Do. Dez 1st, 2022

Wir sind in der vierten und letzten Workshop-Woche und zu Anfang der Woche werden die Mädchen in eine Kirche geführt, wo Startenor Paul Potts auf sie wartet. Bei seinem Gesang fließen Tränen, so emotional sieht man zum Beispiel Rosalie selten.

Der ehemalige Handyverkäufer, Sieger bei „Britain’s Got Talent“ im Jahr 2007 und seitdem wohl weltweit bekannt, ist Pate und Mentor für die Girls.
Hallelujah“ und „Ave Maria“, sind a cappella zu singen, die Lieder, die Kandidatin Sarah auf der Beerdigung ihrer Oma vor einem halben Jahr hätte singen sollen.
Heute nun singt sie „Hallelujah“ in der Kirche vor Paul Potts, der zu ihr meint, in ihr würde eine große Stimme stecken. Meike hat sich für „Ave Maria“ entschieden, dass sie für ihren Papa singen will. Sie weint dermaßen, dass sie nicht fähig ist, anzufangen. Als Letzte der Mädels probiert sie es jedoch noch einmal und obwohl sie vorher an sich gezweifelt hatte, singt sie so ergreifend, dass alle mit ihren Emotionen kämpfen müssen. Paul rät ihr, an sich zu glauben.
Katrin meistert ihre Aufgabe gut. Bei Isabelle merkt man beim „Ave Maria“, dass sie Operngesang studiert, Paul lobt ihre Stimmfarbe. Ihm gefällt auch, dass Pascaline dem Song ihren eigenen Stempel aufdrückt.

Wenn sie es genießen zu singen, wird das Publikum das auch genießen, rät Paul Potts den Mädels und demonstriert das auch sofort in dieser wunderbaren, alten Kirche.

15 Kandidatinnen4 Gruppen mit 4 Bandleaderinnen:
Yonca – Jenny, Claudia, Diba – “Time after time”
Pascaline –  Esra, Rosalie, Jessica – “Everybody hurts”
Ines – Katrin, Julia, Ines – “Empire state of mind”
Sarah – Sonni, Meike, Isabelle – “I wanna know what love is von Foreigner”

In der Gruppe von Pascaline wird gezickt, geschrien und gestritten, was nicht wirklich förderlich ist. Coach Dion versammelt alle Mädels, ihn nerven die Streitereien „man braucht das nicht“ und das bringt nichts, versucht er klar zu machen.

Paul Potts lässt es sich nicht nehmen zusammen mit Thomas Stein einen Besuch im Bandhaus abzustatten und nicht nur das – er unterstützt die Kandidatinnen auch bei ihrem Training.
Die Gruppe um Pascaline reißt Thomas Stein dazu hin, von Luschen und Fremdschämen zu reden, Paul Potts rät  „üben, üben, üben“ und den Song zu fühlen.
Ines gesteht dem Tenor, dass sie ein wenig Angst hat, weil die anderen so stark sind und er empfiehlt ihr, sich auf sich selbst konzentrieren. Und er gesteht, dass er sich auch heute noch vor Neuem fürchtet.

In einer Videobotschaft verkündet Thomas Stein, dass das Ende des Bandhauses naht und Koffer gepackt werden sollen. Nach einer siebenstündigen Fahrt landen die Mädels in der Balver Höhle, einer Tropfsteinhöhle, in der mitunter auch Konzerte stattfinden. Hier waren die „Fanta 4“ und hier wird die 5. Show der vielleicht künftigen Popstars im Beisein der Familien und Freunde über die Bühne gehen.

Bei den Proben fällt Rosalie wieder durch ihre recht aggressive Art auf, Thomas Stein ist nicht sicher, ob ihr Traum von Popstars nicht zum Albtraum wird. Sie regt sich auf, immer sei sie die Böse, dann könne sie ja auch gleich gehen. Sie hat keinen Bock mehr, sie hat keine Lust mehr…..das ist für Thomas Stein der Versuch, Aufmerksamkeit zu erregen, ohne Leistung zu bringen.

Golden voices“ ist das Motto des Abends

Ines, Katrin und Julia sind die erste Gruppe in der Show, Ines sei die Schwächste von allen, beginnt Detlef – hätte sie gedacht, aber dem ist nicht so, lobt er.
Yonca, Jenny, Diba und Claudia sind die nächsten – eine sehr angenehme Überraschun war es für Marta, mit welcher Ruhe die Mädchen an die Sache heran gegangen sind und es hätte sich wolkenleicht angefühlt…wie Elfen.
Pascaline, Rosalie, Esra und Jessica – schon in der Moderation wird angekündigt, dass die Bandleaderin Pascaline eine nicht ganz so einfache Woche hatte. Die beiden ersten Gruppen haben es ihnen schwer gemacht, sie konnten zwar nicht ganz mithalten, aber es war eine sehr, sehr gute Performance, freut sich Detlef.
Sonni, Isabelle, Sarah und Meike – Balsam für die Seele und Erholung für den Geist, fasst Thomas Stein den Auftritt zusammen.

Während sich alle freuen und mit ihren Familien zusammen sind, steht Meike weinend daneben – sie hat niemanden, der da ist und sich mit ihr freut oder sie tröstet.

Pascaline, Ines, Yonca und Sonni, eine der vier Bandleaderinnen wird für die nächste Woche gesaved und das ist: Pascaline.

Zu den Wertungen (keiner weiß in dem Moment, wie viele heute gehen müssen):

Sonni, Isabelle, Sarah und Meike
Kein Kommentar, sondern Applaus und Standing Ovations von Jury und Publikum – Daumen hoch von Detlef und alle sind weiter.
Ines, Julia und Katrin
Er ist froh, dass die Familien heute da sind, weil die starken familiären Arme zum Festhalten sehr wichtig sind, beginnt Detlef.
Julias Mama hätte heute sehen können, wie Julia sich entwickelt hat, aber sie kann nicht die Weiterentwicklung im Vergleich mit den Anderen sehen, sagt Detlef!
Sie soll vier Mädchen festlegen, die sie in der Band sehen will. Julia nennt zwei Namen und dann zögernd sich selbst Das ist das, was D! hören wollte, sie soll an ihrer Präsenz arbeiten und ist weiter.
Tränen, Verzweiflung, Krankheit, lachen und Freude, alles das hat Ines erlebt, sagt Marta. Aber der Tag wird kommen – an dem wir alle drei – dich loben!
Seit einer Viertelstunde würde Katrin nach unten schauen, das heißt für Thomas Stein, dass sie an ihrer Leistung zweifelt. „Wenn wir dich jetzt verabschieden……würden die uns draußen für bescheuert halten“ Auch sie ist weiter.
Esra, Pascaline, Rosalie und Jessica
Heute sei ein undankbarer und trauriger Moment, wenn man gehen muss.
Esra was hast du an deinem Arm gemacht?“ fragt Detlef.  Sie hatte während der Performance zu nah am Feuer gestanden und wollte nicht weg gehen. Um die Performance nicht kaputt zu machen.
Sie geht vorwärts und ist für die Band eingestanden. Detlef hofft, dass die Verbrennung schnell verheilt, denn eine Verletzung kann sie in der nächsten Runde nicht gebrauchen.
Du hast Fortschritte gemacht, sagt Marta zu Jessica, aber es war viel zu langsam – „wir brauchen dich in dem Moment wo es wichtig ist. Für die kurze Zeit hätte sie viel zu viele Baustellen, „dazu haben wir bei Popstars keine Zeit mehr“ – „Deshalb gib endlich Gas – du bist weiter!“
„Nun zu dir Rosalie“ sagt Thomas Stein. „Du hast gekämpft“ und sie hätte sich innerhalb einer starken Konkurrenz gut gehalten. Sie soll sich selbst beurteilen.
Sie hat auf jeden Fall gekämpft, meint sie. Aber hat das etwas gebracht? fragt Thomas. Kämpfen, um sich in den Mittelpunkt zu bringen, sei manchmal etwas problematisch, denkt er.
In den weiteren Kampf, in die nächste Runde geht sie nicht mehr mit. „Herzlichen Dank, dass du da warst!“ Während Rosalie weint, verlässt ihre Mama die Veranstaltung. Detlef versucht das schluchzende Mädchen zu trösten. Sie soll jetzt nicht wegwerfen, was sie gelernt hat, dazu sei sie zu wertvoll.
Yonca, Jenny, Diba und Claudia
Ihr wart wirklich elfenhaft, aber ihr wart nicht die einzigen, die heute gut waren.
Claudia – „es ist anstrengend, nicht? Geht’s dir gut?“ fragt Marta. Gern würde sie die Kandidatin noch weiter auf die Folter spannen, aber sie hält es nicht mehr aus, lacht sie, „du bist weiter“.
Bei Yonca vergleicht Thomas Stein Musik mit Sport. Viele Hürden sind zu nehmen, viele wollen gern Künstler sein und weiterkommen. Yonca muss an die Zukunft denken- und das bei Popstars.
Zuletzt warten Jenny und Diba auf das Juryurteil. Beide hätten sowohl starke Leistungen abgeliefert, als auch enttäuscht.
An dieser Stelle müssen Gute gehen und die Besseren kommen weiter und so verkündet Detlef: „Jenny du bist weiter“ –  „Diba du bist einen langen Weg mit uns gegangen", aber für sie geht der Weg heute zu Ende.
Diba hat die Größe, sich zu bedanken und zu lächeln.
Aber Detlef führt weiter aus: Der Workshop ist heute für alle zu Ende! Das bedeutet aber nicht das Ende bei Popstars – auch für Diba nicht.

Girls at work – wird in Amerika stattfinden, in Nashville

Von Astera

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