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"Deutschland sucht den Superstar" – die Castings – vom 11. Januar 2012
 
Er hat „das Zeug“ und er will das zeigen; Gärtner Patrick, der meint, man kann bei DSDS auch gut Frauen abchecken. Außerdem möchte er gern „nachfühlen“ wie man sich als Star fühlt, es Dieter Bohlen und Bruce Darnell zeigen und es bei Cascada brutzeln lassen…..
Patrick kündigt an, Dieter Bohlen schwindlig zu tanzen und zu singen. Zuerst zieht er sein schwarzes Jacket aus, um dann loszulegen. Schwindlig wird niemandem, aber Patrick gerät mächtig außer Atem. So macht er sich ans singen „Freaky like me“, Bruce beanstandet unangenehme Gerüche „Es stinkt hier!“, von ihm gibt es ein Nein, für Dieter Bohlen ist Patrick im Finale: „Im finalen Endstadium“ und er schließt einen Intelligenztest an und will wissen, was der 7te Buchstabe im Alphabet ist?! Der Kandidat antwortet mit „G“, richtig, denn gemeint ist „Geh“! Patrick ist sauer, Dieter Bohlen hätte es auch nicht weiter gebracht, ohne Thomas Anders wäre er nichts gewesen und „der kleine Dieter Möchtegern hätte immer gern eine große Fresse“. Ihm bleibt anscheinend nur noch, die Jury zu beschimpfen, die seiner Meinung nach keine Ahnung hat.
 
Die 16jährige Angel Burjansky ist Schülerin, die schon ihr halbes Leben davon träumt, bei DSDS dabei zu sein, meint sie. Für Natalie ist Angel sehr süß, aber zu jung, Bruce empfiehlt ihr, noch abzuwarten und vielleicht im nächsten Jahr wieder zu kommen. Als das Mädchen in Tränen ausbricht,  geht er sie trösten und Angel bittet um eine weitere Chance. So darf sie ein zweites Mal singen und entscheidet sich für einen Song von Yvonne Catterfield. Süß, aber mehr nicht, erklärt Bruce, der sie nicht auf der Bühne bei DSDS sieht, auch Natalie hat Bedenken. Bis jetzt hatte Dieter Bohlen kein Wort verloren,nun meint er, dass er das nicht mehr aushält und hält Angel den Recall-Zettel hin.
 
Aus Österreich kommt Klaus, der recht überzeugt von sich ist und zuerst mit seinem ausgefallenen Outfit auf sich aufmerksam macht. Mit „Unchain my heart“ will er punkten, Dieter Bohlen möchte aber wissen, warum er so komisch singt, das würde sich nach irgendwelchen Verdauungsproblemen anhören. Nun gibt es Elton John, Klaus scheint sein Talent besonders darin zu sehen, einen Ton unendlich lang zu halten und auszuleben. Keine Chance bei der Jury, ein dreifaches Nein.
 
Noch einmal ein Kandidat namens Patrick, aber er kann überzeugen mit „Pokerface“, es gibt sogar Applaus von Dieter Bohlen. Seiner Meinung nach war der Auftritt von Patrick Roullier eine „glatte 1“ und Natalie gesteht, dass sie mit den Tränen kämpfen musste.
 
Helena erzählt, dass sie 25 Jahre alt ist, schon gesungen hat, bevor sie laufen konnte. Vom Kirchenchor sei sie angesprochen worden, doch einmal mitzumachen. Also warum nicht? hatte sie gedacht. Die Sekretärin hat sieben Lieder in drei Sprachen vorbereitet und legt der Jury ihre Liste dazu vor, freie Auswahl. Sie schlägt dann aber selbst ein russisches Lied vor. „Das wichtigste in der Welt ist das Wetter zuhause“, heißt es übersetzt. „Es gibt Leute das nicht singen kann und es gibt Leute, das nicht singen kann“ erklärt Bruce. Ähh stop. „Es gibt Leute die können singen und es gibt Leute die können nicht singen…..du kannst nicht singen!“, verbessert er sich nach einem kurzen Sprach-Coaching. „Vielen Dank – dreimal nein“ bringt es Dieter Bohlen auf den Punkt. „Für jeden Guten gibt es einen Besseren“, philosophiert Helena danach.
 
Besonders auf seinen Ohrring und sein Tattoo weist Felix hin, denn das Tattoo würde zeigen, dass er etwas „Sonderbares“ sei. Er singt nur Kopfstimme, beanstandet Dieter Bohlen und Natalie fragt, ob er sich selbst etwas beweisen wollte oder dachte, er kann etwas erreichen. Wenn er viel übt und in 10.000 Jahren fit ist, kann er wiederkommen, erklärt Dieter Bohlen.
 
Jesse Ritch kommt aus der Schweiz, die Mutter des jungen Krankenpflegers ist Schweizerin, der Vater kommt aus dem Kongo. Die Jury ist angetan, von dem Gesang und auch von Jessie als Typ. Recall!
 
Nikolai ist spontan zu DSDS gekommen, hat seit der ersten Klasse im Chor gesungen. Über die Sprüche von Dieter Bohlen will der 20jährige hinweg sehen und sich nicht blamieren. Er ist da, weil er sich für Musik interessiert und Kulturwissenschaft studieren will, denn singen und tanzen hat für ihn mit Kultur zu tun. Er wagt sich an „Raise me up“. Schlecht war es nicht, meint Dieter Bohlen, es war Sch….., katastrophenmäßig. Nikolai sieht es anders und versucht sich daran, den Poptitan verbal anzugreifen. Wie auch immer – dreimal nein.

Von Astera

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