X-Factor 2010: Es war die letzte Show für Merat Al-Mer

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X-Factor vom 28.September 2010

In der zweiten Liveshow treten noch acht Acts gegeneinander an. In der Jury Sarah Connor, George Glueck und Till Brönner. Der Abend heute steht unter dem Motto „Blockbuster Night“.
 
Die drei Juroren sind gleichzeitig die Mentoren:
Einzelsänger 16 bis 24 Jahre (Pino Severino, Marlon Bertzbach, Mati Gavriel)  – Sarah Connor
Einzelsänger ab 25 Jahre (Meral Al-Mer, Anthony Thet, Edita Abdieski) – Till Brönner
Gruppen und Duette (Urban Candy und Big Soul) – George Glueck
 
Zuerst kommt Pino Serverino mit „Papa was a Rolling Stone“, Mentorin Sarah Connor wollte ihn ursprünglich mit einem anderen Song an den Start gehen lassen. Wie wir alle gesehen haben, sei er geboren, auf der Bühne zu stehen, jedoch heute fand George Glueck den Auftritt etwas verkrampft. „Über die Maßen loben“ dagegen kann ihn Till Broenner, aber er weiß noch nicht so genau, ob das Pino ist, so wie er ist und er würde gern „die große Ballade“ bei ihm sehen. Sarah Connor ist ebenfalls sehr angetan von ihrem Schützling.
 
„Drei Rohdiamanten, die mit jedem Schliff heller strahlen“, sind für George Glueck die beiden Jungs und das Mädchen von „Urban Candy“. Sie performen heute „Crazy in love“ und Till Broenners erster Kommentar ist „Mein lieber Herr Gesangsverein“. Er hatte gehofft, dass heute etwas anderes passiert und hat seiner Meinung nach in etwa das Gleiche gesehen, wie beim letzten Mal. Die Texte auf Deutsch scheinen ihm nicht wirklich zu gefallen. Candy ist für ihn der Ferrari und die Jungs der Anhänger.
Sarah Connor sieht definitiv eine Entwicklung, sie ist Candy-Fan, die Jungs waren heute schon cooler und ihre Erfahrung sagt, dass George meistens Recht hat. Dieser verteidigt seine Band vehement, er habe schon immer Künstler unter Vertrag gehabt, wo andere gesagt hatten, „das geht gar nicht“ und die erfolgreich wurden.
 
In der letzten Woche war Meral Al-Mer nur knapp weiter gekommen, heute singt sie „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“. Ist sie zickig oder ist sie einfach nur anders, das wurde beim vergangenen Mal auch diskutiert.
„Du kannst ja doch ganz anders“, freut sich Sarah, so möchte sie Meral sehen. Sie findet, das Meral zum Verlieben war – süß. Er hat nichts gegen sie, aber er hat das Problem, dass er sie für die schwächste Sängerin hält und keine Relevanz sieht. „New Wave, 80er…….“ – „Ach Quatsch“ kommentiert Meral.
Till Broenner gratuliert zu ihrer Riesenleistung und er hofft, dass Deutschland sieht, dass sie mit ihren Herausforderungen wächst.
 
In der letzten Woche hatte Sarah Connor bei Anthony Thet die Gitarre vermisst. Heute hat er sie zu „Purple Rain“ dabei und zeigt, was er kann.
Sarah freut sich sehr darüber, Respekt, tolles Solo, tolle Performance, lobt sie. So ein bisschen Macho sei sexy bei ihm. Er sei ein sehr kompetenter Sänger und George Glueck weiß, dass Anthony ziemlich krank ist, sagt er. Dennoch: Anthony gehört für ihn in die Richtung Blues.
Er sei echt gerührt von seinem Auftritt und muss sich sammeln, erklärt Till Broenner. Das mit der Gitarre war sensationell, sagt er.
 
Marlon Bertzbach hat für Sarah die Stimme, mit der sie immer einschlafen und aufwachen möchte, meint sie. „The Blower´s Daughter“ – für George Glueck war nicht nur ein Patzer beim Singen Anlass dazu, zu sagen, dass Marlon aus seiner „Eindimensionalität“ rauskommen muss. Die Luft wird dünner, denkt Till Broenner und er meint gespürt zu haben, dass Marlon Schiss vor der verpatzten Stelle hatte.
Sarah sagt, sie sei irre stolz auf Marlon und bei der Probe war er stolz darauf gewesen „diesen Ton“ bekommen zu haben, sie weiß, dass er es kann. Seine Stimme „muss leuchten“, denkt sie und er braucht nicht „viel Schnickschnack drumherum“
 
„Street Life“, das ist der Song, den Edita Abdieski performed. Sarah vermisst Personality, dass Edita singen kann, weiß man, sie würde gern mal eine modernere Nummer von ihr sehen. Er glaubt, dass sie eine sehr authentische Sängerin ist, meint George Glueck, aber Edita hätte ein „schnelles Flatter-Vibrato“ in der Stimme, was sie seiner Meinung nach ablegen kann.
Genau das sieht Till Brönner schon fast als Erfolgsgarant.

“Der Peter Pan des X-Factor“, so wird Mati Gavriel von Sarah angekündigt. "You'll be a woman soon", das war für George Glueck ein wenig Grund zum Hadern. Er hat das Gefühl, dass der Song nicht Matis Song war. Weniger gut als bisher. Till Broenner schließt sich an, auch er hatte das Gefühl, ihm fehlt etwas. Nichtsdestotrotz ist er Fan von ihm, aber Sarah sollte mit ihm nach Songs suchen, die ihm entsprechen, er denkt Mati kann viel, viel besser sein.

Sarah dagegen findet, dass der Song toll zu ihm gepasst hat und er würde heute Abend den Oscar für die beste Performance verdienen.
 
Last but not least gehen Big Soul mit „Think“ in die Show. Zwischen Kopf und Herz gibt es für George Glueck immer noch die Seele, sagt er.
Sensationell, diese Energie, die sie ausstrahlen, müssen sie beibehalten, denkt Till Broenner. Er ist neidisch, dass sie nicht bei ihm in der Gruppe sind. Respekt! Für Sarah war die Performance professionell, da man ihnen trotzt Stress und Krankheit von Alex in der letzten Woche nichts angemerkt hatte. „Yes we can“, ist das Resümee von George: „Ihr könnt Geschichte schreiben“ und er freut sich, mit ihnen zusammen arbeiten zu dürfen.
 
Während der Entscheidung der Jury sehen wir die britische Band „Hurts“ mit „Wonderful Life“.
 
Als erste in die nächste Show kommen Urban Candy, gefolgt von Edita Abdieski. Ebenso Big Soul, Anthony Thet, Marlon Bertzbach und Mati Gavriel.
 
Im direkten Gesangsduell zur Entscheidung durch die Jury müssen antreten: Meral Al-Mer und Pino Severino mit einem selbst ausgesuchten Song.
Sarah: Der Act, den sie nach Hause schickt – „Meral, verzeih mir!“ – ist Meral.
Till: Er ist Fan von beiden, aber jeder Kandidat, de nicht mehr auf Sarahs oder Georges Seite steht, erhöht seine Chancen. Also entscheidet er sich für Pino.
George: Er trifft seine Entscheidung ausschließlich aus musikalischen Gründen sagt er, also entscheidet er sich für Meral.

 

Alle Informationen bei Vox.de

 

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