The Taste: Kulinarische Intelligenz und romantische Küche

| Keine Kommentare

„Die aufregendste Kochshow der Welt“, so wird die neue Castingshow „The Taste“ angekündigt.  Ein Team aus vier Juroren – Tim Mälzer, Lea Linster, Alexander Herrmann und Frank Rosin entscheidet in den Castings über das Wohl der Kandidaten. Über 10.000 Menschen hatten sich wohl beworben, die Gründe dafür waren vielfältig. Sei es der Titel „Deutschlands bester Koch“ oder vielleicht auch die Siegprämie von 100.000,– Euro, eventuell auch beides.

Kandidaten kochen beim Casting und die Juroren verkosten blind, das heißt sie wissen nicht, wer welches Gericht gekocht hat. Sie entscheiden jeder für sich und geheim, während der Kandidat oder die Kandidatin für sei unsichtbar im Fahrstuhl wartet. Pro Gericht steht ein Budget von 50,– Euro zur Verfügung, die Grundzutaten werden gestellt und die Köche und Köchinnen haben eine Stunde Zeit für ihr Gericht, das jeweils auf vier kleinen Löffeln angerichtet wird.
Die Juroren sollen/werden jeweils ein Team mit vier Kandidaten bilden. Hat sich nur ein Coach positiv entschieden, hat er den Kandidaten im Team. Wollen mehrere Coaches das gleiche Kochtalent haben, dann dürfen die Kandidaten entscheiden, in wessen Team sie gehen wollen.

Fleischermeisterin Christa präsentiert Ravioli, das Anrichten auf den Löffeln und auch das Essen der Portionen ist anscheinend recht gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich einfach. Sie verdient ihr Geld mit einer Kochschule, Tim Mälzer, Lea Linster und Frank Rosin hätten die Münsterländerin gern in ihrem Team – sie entscheidet sich für Lea. Diese Entscheidung hatte Christa von Anfang an getroffen, sie ließ aber die Juroren erst einmal argumentieren.

Koch Dennis hat ausgelernt und ist seit zwei Jahren in seinem Beruf tätig. Reicht sein Können aber in der Show? Zwar heißt es unter anderem „Gar nicht soooo schlecht“, aber wohl nicht ausreichend für die Starköche. Für drei jedenfalls, denn Tim Mälzer sieht in dem jungen Mann einen Rohdiamanten, den er gern in seinem Team haben möchte.

Französin Leila hat  Scampi in Mango-Chili-Sauce gekocht, sie ist Gastronomin und möchte mit ihrem Essen begeistern. „Ein wenig langweilig“ urteilt Tim Mälzer, jedenfalls das Rezept. Leila sei aber eine tolle Person. Für Frank Rosin war die Kombination nicht gelungen und Lea sagt, dass ihr Leila als Person gefällt, zumal diese genau wie sie selbst eigensinnig sei. Nicht nur deshalb würde sie sie gern im Team haben. Aber – auch Alexander Herrmann hat sich für Leila entschieden. Die Kandidaten hat somit die Wahl und erklärt, Tim Mälzer würde sie eh nicht verstehen, sie meint „Hermann, Sie sind sau.übsch“ und sie entscheidet sich letztendlich für Lea.

Aus Hamburg kommt Küchenchef Arthur (37), er sieht sich als Favoriten und meint, dass er große Chancen hat. „Wolfsbarsch auf Würzgemüsestampf“, er selbst ist sehr zufrieden mit seiner Leistung. Tim Mälzer hätte sich fast positiv entschieden, Lea hat etwas an dem Gericht gefehlt. Alexander Herrmann fand es zwar sensationell, wie der Fisch gebraten war, aber er hat ein wenig Mut vermisst. Sehr beeindruckt ist Frank Rosin…aber…..“ein bisschen ein kulinarisches Schöpfgericht….bei mir nicht!“

Die nächste Kandidatin ist Jamila. Sie ist nicht nur die Verlobte von Arthur, sondern wurde auch von ihm ausgebildet. „Kalbstartar auf Blumenkohl mit einer Schnittlauchcreme“ ist ihr Gericht, sie erwartet nicht wirklich, weiter zu kommen. Frank Rosin: „Mir schmeckt deine Art zu kochen – 100 Prozent – affengeil!“, er will Jamila in seinem Team.  Alexander Herrmann hat sich ebenso wenig wie Lea für sie entschieden. Für Tim Mälzer hatte das Gericht „Attitude“, er will sie auch. Und sie? Jamila geht zu Frank ins Team.

„Auf alle Fälle war das ein Mann“, meint Alexander Herrmann als er das „Bali-Curry mit Langustinos“ von Graciela probiert hat. Zum Kochen braucht sie keine Geräte, hatte sie gesagt, nur ein Messer und ihre Hände. Sie kocht in ihrem Familien-Restaurant intuitiv und ohne Rezepte. Sie ist keine ausgebildete Köchin, sondern reist viel herum und lernt die Gericht vor Ort zu kochen. Tim Mälzer macht offiziell das Gericht nieder, Frank Rosin zieht mit und drückt aber ganz diskret grün.  Denn er möchte sie zu gern in seinem Team haben. Aber – die anderen Coaches auch und so liegt die Qual der Wahl bei der Kandidatin. Graciela wählt Tim Mälzer.

Der nächste Kandidat ist reichlich tätowiert, schaut gern grimmig und ist leidenschaftlicher Familienvater. Das Kochen ist für ihn wie eine Komposition und er bereitet ein Gericht mit Jacobsmuscheln zu. Er bezeichnet sein Gericht als experimentell, die Juroren sind nicht begeistert und spucken die Kostprobe zum Teil sogar aus. „Mutig isses“ meint Tim Mälzer, Alexander Herrmann vermutet ein Mädchen dahinter. Der Kandidat kommt heraus und reagiert sofort, meint, das Urteil sei klar. Aber – er muss sich noch anhören, warum ihn keiner der Coaches will.

Hausfrau Heidi ist 69 Jahre jung und damit die älteste Kandidatin bei „The Taste“. Ihre Teilnahme ist für sei ein großes Abenteuer und sie probiert gern neues aus. Zu gerne würde sie zu Tim Mälzer ins Team, sie kocht sogar ein Rezept von ihm. „Lammgeschnetzeltes“. „Das ist aber nicht von mir?!“ meint er anschließend, fand es aber fantastisch. Es gibt beim Verkosten Lob, aber auch ein wenig Kritik. Trotzdem entscheidet er sich gegen sie. Im Gegensatz zu Lea Linster und Alexander Herrmann. Heidi geht zu Lea ins Team und das obwohl – wie sei meint – Alexander ein Sahneschnittchen ist.
„Es war ein geiles Gefühl zu wählen“ freut sie sich hinterher. Gewinnen will sie, weil „ich bin arm und alt“ und außerdem will sie mit ihrem Mann in die Karibik, hatte sie anfangs gesagt.

Der 26jährige Felix ist Sous-Chef in einem Restaurant in München und will definitiv gewinnen. Vor seinem 30ten Lebensjahr will er seinen ersten Stern erkochen.  Sein Gericht „riecht spannender als es schmeckt“, meint Tim Mälzer. Ein Löffel war nicht ganz komplett gewesen, es hat ein ganz kleines bisschen Zeit gefehlt. Nur Frank Rosin entscheidet sich für ihn, denn dessen Geschmack hat der Kandidat total getroffen.

Aus Bayern kommt der 37jährige Hobbykoch Gabriel, die Bewerbung für ihn hat seine Freundin abgeschickt. Er kocht selbst erlegtes Wild: Rehrückenfilet. Wenn auch vielleicht ein wenig zu schwach gewürzt, dennoch sind sich die Starköche einig, dass dahinter ein Profikoch steckt. Als Tim Mälzer ihn sieht, glaubt er, dass Gabriel ein kochender Jäger ist. Mit mehr Ecken und Kanten hätte er ihn genommen, Lea Linster und Frank Rosin wollen auch nicht – Alexander Herrmann dagegen möchte ihn bis ins Finale coachen.

Journalistin Felicitas ist Journalistin und träumt von einer eigenen Kochshow. Kochen ist schon sexy und bedeutet ihr alles, sagt sie. „Geschmorte Beinscheibe mit Sternanis“, damit will sie punkten. „Oh mein Gott“ strahlt Alexander Herrmann, als sich der Fahrstuhl öffnet und er die hübsche, junge Frau sieht. Später assistiert er ihr „Kulinarische Intelligenz“. Und schränkt ein, dass er einen großen Fehler gemacht hat und einen schönen Moment verpasst. Denn – er hatte sich gegen sie entschieden. Tim Mälzer kennt die Kandidatin aus einer anderen Kochsendung. Dort hatte er zu ihr gesagt, dass schön sein allein nicht genügen würde, aber heute will er sie in seinem Team. Allerdings ist auch Frank Rosin jetzt anscheinend sehr angetan von ihr, hatte sich aber gegen sie entschieden. Weil das Fleisch zäh war, begründet er und der Salat nicht gepasst hätte.

Fares ist hauptberuflich DJ, der 30jährige hat Rinderfilet zubereitet. „Fachlich so was von versemmelt – aber jemand mit Lust“ denkt Tim Mälzer. Fand es aber ein wenig desinteressiert und hat sich gegen den Kandidaten entschieden. Frank Rosin ebenso, Alexander Herrmann auch. Und Lea Linster? Sie möchte mit ihrem Team gewinnen, sagt sie. Und dazu muss sie sich gegen die Männer durchsetzen. Deshalb ein Nein.

„Gefüllte Maispoulardenbrust auf einem geeisten Melonensalat“, das kocht Hausfrau Alexandra. Mit dem Gericht wollte sie den Sommer einfangen, erklärt sie und das Kochen sei ihre Passion. Dreimal nein für sie. Alexander Herrmann fand sie mutig und freut sich darüber, sie in ihrem Team zu haben.

Man muss ihn kennen, um ihn zu mögen, so stellt sich der Kölner Küchenmeister Oli (33) vor, er arbeitet in einer psychosomatischen Klinik. Einen Michelin-Stern würde er schon erkochen, denkt er und sein heutiges Gericht bekommt von ihm eine 1 mit Sternchen. Im Großen und Ganzen sind die Starköche auch zufrieden und bis auf Frank Rosin tippen alle auf einen Profikoch. Er hat sich für nein entschieden, und das war ein Fehler, meint Tim Mälzer. Lea und Alexander Herrmann nehmen Oli auch nicht ins Team. Frank Rosin erklärt ausführlich, wie gut er den Gedanken von dem Kandidaten findet, dass kranke Menschen gutes Essen brauchen. Und erklärt abschließend „Du bist bei mir!“

Stella arbeitet im Marketingbereich, stellt beim Kochen hohe Ansprüche an sich und ist ehrgeizig. Eine „Wachtelpraline mit Kumquatgelee“ bekommen die Juroren von ihr. „Overdosed“ und „ein wenig drüber“ urteilt Alexander Herrmann und alle überlegen, welches Fleisch verwendet worden ist. Er hat es gern,  wenn jemand mutig ist und sich etwas zutraut, erklärt Alexander Herrmann und sagt „Komm bitte zu mir….ich freu mich wie Bolle!“. Die anderen drei Juroren hatten sich gegen Stella entschieden.

Gelernte Köchin ist die 25jährige Sabrina. Es gibt Wasabi-Risotto, Entenbrust, dazu rote Beete und Birne. Die Coaches sind ein wenig zwiegespalten, bei ihrem Anblick aber strahlen einige Augen…jung….sehr jung. Fachlich war es dennoch für Frank Rosin zu wenig, Alexander Herrmann haben ein wenig die Gewürze gefehlt, für das Team von Lea hat es leider auch nicht gereicht. Die Basis stimmt, meint Tim Mälzer und will Sabrina in seinem Team haben. Sie ist für sein Team das I-Tüpfelchen, freut er sich.

Die Hobbies von Madie sind Kochen und Tanzen. Das Gericht ist so gut gewürzt, dass zum Wasser gegriffen wird. Frank Rosin fand es ebenso wie Lea zu scharf, Alexander Herrmann meint, dass er als Coach nicht der richtige wäre. Und Tim Mälzer hätte sie ja genommen…..wenn nicht sein Team schon komplett wäre.

„Frittiertes Hähnchen auf süßsauer Sauce“ kocht Arnd, der sich gerade dabei ist, sich neu zu erfinden. Er geht gern weltweit essen, holt sich Tipps vor Ort dann gern bei den Köchen und meint „Die Welt ist für mich eine Speisekarte“. Tim Mälzer würde ihn nehmen, wenn nicht…sein Team schon voll wäre. Arnd klärt auf, ihm haben zwei Personen das Kochen beigebracht. Sein Mutter und Tim Mälzer. Leider nicht, bedauert Lea, denn sie mag es nicht, wenn etwas erst paniert und dann frittiert wird. Frank Rosin will auch nicht. Aber Alexander Herrmann sieht so viel Potential, dass er denkt, mit viel Arbeit könnte Arnd sogar gewinnen. Damit ist auch sein Team aus vier Hobbyköchen komplett.

Auch Diana ist gelernte Köchin, hat eine Eventfirma und bereitet Flusskrebse zu mit Vanillepfirsich und Pesto. „Charmant und fast schon romantisch“ findet Frank Rosin das Gericht, ein Mädchengericht, denkt er. „Es war ein Gaumenerlebnis!“ begeistert sich Lea Linster, Frank Rosin hätte nicht gedacht, dass so „harmonisch und erotisch“ gekocht werden kann. Beide wollen sie in ihrem Team, Stella geht zu nach einigem Überlegen zu Frank. Auch hier kommt niemand mehr dazu, er hat insgesamt vier Profis zu sich geholt.

Stephan hat für Frank Rosin eines der besten Gericht abgeliefert, Alexander Herrmann hatte nicht zu meckern, einfach Bombe für Tim Mälzer, aber das bringt den Kandidaten nicht weiter, denn keiner der drei kann ihn noch gebrauchen. Lea Linster zögert, sie ist die einzige, die ihr Team noch nicht vollständig beisammen hat. Sie entschließt sich, auf Risiko zugehen und sich noch den letzten Kandidaten anzuschauen. Vielleicht passt der ja besser in ihr Team?

Tolga ist Rezept-Entwickler und hält Kochkurse ab, hat eine makro-biotische Diät hinter sich, eine vegane Ausbildung absolviert und ist wieder zum Kochen mit Fleisch zurückgekehrt. Es gibt von ihm Entenbrust mit diversen Beilagen. Tim Mälzer hat eine „gewisse Langeweile“ im Gericht wahrgenommen, bei Lea Linster ist Tolga dabei. Als einziger Mann unter Frauen, er hatte sich gewünscht, in ihr Team zu kommen und freut sich auf die gemeinsame Zeit.

In der kommenden Woche treten die Teams bei „The Taste“ auf Sat 1 gegeneinander an, die Rezepte der Kandidaten findet man online auf der Homepage.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.