DSDS 2014: Die Zuschauer können zwei Kandidaten in die Mottoshows wählen

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Schon am nächsten Sonnabend starten die Live-Shows bei DSDS. Das bedeutet, dass die letzten 20 Kandidaten heute im Recall auf Kuba das letzte Mal die Chance haben, sich dafür zu qualifizieren. Die heutigen Songs haben die Kandidaten selbst ausgewählt.

Erst einmal gibt es ein Abendessen mit dem Poptitan. Aber nur für vier der Kandidaten, das sind Sophia Akkara, Christopher Schnell, Patrick und Daniel Ceylan, vier junge Sänger, die sich im Recall bisher besonders gut geschlagen haben.
Sie dürfen nicht nur mit Dieter Bohlen essen, sondern ihm auch Fragen stellen. Was könnten die größten Stolpersteine sein, ist eine davon. Bohlen erklärt, dass er seine Songs mit Thomas Anders immer so komponiert hat, dass sie für den Tonumfang seines damaligen Partners gepasst haben. Und genau dadurch – sprich durch die richtigen Titel – lässt sich der damalige Erfolg erklären.
Disziplin ist wichtig, erklärt Papa Bohlen. Ein kleiner Seitenhieb auf Daniel, der nicht nur mit seinem Gewicht kämpft. Daniel möchte seinerseits gern mehr über die Stimme von Bohlen wissen und diese auch am liebsten hören. Es gibt keine Probe, aber viel Privates, viele Tipps und einen sehr harmonischen Abend.

Daniel Ceylan macht  den Anfang mit „Wenn ein Lied“ (Xavier Naidoo). Er liebt diesen Titel und ist sicher, dass er ihn meistern kann, sagt er vor seinem Auftritt.
Kay One: „Es war ganz großes Kino,“…………. „sehr sehr sehr geil!“
Dieter Bohlen: Er war überrascht, wie viel Text sich Daniel merken kann, lobt die bisherige Leistung  und hofft, dass dieser der deutsche Stevie Wonder wird, sagt er. Und das, das könne er nur in den Challenges beweisen und genau dorthin kommt er. Daniel ist damit der erste Kandidat für die Live-Shows.

Aneta Sablik ist traurig, dass ihre Mama ihren Wunsch, Musik zu machen, nicht akzeptiert. Das ganze Paket stimmt, fasst Marianne Rosenberg zusammen. Aber – das Gefühl von Aneta würde oft auf der Strecke bleiben, sie sei zu perfekt. Aneta singt keinen Song mehr, sondern geht direkt zum Jury-Urteil. Und das lautet: „Du bist weiter!“

Maurizio Lettere hatte bei seiner letzten Performance reichlich Kritik geerntet. Heute will er der Jury eine andere Seite von sich mit „How to say a life“ (The Fray) zeigen.
Kay One: „Ob wir dich heute retten können……das wird sehr schwierig…..“
Dieter Bohlen: Maurizio würde alles machen, aber nicht gut.
Mieze Katz: Sie hatte sich gefreut, dass er etwas anderes zeigen wollte außer Quatsch machen. Aber -– es hat nicht gereicht heute.

Louiza Moorbeck ist ebenfalls raus – auch für sich hat es im Vergleich mit den anderen nicht gereicht.

Angelo Bugday muss noch einmal singen, soll der Jury beweisen, was er kann. Er probiert es mit „Loves Divine“ (Seal).
Kay One: Das war gut, aber es hat ihn nicht umgehauen.
Marianne Rosenberg: Stimmlich schön, aber viele schräge Töne.
Dieter Bohlen: Er denkt, dass viele „zu dusslig“ sind, die richtigen Songs zu wählen.
Mieze Katz: Sie muss verkünden, dass es für Angelo nicht gereicht hat.

Richard Schlögl hat „Pokerface“ (Lady Gaga) in der Akkustik-Version ausgesucht, das ist einer seiner Lieblingssongs.
Mieze Katz schickt ihn kurz weg – die Jury muss beraten.
Kay One beginnt mit dem Jury-Urteil, als Richard strahlend vor den Jurytisch kommt. „Ich glaube, gleich wirst du nicht mehr lachen“…………………Pause……………………………“Du bist weiter!“

Christopher Schnell ist von Anfang an einer der Favoriten von Dieter Bohlen gewesen, für ihn hatte der Poptitan seine einzige Goldene CD im Casting vergeben. Christopher ist extrem angespannt, seine Teilnahme bei DSDS sieht er als seine einzige, vielleicht letzte Chance an. Er kommt direkt weiter, auch ihn sehen wir in den Liveshows.

Maxi Perez-Bursians Markenzeichen ist ihre sehr außergewöhnliche Stimme, die aber auch durchaus polarisiert. Kay One mochte sie anfangs nicht wirklich, hat sich aber zu einem ihrer Fans entwickelt. Lob und Kritik hatten bei ihr mehrmals dicht bei einander gelegen. Sie singt „Still loving you“ (Skorpions). Dieter Bohlen scheint entrüstet zu sein. Wieso ausgerechnet diesen Song? Auch Marianne Rosenberg kann sich das nicht vorstellen. Der Song bedeutet Maxi viel, sie will ihn für ihre Mama singen. Dieter Bohlen stoppt während des Songs. Er erklärt „wir suchen nicht nach Leuten, die nerven……..du bist leider nicht weiter!“ Er hatte es sich anders erhofft gehabt. „Sorry!“

Anita Latifi  ist recht überzeugt von sich. Sie ist die Einzige, die englisch rappt, erzählt sie und den Song widmet sie ihrem Daddy. Kay One erinnert sich, dass sie diesen Song schon im Casting hatte. „Dann musst du heute aber besser performen“ rät er ihr. Sein Problem ist, dass er gerne eine Steigerung gesehen hätte, meint er nach dem Song. Nicht die gleiche Nummer noch einmal.
Dieter Bohlen erklärt, das Experiment mit ihr ist gescheitert, denn sie sei keine Sängerin.

Meltem Acikgöz möchte es gern schaffen, weiter zu kommen. Nicht nur für sich, sondern auch für ihre Familie. Als sie zur Jury kommt, lacht und weint sie gleichzeitig. Sie hätte nur die Stimme, es gäbe aber ein Problem mit ihrer Mimik und Performance, meint Kay One. „Es war knapp…..es tut mir Leid!“……“Mädchen……du bist weiter!“  Jetzt sind es Freudentränen bei Meltem, als sie losstürmt und alle Jurymitglieder knuddelt.

Enrico von Krawczynski zweifelt an sich selbst. Aber – er würde nicht Nein sagen, wenn die Jury Ja sagt und er sei auf alles vorbereitet. Bei ihm geht es ganz schnell.
Mieze Katz: „Was denkst du denn selbst?“……..“Denkst du, es war eine gute Leistung?????“
Enrico zweifelt, nächstes Jahr will er aber auf alle Fälle dabei sein, meint er. Ist schon enttäuscht. Muss er nicht, denn auch er ist bereits in den Mottoshows.

Yasemin Kocak hat sich gegen den Rat von Dieter Bohlen für „Impossible“ (Christine Aguelera) entschieden, sie will mit ihrer Stimme überzeugen, nicht mit dem Popowackeln, meint sie. Kay One ist gespannt.
Mieze Katz: Yasemin hat ihre Stärken gezeigt: Power, Kraft, dass Bissige. Einige Schwächen seien  in ihrer Stimme, aber man könne alles lernen.
Kay One: Er fand es richtig geil.
Marianne Rosenberg: Für sie war es zwar zu sehr am Original, aber sie glaubt an Yasemins Stärken.
Dieter Bohlen: Man würde das Potential sehen, wie Yasemin sich zerstört. Der Song hätte im Original abgek….t und dann würde ein kleines Mädel, das nicht einmal 10 Prozent so gut singen kann wie Christina Aguelera ausgerechnet diesen Song nehmen.
Die Jury muss sich beraten. Marianne Rosenberg verkündet danach, dass sie für Yasemin gekämpft hat, weil sie an sie glauben würde. Aber sie hätte diesen Kampf verloren. Yasemin ist somit nicht weiter.
Yasemin meint später, sie sei froh, dass sie keine Arschwacklerin ist und fährt mit einem guten Gefühl nach Hause.

Auch Jaqueline Bloem muss nach Hause fahren, ebenso wie Robin Wick.

Vanessa Valera Rojas konnte bisher nicht immer richtig überzeugen, kam aber auch immer wieder weiter. Eine letzte Chance für sie, sie möchte „Clown“ (Emelie Sande) singen, damit würde sie persönlich viel verbinden. Auch sie wäre schon einmal für jemand der Clown gewesen, gesteht sie ein. Und genau das merkt man ihr während ihrer Performance auch an, nach ihrem Auftritt herrscht erst einmal Schweigen.
Kay One: „Wahnsinn, das war deine beste Perfomance!“
Marianne Rosenberg: Nicht nur ihre Haut, sondern auch ihr Herz ist berührt, sagt sie sehr emotional.
Dieter Bohlen: Er erinnert sich an Vanessas ersten Auftritt im Casting. Da war er völlig geflasht gewesen und wollte ihr eigentlich die Goldene CD geben. Als sie dann den Text ablesen musste, hatte er sich umentschieden und auch auf der Insel war er fast jedes Mal von ihr enttäuscht gewesen. Heute aber hatte er Nonstop Gänsehaut, musste dagegen ankämpfen nicht zu weinen!!!! Er muss sie umarmen „Schnucki, du bleibst bei uns!“

Sophia Akkara scheint selbst überrascht zu sein, wie weit sie bei DSDS gekommen ist. Sie muss zur direkten Entscheidung antreten und orakelt in Bezug auf die Jury „Ihr schaut nicht so glücklich!“ Sie selbst kann nicht einschätzen, wie das Juryurteil ausgefallen ist.
Dieter Bohlen macht es kurz: „Du bist in den Challenge-Shows!“

Alessandro di Lella fürchtet, dass er heute nach Hause fliegen muss. Sein Traum ist es, sein Leben durch die Musik finanzieren zu können. Das direkte Juryurteil fasst Marianne Rosenberg zusammen.
Es würden Leute gesucht werden, die authentisch sind und die es schaffen,  Gefühl in ihre Stimme zu legen. Die Jury sei zwiegespalten, ob er es schafft, seine Emotionen  gesanglich darzustellen.  Er hätte es aber verdient, in die Top 10 zu kommen. „Du bist weiter!“

Patric Wittlinger , bei ihm war die Jury auch nicht immer einig gewesen. „Patrick du bist anders als du aussiehst“, beginnt Dieter Bohlen. Anfangs hätte er gedacht, dass Patrick der „Bad Boy“ sei, dieser sei aber wohl eher ein „Sensibelchen“. Leider hätte Patrick aber den Erwartungen nicht entsprochen und ist nicht weiter mit dabei.  „So ist das Leben – wenn man plant lacht Gott einen aus!“ fasst Patrich danach zusammen.

Larissa Melody Haase und Elif Batman, das sind die beiden letzten Kandidatinnen. Melody muss noch einmal singen, sie jammert aber, dass sie heiser ist und hofft, dass die Jury nach dem urteilt, was sie schon abgeliefert hat. Vor der Jury prophezeit sie schon, dass das sicher eine oder andere „eijeijei“ von Dieter Bohlen kommen wird, aber sie will kämpfen.
Mieze Katz ist nicht richtig überzeugt heute. Vielleicht könnte man sie ja noch einmal hören, wenn sie wieder bei Stimme sei.
Dieter Bohlen: „Very entertaining – ich fand es gut!“
Elif erklärt vor ihrer Performance, dass sie ein wenig Bammel hätte. Weil sie heiser sei. „Aber – ich schaff das!“ Sie singt einen Song von Alicia Keys „If I ain‘t got you“.
Kay One mag es, wie sehr Elif gekämpft hat.
Mieze Katz mochte nicht, wie sehr man Elif angesehen hat, dass sie kämpft….
Marianne Rosenberg: Dafür dass Elif heiser ist, kann man das absolut durchgehen lassen.
Dieter Bohlen: Elif hätte alle Refrains verk…t, was wohl daran läge, dass sie krank ist. Die Strophen aber waren gut.
Nur eine der beiden kann weiter kommen, denn es gibt nur noch einen Platz in den Liveshows bei DSDS.
Dieter Bohlen erklärt, beide seien gute Sängerinnen, die seiner Meinung nach hinter den Kulissen ganz schön die Krallen ausfahren können. Heute sei bei Enif aufgrund ihrer Erkrankung die Titelauswahl nicht optimal gewesen, Melody sei mit dem Rihanna-Song „sehr entertaining“ gewesen.
„Larissa du bist weiter – Enif, es hat nicht gereicht!“ verkündet Dieter Bohlen.
Die Mitkandidaten können sich so gar nicht vorstellen, dass Enif nicht weiter gekommen ist und Melody steht anscheinend allein da mit ihrem Erfolg. Sie glaubt, dass die anderen Kandidaten ihr das nicht wirklich gönnen.

Manchmal würde es im Leben anderes weiter gehen, als man denkt, so erklärt Dieter Bohlen folgende Neuerung:

Zwei von fünf Kandidaten, für die die Zuschauer voten können, kommen auch in die Liveshows, so dass es dann insgesamt 12 Kandidaten sein werden, die dort antreten.

Diese fünf Kandidaten sind erst einmal Angelo Bugday, Patric Wittlinger, Maxi Perez-Bursian, Yasemin Kocak und Elif Batman.
Patric entscheidet sich aber gegen eine Teilnahme und Anita Latif nimmt seinen Platz sein. Angerufen werden kann ab sofort.

Am kommenden Sonnabend gibt es dann die erste Live-Challenge bei DSDS.

 

 

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