DSDS 2013 Finale – Teufelchen gegen Prinzessin

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Pop vs. Schlager, Lisa Wohlgemuth gegen Beatrice Egli heißt es heute Abend. Bei Lisa hatte bekanntlich aufgrund einer Kehlkopfentzündung die Gefahr bestanden, dass sie nicht singen kann. Dann hätte gemäß dem Regelwerk der Drittplatzierte Ricardo Bielecki heute auf der Bühne gestanden. Nun geht es ihr wieder gut, heißt es. Sie kann und will auftreten.

Zuerst ein kurzer Rückblick auf 10 Jahre DSDS, danach der Auftritt der bisher ausgeschiedenen Top-Kandidaten mit „What a feeling“.  Nora kippte bei dem Auftritt um, aber es ging ihr schnell wieder besser.

In der vergangenen Woche hatten die beiden Finalistinnen ihre Familien besucht. Lisa fand es richtig „krass“ wer sich alles vor ihrer Haustür zur Begrüßung versammelt hatte. Mit ihren besten Freunden machte sie in ihrem Auto auch eine Spritztour durch ihre Heimat und gab anschließend eine Autogrammstunde. Für sie noch völlig unrealistisch war es, dass jemand von ihr ein Autogramm möchte und große Freude bei ihr und ihren Fans, als sie auch noch mit einem Song auftrat.

Sie singt den ersten Song heute und betont noch einmal, dass sie singen will und kein Mitleid haben möchte. „Someone like you“ (Adele) ist der von ihr ausgewählte Lieblingssong.
Mateo: Er lobt zuerst einmal Lisas Einstellung, „Cortison und ein Gläschen Champagner und dann geht es rund“, denkt er. „Da muss man durch“, meint er und findet, das heute war einer ihrer besten Auftritte.
Tom Kaulitz: Er lobt, dass Lisa gekämpft hat und meint, dass sie das Publikum auf ihrer Seite hat. Manchmal hätte er bei dem Auftritt jedoch gedacht, dass ihr der Kampf gegen die Töne schwer gefallen sei.
Bill Kaulitz: Lisa hätte sich durchgekämpft und nicht die Jury hätte sie ins Finale gevotet, sondern das Publikum, betont er. Den Song fand er schwer und hofft, die zweite und dritte Performance wird besser.
Dieter Bohlen: Er hätte bevorzugt, dass „man“ sich einen einfacheren Song sucht und dann damit glänzen kann, aber er denkt, dass man sich um Lisas Stimme keine Sorgen zu machen bräuchte. Es klingt im Prinzip nach Lob.

Auch Beatrice Egli war zuhause gewesen, zwei Monate lang hatte sie ihren Heimatort Pfäffikorn nicht mehr gesehen. Vor großem Publikum durfte sie ein Mini-Konzert geben und begrüßte die Fans mit „Guten Abend liebe Schlagerfamilie“, bevor es zur Autogrammstunde ging, die sie gar nicht bewältigen konnte. Im Finale möchte sie „Liebe versprühen“ und zwar mit „Und morgen früh küss ich dich wach“ (Helene Fischer).
Mateo: Im Selbstversuch hätte er eine Flasche Champagner getrunken und jetzt würde er langsam anfangen, Schlager zu verstehen und zu fühlen. Beatrice sei schon immer eine tolle Sängerin gewesen, hätte eine tolle Arbeitseinstellung und den Auftritt heute fand er wieder gut.
Tom Kaulitz: Beatrice sei eine extreme Bereicherung für die Show, sie sei schon als fertige Künstlerin gekommen, die Performance war gut.
Bill Kaulitz: Auch er fand es gut, Beatrice hätte es verdient im Finale zu stehen. Er gratuliert ihr.
Dieter Bohlen: Seiner Meinung nach sei Beatrice kein fertiger Star gewesen, als sie gekommen ist, sie hätte sich wahnsinnig weiter entwickelt und was sie heute abgeliefert hat, sei fast perfekt gewesen – Jetzt sei sie ein Star.

„Hausmutti“ Olivia Jones blickt leicht wehmütig auf ihre Zeit im Loft zurück, sie wird ihre Schäfchen vermissen, man glaubt schon fast ein Tränchen bei ihr zu sehen.

Der zweite Song von Lisa ist „Elektrisches Gefühl“ (Juli), zuvor ein Rückblick auf ihre Zeit, beginnend bei den Castings, den Recall und ihre Zeit in der Karibik. Die Jury hatte sie nicht mit in die Liveshows genommen, aber das Publikum hatte sie weiter gebracht, sie galt fast immer als Wackelkandidatin.
Mateo: Er fand es um Welten besser als beim letzten Mal. Viel besser gesungen und die Performance war richtig geil. Sie sei real und das findet er besser als perfekt.
Tom Kaulitz: Der Song passt gut zu ihr, er hatte das Gefühl, sie hätte sich die guten Performances bis zum Schluss aufgehoben.
Bill Kaulitz: Ihm hat das gut gefallen, genau das sei es, was sie machen muss. Diese Art von Musik soll sie auch künftig machen.
Dieter Bohlen: Lisa sei charakterlich ein Engel, ein wenig besessen vom Teufel und das zeichnet sich auch bei ihren Auftritten ab. Wenn sie bei den Tönen gewackelt hat, hätte sie das mit dem Po ausgeglichen.

Nazan Eckes verkündet, dass die Anrufleitungen komplett überlastet sind und man sich nicht irritieren lassen soll, wenn man ein Besetztzeichen erhält. Sie fordert zum Abstimmen per SMS auf.

Es folgt ein Rückblick auf die emotionalsten Momente der Kandidaten und Juroren.

„Schlager ist cool“, da ist Beatrice Egli sicher, das Motto hatte sie schon ab Beginn der Castings vertreten. Auch für sie ein Rückblick auf ihre Zeit in der Castingshow. Eigentlich hatte Bill Kaulitz ihr anfangs ein „Nein“ gegeben, für Dieter Bohlen war sie da schon im Schlagerbereich sehr weit gewesen. Und – obwohl drei der Juroren eigentlich keinen Schlager mögen, war Beatrice zu den Top 8 gezählt worden. „Ich liebe das Leben“ (Vicky Leandros) singt sie heute zum zweiten Mal in dieser Staffel.
Mateo:  „Das war wieder richtig gut gesungen!“
Tom Kaulitz: Es sei schwer ihn mit Schlager zu erreichen, aber das gerade war „richtig geil“!  – „Echt respect!“
Bill Kaulitz: An sein „Nein“  im Casting konnte er sich gar nicht erinnern…….Beatrice hätte es echt verdient im Finale zu stehen.
Dieter Bohlen: Er hatte Gänsehaut. Beatrice hätte den Song toll interpretiert und hätte diese zwei tollen Extras……Ausstrahlung und Stimme.

 

 

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