Popstars 2010: Emotionales Finale der Wackelkandidaten

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Popstars 2010 – das dritte Casting findet in Duisburg im Theater am Marientor statt.

Marta Jandová, Detlef D! Soost und Thomas Stein nehmen die rund 600 Kandidatinnen unter die Lupe. Den Anfang macht die 16jährige Esra mit „No One“, die gewartet hat, dass sie endlich 16 ist und teilnehmen kann. Irgendwas hat sie, denkt Detlef und der „Bonus des Anfangenden“, wie Thomas Stein sich ausdrückt, bringt sie in den Recall.
 
Jenny dagegen bringt schon Musik- und Banderfahrung mit. Die 26jährige Mama singt „I wish I was a Punkrocker“ und legt noch ein Solo mit ihrem Cajon hin. Ein dreifaches „Ja“ für sie.
Mit ihrer Lebensgefährtin ist Jasmin angereist und tritt mit ihrer Gitarre auf. Sie wird von Detlef unterbrochen und darf noch einmal anfangen und ihre Chance nutzen. Er provoziert ein wenig. Was würde sie sagen, wenn er denkt, sie ist nur eine durchschnittliche Performerin? Das hat ihr den richtigen Schubs gegeben, sie kommt weiter.
 
Viele andere kämpften: Damit, dass sie nicht singen können und auch damit, dass sie Englisch nicht beherrschen Und Tränen flossen: Teilweise Lachtränen bei der Jury und Tränen der Enttäuschung bei den Kandidatinnen.
 
Cassandra und Laura sind Freundinnen, machen oft Unfug zusammen und so versuchten sie auch ihr Glück bei Popstars. Das war dann nicht ihr Glückstag……..
 
Jessica, 17 Jahre, performt “Russian Roulette”. Schon vor dem Urteil der Jury fließen bei ihr Tränen. Warum eigentlich? Nach einem dreifachen Ja scheint sie das erst einmal nicht zu fassen und erklärt, sie hat Hunger. So will sie erst einmal nach hause fahren, essen und telefonieren.
Medizinstudium oder eine vielleicht nicht erfolgreiche Karriere als Popstar, dieser Gedanke macht Detlef und Thomas bei Pascaline zu schaffen, während Marta sich für sie einsetzt. Letztendlich landet sie im Recall, wobei Detlef anmerkt, dass er nicht wirklich hinter seinem Ja steht.
 
Sie will es schaffen und mit dem heiß begehrten Zettel rauskommen: Partykanone Milka. Sie betont: Sie kann es und will es beweisen und das mit „Sweetheart“ von Mariah Carey. „Bist du krank?“ fragt Marta. Sie soll diesen leicht heiseren Zustand behalten, das macht sie einzigartig.
„Kein Diamant fällt vom Himmel“, stellt Milka fest und sie steht voll auf die sexy Glatze von D!. Im Recall kann sie sich dann beweisen, ebenso wie für 21 andere Mädels.
 
Sie müssen über Nacht zwei Songs einstudieren und wer weiter kommt, landet im Talentcheck.
 
Die Erste beim Recall ist Milka mit einem Song von Lady Gaga. Leider nur kurz, bis zu einem Texthänger. Sie darf noch einmal starten und endet mit „Soll ich noch mal?“ – „Ihr müsst an mich glauben, ich möchte, dass ihr einen Popstar aus mir macht!“
Das ist einen Versuch wert für Maria. D! könnte nur lachen und ihr zuhören „Du hast so ein Ding an der Waffel!“, aber er glaubt, dass sie weiterkommen kann. Dreimal Ja!
 
Es folgt Jenny mit ihrem Cajon und Thomas Stein mag ein Foto ihrer 7 Monate alten Tochter sehen. Das Cajon hat sie nur für D! mitgebracht, der es lieber Marta überlässt, darauf zu spielen. „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ – das reicht schon, um sie weiter zu bringen.
 
Für Pascaline, die sich als kleine, starke Frau bezeichnet, geht es nach „Let the party started“ ebenso in die nächste Runde. D! würde sie sehr, sehr gerne eine Runde weiter lassen, weil sie eine „Bühnensau“ ist, Marta hat das Tier in ihr gesehen und auch Thomas Stein gibt seine Zustimmung.
 
Nachdem D! Jessica aufgemuntert hat, den Backgroundsänger für sie gab und sie motivieren wollte, mussten alle einsehen, dass es für sie kein „Go“ in den Recall geben konnte. „Alles war weg, weil ich doof bin", weint sie hinterher. „Schade!“
 
Viel Aufmerksamkeit hatte Katrin auf ihr Aussehen und Outfit gelegt, „unglaublich wie die hier rein kam“, stellte D! fest.
„Dann fing sie an zu singen und hat uns total berührt“, meint er hinterher. „Man Katrin, du machst mich wirklich glücklich, Outfit hin oder her, du bist fantastisch!" Marta ist den Tränen nahe und Thomas Stein vergleicht sie mit einem Sonnenstrahl, der herein gekommen ist. Weiter mit ihr.
 
Jasmin erzählt, dass sie seit 5 Monaten in Aachen in einem Obdachlosenheim lebt, was sehr hart für sie ist. Ihre Mutter lebt in England und ihr Vater in Bayern, ins Ruhrgebiet war sie wegen ihrer Ausbildung gekommen, die sie verloren hat. Als sie in Tränen ausbricht, tröstet Thomas Stein sie, der kein Verständnis hat, dass ein junges Mädchen so wenig Unterstützung bekommt.
Während ihrer Performance kämpft D! immer noch mit den Tränen und Jasmin fängt zitternd ihren Auftritt an. Obwohl sie vielleicht schlechter war als einige andere, will Thomas Stein ihr als Wackelkandidat eine weitere Chance geben. Sie soll zeigen, ob sie wirklich kämpft, fordert D! und Marta denkt, dass sie wirklich singen kann.
 
Sie hat keinen Wert für ihren Vater, er meint, dass sie nicht singen kann, berichtete Esra. Ihr Bruder sei der Star in der Familie. Was war ihr schönstes Erlebnis bisher, wird sie gefragt. Sie hat keines.
Den Textzettel, den sie bei sich hat, muss sie weg legen. Bei Lady Gaga bleibt sie hängen und würde gern den Zettel benutzen, was abgelehnt wird, aus Fairness. Leider klappt auch der zweite Song nicht. Marta ist enttäuscht von ihr, sie wird zur Wackelkandidatin Nummer zwei.
 
So müssen Esra und Jasmin gegeneinander antreten. Gecoacht werden sie von Aura Dione für „Song für Sophie“.
Warum hast du in der Hälfte des Songs aufgegeben, fragt D! nach der Performance Jasmin. Diese hatte keine Harmonie mehr gesehen und meint, Esra hätte mehr oder minder ihr Ding gemacht. Esra war sich keiner Schuld bewusst und wollte ihre eigene Note reinbringen.
Für Marta ein Unding, „jemand stimmlich mit seinen Ellbogen weg zu putzen“, sie ist von beiden Mädels genervt.
„Wo Battle drauf steht, muss auch Battle drin sein“, interpretiert D! das Verhalten von Esra, der das Verhalten von ihr ebenso Sch… findet, wie das sich zurückziehen von Jasmin.
 
Jasmin weint „das ist nicht fair“ und bekommt von D! den Rat, zu lernen auch mal den ersten Platz zu beanspruchen. „Warum hast du nicht angefangen zu kämpfen?“ fragt er. Auch wenn man fair sein will, darf man nicht aufgeben, ist er der Meinung. Diese Entscheidung ist für alle – Jury und Kandidatinnen – sehr, sehr emotional.
„Zuviel kann zuviel sein“, sagt Marta zu Esra, für D! wäre ihr Verhalten auf dem Fußballplatz die rote Karte gewesen.
 
Wie auch immer – eine muss gehen – und das ist Jasmin. Esra muss vielleicht noch viel lernen, denkt D!, sie ist schließlich erst 16 Jahre alt.

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