sie hatte schon viele Auftritte, aber auf so einer Bühne wie bei „Das Supertalent“ war sie noch nie, freut sich die Österreicherin. Sie singt „Atemlos“, das heißt sie versucht es zumindest, denn nach wenigen Zeilen des Songs wird sie durch vier rote Buzzer gestoppt.
Bruce Darnell: „Ich bin froh dass das vorbei ist!“ Er hätte Bettina lieb, aber dieses Lied kann er nur von Helene Fischer hören.
Guido Maria Kretschmer: Bettina sei so lebendig und so wild und sicher für vieles im Leben gut geeignet, aber………er glaubt das Singen ist bei ihr nicht das „Allerdollste“.
Lena Gercke: Die Kandidatin ist eine absolute Powerfrau, sollte sich aber eher auf etwas anderes als auf das Singen konzentrieren.
Dieter Bohlen: Hobbymäßig war das, nicht mehr.
Viermal Nein

Atai Omurzakov & Team, das sind vier Tänzer, die heute Robotdance zeigen. „Oh mein Gott“ ist während des Auftritts von Bruce Darnell zu hören, „Whow“ von Dieter Bohlen. Zum Schluss gibt es Standing Ovations vom Publikum und Zugabe-Rufe.
Bruce Darnell: Er ist sichtlich beeindruckt. Er kann nicht mehr reden, so emotional wird er wieder einmal.
„Komm wir gehen alle vier“ ist von Dieter Bohlen zu hören und alle vier Juroren betätigen gemeinsam den „Goldenen Buzzer“. Er bringt damit den Act direkt in die Liveshow.
Lena Gercke: Die waren „oberhammerspitzenklasse“, so etwas hat sie in ihrem ganzen Leben noch nichts gesehen.
Dieter Bohlen:  „Das war Weltweltweltklasse, wenn nicht sogar Universumklasse!“

Im ersten Moment könnte man glauben, dass Menowin Fröhlich auf die Bühne kommt. Es ist aber Osman Demirci, der sich selbst als „die Nummer 1“ bezeichnet. Er sei auch ein Fußballtalent, aber er habe sich für die Musik entschieden, sagt der 30jährige Friseur mit Sonnenbrille. „Wenn ein Lied“ (Xavier Naidoo), das sei für ihn nicht schwierig und er legt los. Schnell wird von drei Juroren gebuzzert, Dieter Bohlen grinst nur.
Bruce Darnell: „Geht gar nix, das kann man nicht bringen!“
Wenn einer das besser kann, dann soll er das doch versuchen, er ist der beste Sänger von Deutschland, darauf besteht Osman und Dieter Bohlen denkt „Osman ist fleischgewordene Talentfreiheit!“
„Ich bin die Nummer 1“, wiederholt sich der Friseur und kündigt an, dass bald sein Album, seine Single rauskommt. Er fordert „Und Ihr kauft Euch das!“

Sein Traum ist es, berühmt zu werden, erklärt Christian Farla, ein Zauberer aus den Niederlanden. „Die zerschnittene Frau – ein Zauberer – bitte nicht“ ist das erste Statement von Guido Maria Kretschmer, als er die Bühnenrequisiten erblickt. Die Show ist rasant, blitzschnell und unglaublich.
Bruce Darnell: Coole Show, coole Girls, unglaublich!
Guido Maria Kretschmer: Man hat sich andauernd gefragt „Wie geht das?“ Toll!
Lena Gercke: Das war die erste Zaubershow, die sie persönlich unglaublich fand.
Dieter Bohlen: Man kann sich nicht vorstellen, wie die Tricks funktionieren.
Viermal Ja

Adrienn Banhegyi  ist zweifache Weltmeisterin im Seilspringen, kündigt völlig unspektakulär an „Ich mache Seilspringen!“ Was folgt, ist eine rasante Leistung mit sehr viel Action, toller Musik und Lichteffekten.
Bruce Darnell: Anfangs hatte er gedacht, es käme ein „Sportart-Act“, jetzt ist er sprachlos. „Das war Spitze“ und es gibt eine Umarmung.
Guido Maria Kretschmer: Er findet es äußerst bewundernswert, dass Adrienn nicht einmal am Seil hängen geblieben ist.
Lena Gercke: Es waren viele verschiedene Sachen, die man gar nicht mit Seilspringen in Verbindung gebracht hätte.
Dieter Bohlen: Das war super!
Viermal Ja

Noch einmal könnte man denken, dass jemand auf die Bühne kommt, den man schon kennt. Dieses Mal tritt vermeintlich Conchita Wurst auf. Optisch sieht Friseur Marcel Kaupp ihr zum Verwechseln ähnlich. Marcel bezeichnet sich selbst als Drag(queen), sein Supertalent sei das Gesamtpaket. Er singt den Siegersong des ESC:  „Rise like a Phoenix“, Dieter Bohlen hatte gewarnt, dass das sei nicht einfach sei. Marcel meistert die Herausforderung mit Bravour, Begeisterung pur im Publikum.
Bruce Darnell: Als erstes zollt er Marcel großen Respekt, das war einfach super!
Guido Maria Kretschmer: Es sei sicher nicht leicht, „rauszukommen und eine neue Wurst zu sein“. Marcel hätte sehr schön gesungen und er würde sich wünschen von ihm auch etwas anderes zu hören.
Lena Gercke: Marcel sei ein cooler eigener Typ, hätte Talent und es nicht nötig, jemand anderen nachzumachen.
Dieter Bohlen: Marcel hat die Nummer hervorragend gesungen, er sei bisher der beste Sänger im Casting. Er würde ihn gern ganz normal als Marcel sehen…..
„Gib mir ein bisschen Zeit, dann machen wir das gleich!“ kündigt der junge Mann an, der zu diesem Zeitpunkt bereits viermal Ja hätte. „Das ist die Message, die ich heute rüberbringen will!“ erklärt Marcel „Es ist Wurst, wie ich auf der Bühne stehe!“ und so geht er mit Cap, Shirt, Jeansbermudas und Turnschuhen ein zweites Mal auf die Bühne. Lena erkennt ihn nur am Tattoo und Marcel bekommt einen zweiten Auftritt. Sekundenlang ist atemlose Stille nach seinem Song „Titanium“, dann brandet Beifall auf und bei Lena kullern ein paar Tränen. Standing Ovations von Bruce Darnell, Lena Gercke und Guido Maria Kretschmer.
Bruce Darnell: Wahnsinn!
Guido Maria Kretschmer: „Du bist toll Marcel!“
Lena Gercke: Sie fand den Auftritt echter als den ersten, hatte Gänsehaut pur.
Dieter Bohlen: Die hohen Töne hätte er „ein wenig versäbelt“, der Song von Conchita hätte ihn mehr gefangen genommen. Eine ganz große Ballade hätte er sich gut vorstellen können.
Natürlich bleibt es bei den vier Ja.

Zum Schluss gibt es den Außenauftritt. Der 30jährige Alexander Weisheit aus Thüringen wird auf der Spitze  eines 62 m hohen Artistenmastes  kleine Kunststücke zeigen. Den größten Teil der Strecke wird er mit einem Seil nach oben gezogen, die schwankende Spitze erklettert er, um dort unter anderem Handstand zu machen, auf einem Bein zu stehen, sich als lebende Fahne zu präsentieren. Bruce hätte gern, dass Alexander wieder herunter kommt, Guido Maria kann zum Teil kaum hinschauen und der Dieter scheint fasziniert zu sein. Als Alexander wieder heil am Boden ist, stehen alle Juroren auf und klatschen.
Bruce Darnell:  Er ist froh, dass Alexander wieder „auf Land“ ist, er ist für ihn ein Supertalent.
Guido Maria Kretschmer: Für ihn ist Alexander der mutigste Mann, den er je gesehen hat.
Lena Gercke: Für kein Geld der Welt würde sie dort nach oben gehen, sie hat den allergrößten Respekt vor ihm.
Dieter Bohlen: Er fand das als sehr mutig.
Viermal Ja

 

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